Handys mit Quadcore-CPUs sind aktuell stand der Dinge. Ebenso wird es in ein paar Jahren Elektroautos geben, die auch erschwinglich sind, allerdings noch nicht ganz mit regenrativer Energie getankt werden können, da man bisher noch keine Flächendeckende ressourcenschonende Energiequelle gefunden hat. Man hat zwar alle Techniken dazu, allerdings sprengt deren Umsetzung jeden Kostenrahmen…
na? Gefällt euch dieses “Preview?” Früher konnte ich so etwas immer gut… Damals verblüffte ich alle, wie gut ich mir die Spanne zwischen Sci-Fi und alltagstauglichen Möglichkeiten ausmalen konnte… Vieles ist aber reine Spekulation… und genau das versuche ich hier noch einmal zu tun. Alle Geschichten, die ganze Welt, ganz einfach ein paar Jahre vordrehen und schlicht und ergreifend darüber zu berichten…
Hexacore-CPUs in Smartphones die selbst nur an die 5 Millimeter dick sind und demnach in fast jede Hosentasche passen sind heutzutage gängig. Allerdings ist das Problem mit den Akkus immer noch nicht richtig gelöst worden. Wer produktiv arbeitet und sein Handy per WLAN am Arbeitsplatz mit seinem Bildschirm verbindet, muss dennoch ein bis zwei mal pro Tag eine Ladung Strom ins Handy ziehen.
Dank Spracherkennung ist das Arbeiten ein wenig flotter geworden, allerdings gleicht sich dass dann auch wieder aus da alles noch einmal auf Fehler überprüft werden muss. Die Technik ist zwar so weit grammatikalisch, rechtschreib-technisch und Satzbau-technisch einzugreifen, allerdings nutzen viele diese Funktionen nicht, da sie immer noch wie schon Jahre zuvor im Arbeitsfluss stören.
Neben dieser halben Kabellosigkeit in der man nur noch darauf achten muss, ob das Ladekabel dann auch richtig sitzt, gibt es allerdings immer weiter Probleme.
Die Informationsaufnahme stieg gewaltig. Einige Leute müssen pro Minute neben der eigentlichen Arbeit immer noch so viel aufnehmen, dass irgendwann die Leistungsaufnahme des eigenen Gehirns am Ende ist.
Facebook informiert einen sekundengenau, wenn das eigene Kind einen unangekündigten Ausflug zu einem Schulfreund macht und dank all dem Mischmasch bekommt man sofort mit wann die eigene Frau “verfügbar” ist. Kommunikation im Allgemeinen ist relativ schnell geworden. Ist die Zielperson per VoIP nicht ansprechbar, klingelt man automatisch auf dem Mobilfunk und per SMS oder Chatnachricht rum, wenn alles nichts hilft (was selten der Fall ist) bekommt die Zielperson eine Nachricht per E-Mail, die in weniger als 3 Minuten schon gelesen und “in der Wichtigkeit eingestuft” worden ist.
Die ganze Kommunikation liegt in den Händen von vier Firmen: Google, Facebook, Apple und die Provider. Der Einzige Markt, auf dem man sich als neue Firma telekommunikativ noch austoben kann, ist der Markt der Provider. Diese sind schlussendlich dazu verpflichtet alle Kommunikations-Daten über mehrere Jahre aufzubewahren, um die Terror-Gefahr und die Gefahr der “falschen Pressemeldungen” einzudämmen. Es ist noch immer schleierhaft, wer darüber bestimmen kann, was eine “falsche Pressemeldung” ist, allerdings lassen sich auch keine Demos dagegen veranstalten, da jede Information dazu garantiert nicht bei der Zielperson ankommt. Es wird einem immer noch als “Pressefreiheit” auf dem Tisch serviert, dennoch glauben viele nicht so daran, dass es kaum “Dagegen”-Stimmen gibt und das einzig negative, was man lesen oder hören kann diejenigen sind, die immer nur zweifeln und sich nicht richtig entscheiden können…
Google und Facebook hatten vor einigen Jahren ein geheimes Abkommen unterzeichnet. Die Informationen, die der eine sammeln kann, darf der andere abrufen und vice versa.
Kritische Stimmen und Munkeleien besagen das gleiche, sonst könne man sich nicht erklären, woher Facebook genau wissen würde wohin man am nächsten Samstag fahren müsse.
Apple zog schon immer das eigene Ding durch, und hat es tatsächlich geschafft auf dem Weltmarkt knapp 90% aller Telekommunikations-Möglichkeiten durch Hardware bereit zu stellen.
Sobald Apple eine neue Funktion zur Verfügung stellt versuchen die Firmen der restlichen 10% alles mögliche, um das eben veröffentlichte noch ein wenig besser in den eigenen Produktreihen herauszubringen, was aber dank des geringen Marktanteils nie so richtig klappt.
Die Mobilfunkanbieter haben endlich einen Weg gefunden den mobilen Datenverbrauch der modernen Zeit anzupassen. 20-30 GB LTE sind nun Standard in praktisch jedem Handy. Komischerweise ging die WLAN-Abdeckung ein wenig zurück. Besonders öffentliche WLAN-Hotspots litten unter den etwas mehr erschwinglicheren LTE-Tarifen und mussten aufgeben. WLAN findet man heutzutage meist nur zu Hause und an der Arbeitsstelle vor, da dort unter anderem die meisten Daten verbraucht werden, was pro Person und Tag gut und gerne mal 2-4 GB an Traffic ausmachen kann. Für alles andere reicht der LTE-Vertrag aus. Das alte UMTS wirkt wie ausgestorben, nachdem viele Nutzer auf das schnellere LTE umgestiegen sind, lohnten sich die Wartungskosten für das Senden der UMTS-Frequenzen nicht mehr und so wird es mit der Zeit immer kleiner ausgestattet. Die erste Großstadt, die sich komplett vom UMTS trennen konnte ist aber erstaunlicherweise München. In vielen kleineren Städten schickt man vor der Abschaltung noch relativ günstige Sonderkonditionen, um bisherige UMTS-Nutzer zum LTE zu bewegen. Es einfach so abzuschalten würde sich nicht rentieren, da der Provider laut dem aktuellen Gesetz zu ähnlichen Konditionen wieder einen “Zugang zur Welt” beschaffen muss. Selbst bei den wenigen die es noch nutzen wäre der Kostenaufwand für die Provider zu groß.
Interessant ist die neue Definition des Festnetzes. Heutzutage läuft praktisch alles, was man an Fern-Gesprächsbedarf hat über VoIP und damit über das eigene Handy und das WLAN, unterwegs bewegt sich der Trend auch dorthin, allerdings können die Provider durch äußerst geschickt versteckt eingeführte Filter im LTE-Netz, VoIP-Datenverbrauch höher anrechnen als normalen. Vielen Nutzern fällt dies nicht auf, da sie ja schließlich auch telefoniert haben und sie die Technik dahinter nicht interessiert, so lange es funktioniert. Einige wenige sind mit den Filtern unzufrieden, aber diese können sich die Verbindung eben so recht einfach über einen eigens angemieteten Server tunneln. Kommerzielle Angebote zum tunneln von VoIP gab es schon einige, aber viele sind durch Anklagen der Provider wieder innerhalb von Minuten vom Netz genommen worden. Darüber im Web zu berichten ist bereits durch die leicht eingeschränkte Pressefreiheit auch recht kompliziert geworden. Stoff zum Erlernen solcher Methoden gibt es zwar verschlüsselt, allerdings braucht es dazu wieder vom Uhrheber einen Key, der entweder wieder verschlüsselt, oder persönlich vergeben werden muss.
Vielen ist dieser Aufwand nicht wert und so lebt der Großteil der Bevölkerung bereits mit den Filtern.











