Die Telekom drosselt nun, auch Bestandskunden zwingt man mit der Zeit eine Vertragsänderung rein. Großer Aufschrei, nur 75GB bei den meist genutzten V-DSL Leitungen. Reicht meiner Meinung nach für >=4-köpfigen Familien mit halbwegs in der aktuellen Zeit angekommenen Kindern bei weitem nicht aus. Gut, Netzneutralität hin oder her, der Provider kann sowieso schon alles, was gesendet und empfangen wird im Klartext sehen und protokollieren. Er darf es nur eben nicht, solange der Kunde oder ein Richter nicht zustimmt. Aber das wird ja jetzt mit den nächsten AGB-Änderungen nachgeholt.
Gut, viele sind erst mal entzürnt, schließlich hat man nicht so groß darauf geachtet, wie viel man denn nun wirklich braucht. In der aktuellen Zeit mit Spotify, Steam-Downloads und co müsste das Limit bei einigen aber schon in knapp einer Woche anspringen. An sich ist es dann einmal an der Zeit, zu messen, wie viel man denn wirklich braucht.
Wer eine Fritzbox sein Eigen nennt, hat es hier sehr einfach, diese kann direkt im Konfigurationsmenü alles, was sie sendet und empfängt protokollieren. Hier muss man nur sein Menü öffnen und gegebenenfalls die Protokollierung aktivieren und danach seine Statistiken abrufen.
Ohne Fritzbox wird es ein wenig schwieriger, aber auch ohne Routerzugriff gibt es Software, die mitprotokollieren kann, wie viel Netz ein einzelner PC nun tatsächlich braucht.
Eines dieser Programme nennt sich NetSpeedMonitor. Dieses Programm zeigt nicht nur die aktuell genutzte Geschwindigkeit in der Taskleiste an, sondern hat auch ein extra-Menü zum Anzeigen des Netzwerktraffics.
Damit wird die Protokollierung des Verbrauchs am eigenen PC zum Kinderspiel. Bei mehreren PCs müsste man eventuell mehrere Datenbanken mitlaufen lassen, bzw. die Software bei größeren Rechnernetzen auf Software-Routern mitlaufen lassen.
Wie man sieht habe alleine ich gestern schon 12GB Traffic verbraucht, dabei habe ich nur Spotify, Youtube und den Rest, den man Sonntags eben macht, gemacht.









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