Bowers & Wilkins C5

Bowers & Wilkins verfolgen seit jeher als Lautsprecherhersteller eine ganz andere Taktik als viele Konkurrenten. Besonders an B&W ist, dass sie sich überhaupt nicht auf Massenmarkt konzentrieren und es nie tun werden, was einige Vorteile gegenüber der Konkurrenz bringt. So bemüht sich Bowers&Wilkins nicht die Menge zu erreichen, sondern eher die Qualität zu perfektionieren. Ihnen ist nicht wichtig, ob sich ein Kopfhörer wie die “Beats by Dr. Dre” verkaufen, es scheint alleine so zu sein, dass B&W nur wichtig ist, dass aus den Kopfhörern auch exakt das kommt, was bei der Aufnahme der Songs auch so hörbar war.
Dazu produziert Bowers&Wilkins seit jeher Lautsprecher und Kopfhörer, die sich zumindest preislich im Highend-Bereich befinden.
Nach einem guten Jahr mit dem ersten In-Ear-Versuch von Bowers&Wilkins, benannt C5, möchte ich hier einmal schildern, ob die C5 tatsächlich ihrem Preis von gut 180€ gerecht werden.

Schon in den ersten Test-Momenten merkt man die übliche Bowers & Wilkins-Qualität, welche aber gerade bei In-Ears nicht immer nur Vorteile hat.
Einerseits sind die Kopfhörer für In-Ears mit 20 Gramm pro Hörer im Vergleich schwer, andererseits sind die Klangkörper an den In-Ears auch sehr groß.
Die Klangkörper tragen aber maßgeblich zur Klangqualität bei, welche wenn es nach Bowers & Wilkins gehen soll, exakt dem Ton der während der Aufnahme zustande kam entsprechen sollte.
Trotz der Größe verzichtet Bowers&Wilkins bei den C5 vollständig auf elektrische Schallisolierung durch das Mikrofon oder auf aufwendige Methoden Störgeräusche zu filtern, da diese immer den Klang verfälschen werden. Dafür gibt es an der Außenseite eine Art mechanischen Klangwellenbrecher, den sogenannten “Micro Porous Filter”.
Nach meinen Erfahrungen ersetzt dies aber keine gute Schallisolierung, andere In-Ears (selbst die Apple In-Ears) dichten hier besser ab und können Störgeräusche besser isolieren. Allerdings hat gerade diese nicht vollständige Isolierung meiner Meinung nach wiederum auch Vorteile. In der Bahn werden z.B. übliche Gleis-Geräusche sehr gut gefiltert, während man aber bei leiser Musik weiterhin die Lautsprecheransagen hört. So bleibt man nicht vollständig isoliert und ist damit weiterhin informiert, was in seiner Umwelt alles passiert.
Der Micro Porous Filter soll laut Bowers&Wilkins auch klangtechnisch helfen. Dazu soll er die Schallwellen im Klangkörper in verschiedene Richtungen reflektieren, was zu einem deutlich größeren Raumgefühl führen soll.

Die Micro-Porous-Filter der C5-In-Ear-Kopfhörer

Tatsächlich beherrschen die C5-Kopfhörer Raumklang meisterhaft. Bisher hatte ich noch keinen Kopfhörer, der den Klang so differenziert darstellen konnte wie die C5, selbst einige der Highend-Overear-Kopfhörer die ich im Laufe der Zeit testen durfte haben keine so gut differenzierbaren Richtungen in die Ohren “projizieren” können. Raumklang teste ich mit Stockhausen’s “Kontakte” sowie einigen anderen klassischen Musikstücken. Selbst wenn diese Richtung nicht mein Musikgeschmack ist, gibt sie doch eine gute Möglichkeit Kopfhörer und den Klang zu testen. Gerade Stockhausen, der häufig aktiv mit Raumklang spielt ist hier meisterhaft.
Raumklang ist allerdings bei weitem nicht alles, was ein Kopfhörer können muss. Der moderne Trend vieler Hersteller ist es Kopfhörer klangtechnisch so zu manipulieren, dass sie durch eine Art eingebauten Equalizer auf eine spezielle Musikrichtung ausgelegt sind, oder sich den Modeerscheinungen im Klangbereich anpassen. Viele wie u.A. die gehypten “Beats” setzen hier folgend dem Trend der letzten Jahre auf eine Bassverstärkung oder unterdrücken die Hochtöner, weil der Bass den “Wow-Effekt” und damit dem Firmenumsatz steigert.
Im Vergleich zu den Apple In-Ear-Kopfhörern (die sehr Bassarm sind) erschreckt man sich fast beim Hören der gleichen Songs über die Bowers&Wilkins Kopfhörer. Hier sind die C5 deutlich Basslastiger als die Apple-Hörer. Wer aber allerdings schon einmal auf Konzerten war oder bei der Aufnahme einiger Songs dabei war wird feststellen, dass die C5 hier genauer sind als die Apple Kopfhörer. Die Höhen während gleichzeitig tiefe Töne spielen sind trotz stärkerem Bass deutlich klarer hörbar. Auch bei fast gänzlich fehlenden Mitteltönen (getestet an Wolfgang Rihm und einigen anderen Genres) können sich die C5-In-Ears nicht verstecken. Es gibt hier absolut kein Rauschen und keine Verzerrung im Mitteltonbereich, wie es bei günstigen Kopfhörern der Fall ist.
Alles in allem sind die C5 klangtechnisch bisher die besten Kopfhörer die ich hatte.

Klang ist bei einem Kopfhörer nicht alles, gerade bei 20 Gramm pro Lautsprecher sind die C5 für In-Ears doch recht schwer, das macht sich auch bemerkbar, wenn man die Kopfhörer so in den Händen hält. Bowers&Wilkins war dieses Problem aber bekannt, darum verlagerten sie den Schwerpunkt der In-Ears durch einen Tonkanal aus Wolfram kurz vor die Lautsprecher. So neigen die In-Ears dazu nach vorne zu kippen, was gerade für die Ohrform ideal ist. So wird laut Bowers&Wilkins der Tragekomfort maximiert, da die Kopfhörer nicht durch das Ohrpolster gehalten werden, sondern selbst dazu neigen ins Ohr zu kippen. Für den restlichen Halt sorgt der etwas exotischere Befestigungsmechanismus der C5-Kopfhörer. Dieser wird durch eine Schlaufe, die in die Ohrmuschel geschoben wird realisiert. Dadurch hält sich der In-Ear-Kopfhörer im äußeren Ohr fest, während die Ohrpolster so wenig wie möglich den Gehörgang berühren müssen. Für die Durchlüftung sorgt wiederum der Micro-Porous-Filter, diese sorgen dafür, dass der Gehörgang sich durch das Tragen der Kopfhörer nicht aufheizt und helfen damit Menschen mit empfindlicheren Ohren, die durch In-Ear-Kopfhörer unter Umständen Schwindelgefühle bekommen. Allerdings sind die Ohren dank dieser Technik dann in kalten Tagen auch kalt. Der übliche “Ohrenwärmer”-Trick durch das Tragen von Kopfhörern fällt bei den C5 komplett weg.
Alles in allem haben die C5 aber ein sehr angenehmes Tragegefühl. Ich vergesse manchmal dass ich die Kopfhörer noch trage, weil man sie fast gar nicht spürt.
Für Mützen sind die C5-Kopfhörer dank ihrer Größe eher nicht geeignet. Mützen drücken die doch recht großen Ohrteile tiefer in die Ohren was unter Umständen auch mal Schmerzen kann.
Die Fernbedienung am Kabel ist leider rein für Apples iOS ausgelegt, daher konnte ich sie zumindest nicht vollständig testen. Android kann aber das Mikrofon ansteuern, dieses klingt im Vergleich zu anderen In-Ear-Kopfhörern genau so wie jedes andere. Die Tasten an der Fernbedienung könnten allerdings etwas fühlbarer sein, wenn man z.B. unter Hast die einzelnen Tasten erfühlen muss, kann es unter Umständen dazu kommen die falsche Taste zu erwischen, da diese sich sehr ähnlich anfühlen.

Die Kabelfernbedienung der B&W C5 In-Ear-Kopfhörer

Durch die Micro-Porous-Filter und ihre Größe sehen die C5-In-Ears auch sehr exotisch aus, sie wirken beim Tragen auf einige mehr wie Ohrschmuck. Dieser Aspekt lässt sich aber zumindest für mich leicht verkraften.
Man weiß schon aus den anderen Produkten, Bowers & Wilkins setzt überall das Hauptaugenmerk auf Klangqualität. Wegen der aufwendigen Forschung dafür hat sich Bowers & Wilkins immer auf das Hochpreissegment konzentriert. Meines Erachtens erfüllen die C5-Kopfhörer alles, was den doch relativ hohen Preis von 180€ rechtfertigen würde.
Freunde guter Schallisolierung sollten allerdings eher nach Alternativen suchen. Allerdings nur, wenn einem dann bewusst ist, dass dank Schallisolierung auch der Ton der Kopfhörer leiden kann. Wer aber ausgezeichneten Klang ohne irgendwelche Mode-Trends wie Bassverstärkung oder den hardwaremäßig eingebauten Equalizer, dem kann ich die C5 In-Ears ohne zu zögern empfehlen.

 

soziale Netzwerke und ich

Soziale Netzwerke – Selbst aus Sicht des Marketings immer noch ein etwas schwierigeres Gebiet, auch bezogen auf die Zielgruppe. Fast jede Zielgruppe fässt Netzwerke anders auf und nutzt diese auch für völlig andere Sachen, daher ist es auch für das Marketing schwieriger dort Fuß zu fassen. Anders sieht es bei Support aus. @Telekom_Hilft und @DB_Bahn machen exzellent vor, wie Support über Twitter und Facebook möglich ist.

Die Nutzung ist so eine Sache für sich. Während der Vater lieber mit der Familie in und Arbeitskollegen in Kontakt bleibt will die Jugend lieber mit allen bisher irgendwie gemachten Bekanntschaften in Kontakt bleiben. Wie es bei mir steht, könnt ihr hier lesen. Ich bin kein Experte in dem Gebiet, aber meine Art soziale Netzwerke zu nutzen trägt vielleicht anderen dazu bei diese Nutzungsweisen ein wenig besser zu verstehen.

 


Bild: Pixabay – unter CC0-Lizenz

Fangen wir mit dem populärsten Netzwerk an. Facebook. Schon dort kann ich überraschen, ich war niemals bei Facebook angemeldet. Es geht mir nicht um Privatsphäre, sondern eher um die Art in der Facebook funktioniert. Facebook ist primär darauf ausgelegt Beziehungen zu erkennen und diese inklusive Interessensprofilen an Werbetreibende zu verkaufen. Soziale Netzwerke waren für mich aber nie ein Thema der Beziehung, sondern mehr ein Thema der Information. Für mich ist es völlig egal ob Freund, Familie, Bekanntschaft oder bis dato völlig Unbekannt, solange diese Person von ihren Inhalten her interessant ist. Facebook ist mit dem inzwischen weiterentwickelten Algorithmus daher kontraproduktiv. Inhalte der Personen meiner Bekanntschaften, vorsortiert danach ob ich eben daran Interesse haben könnte ist also das völlig falsche Konzept, da die meisten Inhalte von vielen meiner Bekanntschaften zu “basic” oder mir persönlich zu uninteressant sind oder einfach nicht einer bestimmten Themen-Linie folgen.

Ganz anders sieht hier Twitter aus. Aktuelle Informationen in Sekundenschnelle – zu schnell für Autoren, die Eilmeldungen tippen müssen – das ist genau das, was ich einst mal gesucht hatte. Von der SMS im Internet hat sich Twitter seit dem es gestartet ist enorm weiterentwickelt. Der Aktualität absteigende Inhalte genau der Leute, die genau die Informationen bringen, die ich lesen will – das ist Twitter. Dabei kommt es mir überhaupt nicht darauf an, ob ich diese Person kenne oder nicht, alleine der Inhalt entscheidet.

Anders ist es allerdings bei Google+, Google ist als Konzern seit jeher darauf ausgelegt Information zu verarbeiten und zu filtern. Google+ ist für mich genau so wie Twitter nach dem Inhalt sortiert, wobei hier die Aktualität überhaupt keine Rolle spielt. Diskussionen zu Android-Apps in Entwicklung oder Rückblenden auf vorherige Jahre in längerer Form als Twitter – das ist Google+, sortiert nach Art des Inhalts, nicht nach Personen und auch nicht nach Interessen und mit überhaupt keinem Augenmerk auf die Aktualität.

Instagram – einer der Dienste von Facebook auf die ich nicht mehr verzichten will. Das Leben anderer in kleinen Schnappschüssen. Hier kommt einzig und allein eines der Netzwerke durch, wo ich noch nach Beziehungsgrad gehe. Wobei auch hier noch einige dabei sind, dessen Leben ich interessant finde – daher gibt es auch Celebrities und einige eher unbekanntere Personen bei mir in Instagram.

Whatsapp – inzwischen leider auch von Facebook übernommen – dient allerdings nur für Bekanntschaften. Mit Freunden und Bekannten in Verbindung bleiben, anders war Whatsapp auch nie geplant – Schon seit langem ist das meine “SMS”.
Seit dem Facebook-Kauf setze ich aber auch vermehrt auf Telegram und Threema – wobei ich auch weiterhin bei ICQ und Jabber noch aktiv bin – kein anderer Messenger kann auf Desktop und Laptop so genutzt werden, wie ein in Pidgin eingerichtetes Off-the-record Jabber…

YouTube ist für mich ein reines Konsum-Netzwerk, selbst dazu beitragen tue ich nur durch Kommentare, eigene Videos lade ich selbst nicht hoch. YouTube nutze ich allerdings auch eher als TV-Ersatz, dessen Inhalt ich selbst steuern kann. Eine klare Linie ist hier aber auch nicht vorgegeben. Was mich Interessiert wird angeschaut, Youtuber dessen Inhalte mich öfters mal interessieren, werden abonniert. Ohne primär auf ein Themengebiet zu achten.

Andere kleinere Netzwerke spielen bei mir nur eine Nebensache. Ich wünschte Spotify wäre mehr ein “Soziales Netzwerk für Musik” als eben ein Audioplayer, der sich seine Musik aus dem Internet holt. Hinter Spotify sehe ich viel mehr Social Media-Potenzial – Private Radiosender per Internet à la “Höre genau das was ich höre, genau da wo ich gerade im Track bin” usw – dafür kennt Spotify inzwischen meinen Musikgeschmack besser als ich selbst.
Pinterest, Ello und co sind für mich Modeerscheinungen, die auf längere Sicht nie Erfolg haben können. Gerade am Beispiel von Pinterest zeigt sich deutlich wohin sich die Rand-Netzwerke sich hin entwickeln. Viel mehr als Werbung ist auf Pinterest nicht mehr zu finden. Die Konzepte kleinerer Netzwerke sind gut, aber sie werden von den großen Netzwerken fast vollständig überdeckt, daher ist es gerade für die kleinen Netzwerke leider trotz großem Potenzial sehr schwer Fuß zu fassen.

In neuen Netzwerken melde ich mich der Neugier nach immer an – entweder um es kurz zu testen oder es auf meine ganz eigene “Tauglichkeit” zu prüfen. Viele Netzwerke kann ich aufgrund fehlender Zeit nicht bearbeiten, also muss ich mich auf die Netzwerke beschränken, die mir den größeren Nutzen geben.
Alles in allem bin ich sehr offen für neues. Gerade Twitter hat sich recht schnell zu meinem bisher wichtigsten Netzwerk schlechthin ergeben…
Ich traue aber durchaus neuen Netzwerken zu, Twitter den Wind aus dem Segel zu nehmen – wer weiß was noch kommen wird…

 

Amazon Instant Video im Test

Amazon’s Instant Video Service läuft nun schon gut 6 Monate. Bisher war ich relativ unentschlossen, welcher der unzähligen Services nun das beste Angebot hat.
Der internationale Marktherrscher Netflix zieht gerade auf den deutschen Markt ein, und wird ordentlich Paroli für alle bestehenden Video On Demand-Services bieten.
Grund genug Amazon’s Angebot einmal zu testen.
Amazon verbindet mit dem klassischen Amazon Prime Dienst immer mehr Services, und so kam auch Instant Video zum Angebot hinzu. Instant Video wirbt aktiv mit Serien auf Abruf (daher “Video On Demand”). Auch klassische Blockbuster-Serien wie Breaking Bad und andere sind dort zu finden.
Ich persönlich bin alles andere als ein Serienfan, deshalb konzentriere ich mich im folgenden Test auf das Filmangebot von Instant Video.

Instant Video basiert auf Microsoft Silverlight, da dies der Meinung von Amazon nach die einzige nicht vorweg abzugreifende Streaming-Technik ist.
Bedeutet im Umkehrschluss. Streaming bleibt Streaming, der Download der einzelnen Streams dürfte sich (jedenfalls bis jetzt) als sehr schwierig herausstellen und ist laut deutschem Recht auch nicht ganz legal.
Dank Silverlight ist Instant Video also nur von Haus aus mit Windows kompatibel. Für Linux-Systeme gibt es eine “Umleitung”, die in diesem Video gut beschrieben wurde.

Das Angebot von Instant Video ist ca. 50/50 zwischen Filmen und Serien verteilt. Zumindest im Film-Bereich trifft man einige aktuelle Filme wie Django oder einen Batman-Film, die zumindest in HD (also 720p) verfügbar sind. Aber auch einige relativ alte Filme kann man dort finden, die allerdings alle in der damals produzierten Qualität sind.
Neben den Filmen gibt es auch weiterhin Serien. Geworben wird hier aktiv mit Breaking Bad. Aber auch andere bekannte Serien findet man dort.
Da ich kein Serienfan bin kann ich leider zur Aktualität der Serien nichts sagen.
Allerdings gibt es gewisse Serien, die sich weiterhin jeder neuen Verkaufsmethode versperren. Sucht man also nach den Simpsons auf Instant Video sucht man ins Leere hinein.

Das Streaming selbst läuft sehr flüssig, verbraucht je nach Qualitätsstufe dementsprechend Bandbreite. Für ein FullHD-Video wird an meiner Seite im Schnitt 15 Mbit/s an Bandbreite verbraucht. Bei mehreren Familienmitgliedern die jeweils unterschiedliche Inhalte schauen braucht man also dementsprechend große Leitungen.
Instant Video wird natürlich aktiv mit der Kompatibilität zu Amazons eigenem Kindle Fire und dem neuen Phone beworben. aber auch für Android und iOS gibt es entsprechende Apps, die das Streaming der Silverlight-Inhalte zumindest mobil möglich machen. SmartTVs und Spielekonsolen wie die Xbox One wurden auch mit entsprechenden Apps ausgestattet, um möglichst viele Bereiche abzudecken.

Amazon Instant Video / Deutschland
Entwickler: LOVEFiLM
Preis: Kostenlos

Für ein Festpreis von 7,99€ im Monat ist Instant Video zu haben, allerdings gibt es dies im Jahrespaket mit anderen Prime-Angeboten deutlich günstiger für knapp 50€ im Jahr.
Mit den Preisen ist Amazon Instant Video ein paar Euro günstiger als die 10€ für Netflix und andere Anbieter. Einzig und allein das Angebot mit Amazon Prime Versand macht es deutlich günstiger als die Konkurrenz. Demnach ist alleine das Angebot an Filmen für Nutzer entscheidend.
Neben dem Film wird auf den Seiten von Amazon auch gleich angeboten, den Film jeweils als digitale Version auszuleihen oder zu kaufen. Für alle Filme, die Amazon Instant Video nicht direkt hat, gibt es aber auch weiterhin Lovefilm als Versand-Videothek, die auch Amazon gehören.

Der Monats-Test bietet also einen guten Einblick in das Filmsortiment von Amazon. Dieser ist auch auf allen verfügbaren Geräten nach einem kurzen Login in den eigenen Amazon-Account möglich.
Da fast jeder Konkurrent von Instant Video einen gleichen Testzeitraum anbietet, kann man sich sehr gut ein Bild von dem Filmangebot machen und sich dann dementsprechend entscheiden, welcher Dienst einem am besten gefällt.
Amazon ist mit seinen ~4€ pro Monat im Jahres-Angebot im unteren Preisbereich angesiedelt.
Zum Test von Amazon Instant Video geht es hier entlang.

Fazit:
Klassisches TV ist ausgestorben. Das ist inzwischen selbst den öffentlich rechtlichen Sendern klar geworden. Diese versuchen sich nun vergeblich in Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter zu vermarkten, können aber den neuen Methoden, die u.A. Amazon Instant Video bietet, immer noch kein Paroli bieten.
Dementsprechend werden Nutzer früher oder später wechseln. Die neuen Fernseher sind allesamt nicht mehr darauf ausgelegt primär einfach nur TV zu empfangen und genau das wird dementsprechend auch beim Kunden ankommen.
Die Nutzer werden also wandern und die Streaming-Anbieter sind momentan im großen Kampf um Kunden.
Amazon ist aufgrund der großen Marktmacht ein ernst zu nehmender Konkurrent, der es mit den oben beschriebenen Angeboten sogar schaffen könnte, der Hauptanbieter zu werden.
Spannend finde ich, wie es neue Streaming-Angebote wie Netflix durch den deutschen Gesetzes-Dschungel schaffen um ein dementsprechend konkurrenzfähiges Angebot durchboxen zu können. Letztendlich zählt nur das Angebot an Filmen und Serien.

Disclamer:
Dieser Beitrag ist gesponsert, der Text wurde selbst verfasst und beruht auf eigener Erfahrung, Bilder sind ausschließlich selbst gemacht, das Copyright aller Bilder liegt aber weiterhin bei Amazon und den jeweiligen Filminhabern. Finanziert wurde die Verlinkung zu Amazon Instant Video. Die zuständige Agentur für das Sponsoring ist Hallimash.com, die im Auftrag von Amazon vermittelte.

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Samsung und das IFA-Note 4

Das Galaxy Note 4 – groß gefeatured, groß angekündigt auf der IFA dementsprechend vertreten. In einem extra Raum mit quasi “Zugangskontrolle” in Form einer 2-Stunden-Warteschlange.
Ist klar, für ein Smartphone, welches andere Hersteller zu Dutzenden in Durchgangsräumen aufstellt um die Leute zu stoppen. Nein, das Note 4 ist ja so besonders. Ist ja schließlich Nachfolger von 3 anderen Telefonen die allesamt das gleiche Konzept hatten.
Nein, Zugangskontrolle – Selbst die Presse hatte es schwer (ich sah zufällig 2 Spiegel-Reporter) überhaupt da hin zu kommen, um auch nur irgendwie an Fotos zu kommen, die nun mal eben dem eigenen Urheberrecht unterstehen.
Okay, Samsung, eigentlich hatte ich mir fest eingeplant über das Note 4 zu berichten, aber so – nein danke.

Und weils so schön ist, hier das offizielle Pressefoto (welches übrigens auch weiterhin unter dem Urheberrecht von Samsung unterliegt – man darf es halt nur überall verwenden):



Acer Aspire R13 – Endlich Paroli für das Dell XPS12?

Convertibles sind eine Klasse für sich, da sie quasi vieles ineinander vereinen. Und die Mechanik kann ganz Unterschiedlich aufgebaut sein. Viele Convertibles auf dem Markt funktionieren ähnlich wie das Toshiba Sattelite U920t, welches ja schon vor einem Jahr vorgestellt wurde. Der Nachteil dabei: Der Bildschirm stellt permanent die Oberseite des Laptops dar. Und da Laptops überall hin mitgenommen werden sollen, werden dort mit der Zeit immer Kratzer erscheinen. Diese Kratzer sind bei solchen Convertibles dann ausschließlich direkt auf dem Bildschirm.
Dell hat dies mit dem XPS12 meiner Meinung nach direkt richtig gemacht. Der Bildschirm lässt sich dort drehen, so dass der Bildschirm entweder die Oberseite, oder eben die Unterseite des Laptop-Deckels darstellt. Damit hat Dell es relativ einfach hinbekommen, das Bildschirm-Kratzer-Problem zu umgehen. Genau dieses Konzept hat jetzt Acer mit dem Aspire R13 aufgefasst.


Der Bildschirm wird zwar nicht wie beim XPS12 komplett umrandet, wird aber von zwei Drehscharnieren auf halber Höhe des Bildschirms gehalten.
Deshalb ist der Bildschirm beim Aspire R13 auch nur um 180° drehbar, was auch den Tablet-Mode ermöglicht.

Die Rückseite des Bildschirms ist leider auch aus glänzendem Plastik gehalten. Wäre dort mattes Plastik, wäre der Kratzer-Effekt, den ich oben schon beschrieb, nicht sofort erkennbar. So wird leider die Rückseite mit der Zeit auch Kratzer aufnehmen. Für Kratzer-Gegner ist das Aspire R13 also nur bedingt zu empfehlen. Da die Kratzer eben nicht auf dem Bildschirm erscheinen finde ich den Effekt aber nicht so tragisch.

 

Die Scharniere an der Seite sind sehr stabil. Sie erlauben sogar, das Display in einem “Schwebemodus” über der Tastatur zu betreiben, was man vom XPS12 dank des ganz umfassenden Rahmens nicht verlangen kann. Acer nennt dies Ezel Aero™ und auf mich machen die Scharniere einen wirklich hochwertigen Eindruck. Die Scharniere werden vermutlich recht lange starke Benutzung aushalten können.


Dem R13 legt Acer einen Stift zur Bedienung bei, der allerdings nicht mit anderen kapazitiven Touchscreens funktioniert. Außerdem findet der Stfit kein Loch am Laptop zur Unterbringung, was die Handhabung des zusätzlichen Stifts für einige sicher etwas umständlich machen wird. Der Stift dient quasi als Finger-Ersatz und ist viel präziser als der eigene Finger, was ideal für die kleinen Schaltflächen in der normalen Windows 8.1 Desktopoberfläche ist. Wie auch beim Surface Pro 3 wird hier die Bedienung um einiges vereinfacht. Da der Stift aber nicht direkt am Laptop unterkommt, nehme ich aber mal stark an, dass dieser von den Nutzern eher weniger verwendet wird als der eigene Finger. Eigentlich schade, zumal er ja so viele Vorteile in der frickeligen Windows-Desktopumgebung bringt.
Insgesamt ist das R13 1,6 cm flach und wiegt insgesamt 1,5 kg. Ziemlich schwer für ein Tablet, aber in der normalen Gewichtsklasse der Ultrabooks.

Das Aspire R13 kommt entweder mit FullHD oder mit einem WQHD-Display an, je nach Ausstattung wird es ab 1000€ (Sprich 999€) auf den Markt kommen und sich damit ziemlich exakt in die Preisspanne des Dell XPS12 einordnen. Welche CPUs in den unterschiedlichen Versionen verbaut werden, konnte mir Acer noch nicht sagen, da Acer auf der IFA vorerst Kundenmeinungen einholen wollte, sich aber bereits sicher war, das R13 auf den Markt zu bringen.
Das R13 soll wie ein Nachfolger oder wie ein “Upgrade” zu den bereits auf dem Markt existierenden Acer-Tablets vermarktet werden. Wir dürfen also davon ausgehen, dass Acer hier versucht sein R13 verstärkt mit dem Thema “Tablet-Upgrade” zu vermarkten.

Auf mich macht das R13 einen soliden Eindruck. Ich glaube, dass Acer das R13 gut vermarkten kann. In Konkurrenz zum Dell XPS12 sehe ich allerdings weiterhin das XPS12 vorne, da dieses das beschriebene Kratzer-Problem wegen einer matten Rückseite nicht so deutlich sichtbar haben wird.
Die Hardware von beiden Geräten ist aber annähernd gleich, also wird vermutlich einzig und allein der Verkaufspreis entscheiden, welches der beiden Geräte sich besser verkaufen wird.
Ich persönlich würde bei den angekündigten Preisen eher zum XPS12 greifen, wobei das Asprire R13 schon scharfes Geschütz aufgestellt hat. Man darf also gespannt sein…


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Samsung Galaxy Gear S, oder auch Samsung will nicht vom Smartphone weg

Seit der ersten Gear zielte Samsung augenscheinlich darauf ab, eine Uhr zu entwickeln, die ein Smartphone ersetzen kann, aber irgendwie dennoch ein Smartphone braucht um zu funktionieren.
Mit der Gear 2 gab es dann einen kleinen Schritt zurueck, niemand braucht bisher Armbanduhren mit Kamerafunktion, wenn sie sowieso eine Smartphonekamera, die sogar noch besser ist, in der Tasche haben. Deshalb hat Samsung diese in Version 2 gleich draussen gelassen.

Mit der Gear Fit kam dann meiner Meinung nach eine Uhr von Samsung, die am ehesten einer Smartwatch entspricht – zumindest vom Formfaktor und von der Software her. Sie ist nicht uebermaessig gross, nicht schwer und man hat mit dieser keine Uhr am Arm, die das Smartphone in der Handtasche daneben verrotten laesst.

Die Gear S stellt nun den Nachfolger der Gear 2 dar, und genau das sieht man ihr auch an. Samsung bringt hier ein klein geschrumpftes, typisches Plastik-Smartphone, dass so gebogen wurde, dass es um die meissten Armgelenke passt. Und genau das spiegelte sich auch so in meinem kurzen Hands-On wieder.
Die Uhr kann alles, was das Smartphone eben auch kann. Nun kann man sie sogar mit einer SIM-Karte befuellen, damit diese unabhaengig vom Smartphone laeuft.

 

Telefonieren? Kein Problem, das Ding hat ja einen Lautsprecher, Samsung hat dies ja bereits einmal in einem ueberaus peinlichen Marketing-Video an der Gear 2 demonstriert.
Auch E-Mail und co sind kein Problem, mit den richtigen Apps koennte man sogar E-Mails auf der Armbanduhr tippen. Vorausgesetzt man konfiguriert die gleichen Accounts an beiden Geraeten, die man sowieso immer bei sich hat.
Einzig und allein fuer Notifications (bzw. die Notifications, die nicht an der Uhr direkt produziert werden) wird die Bluetooth-Verbindung weiterhin benoetigt.

Falls ihr euch fragt, was das Kamera-aehnliche Loch auf der Rueckseite der Uhr ist, dies wird seit der Gear Fit dazu verwendet, den Puls zu messen.
Alles in Allem wirkt die Gear S trotztdem fuer eine Uhr weiterhin ziemlich ueberdimensioniert, sie ist im direkten Vergleich mit der Pebble Classic deutlich groesser und schwerer. Auch der Klappverschluss am Armband macht die Bedienung nicht unbedingt leichter.
Fuer die Gear S wird es, wenn diese einmal auf dem Markt ist, auch weitere Armbaender geben, diese muessen aber speziell auf die Gear S angepasst sein. Hier kann man nicht wie z.B. bei der Pebble Standardarmbaender nehmen.

 

In der Uhr selbst werkelt ein Dualcore-Prozessor mit 1 GHz pro Kern. Unterstuetzt wird dieser durch 4 GB Speicher und ganzen 512 MB RAM.
Die Standard-Apps umfassen neben Telefon und SMS/E-Mail auch einen Musik-Player der auf der Uhr gespeicherte Songs abspui, was zumindest fuer eine Armbanduhr ziemlich ungewoehnlich ist.

Zum Release-Termin und zum Preis der Gear S konnte mir Samsung relativ wenig sagen. Ich schaetze aber mal, dass die Gear S ungefaehr den Preis der Gear 2 zum Release-Termin erhalten wird.


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LG G Watch R im Vergleich mit G Watch und Pebble Classic

Vorweg: Dieser Text enthaelt wie ihr bemerkt keine Umlaute. Kommt damit klar – Troll-Kommentare diesbezueglich werden kommentarlos geloescht…

Die G Watch R ist zwar noch lange nicht auf dem Markt, aber LG konnte es nicht lassen und hat sie schon vor der IFA 2014 entgegen der Meinung des eigenen Trailers offiziell vorgestellt. Auf der IFA 2014 ist diese nun in allen Varianten zum Ausprobieren bereitgelegt.
Die Software auf der Uhr ist noch alles andere als final, laeuft aber rund und stabil. Alles in allem wirkt die G Watch R fuer mich wie eine etwas zu gross geratene Uhr, wie man sie bisher kennt.
Allerdings ist die Uhr auch nicht viel hoeher als die Pebble Classic, allerdings aufgrund des vielen Metalls deutlich schwerer am Handgelenk, auch wirkt die Uhr in Ihrer Flaeche deutlich massiver als sowohl die normale G Watch und auch die Pebble Classic.

Hier einmal von links nach rechts: G Watch R, Pebble Classic und die klassische G Watch:

 

Sowohl G Watch als auch Watch R laufen auf dem neuen Android Wear, die Pebble natuerlich nicht, aber das ist ja jedem klar.
Android Wear kann all das, was die Pebble sowieso kann, inklusive Replays zu allem was ankommt. Genau diese Reply-funktion wird in der Pebble-Software nur durch Apps von Drittanbietern moeglich.
Am Display sind schon mit blosem Auge Unterschiede zu erkennen. Dank ePaper ist die Pebble natuerlich nur s/w und damit wirkt diese dunkler.
Ich hatte aber genau wegen der Displays der G Watches Probleme, diese in der Ausstellungshalle ohne Spiegelung der Deckenlampen zu fotografieren. Die G Watches spiegeln das Licht fast 1:1 wieder, was gerade in Sonnenschein massive Probleme ergeben wuerde. Mit der Pebble hat man Display-technisch ueberhaupt keine Probleme.
Beide G Watches haben eine Akkulaufzeit von 2 Tagen. Bevor hier kjetzt ein “unmoeglich” in eure Koepfe kommt. Die Angabe bezieht sich darauf, dass das Display waehrend der Zeit dauerhaft aus ist, welches diese Angabe zumindest ad absurdum fuehrt.
Auf Nachfrage bei einem Mitarbeiter bestaetigte mir dieser, dass die G Watch R und die G Watch immerhin ganz knapp durch einen normalen Arbeitstag kommt. Vorausgesetzt man haette ungefaehr alle 5-10 Minuten eine Notification am Hals, die nicht gross weiter bearbeitet werden muss.

 

In der Hoehe ist die Pebble genau so hoch wie die klassische G Watch, die G Watch R ist aber ein wenig hoeher als Pebble und G Watch.
Das Lederarmband der Pebble wirkt runder, da dies sich im Laufe des Jahres an mein Armgelenk angepasst hat. Die Armbaender der G Watches sind natuerlich noch gerade, da diese fast ungetragen ist.

Die G Watch R kann mit mehreren Armbaendern verwendet werden. Ob diese aber speziell fuer die G Watch gemacht worden sein muessen, oder ob man hier alle Armbaender verwenden kann, konnte mir LG aber auch nicht sagen.
Die Vielfalt der Armbaender wurde sogar gross demonstriert.

 

Hier wird auch ersichtlich wie massiv die G Watch R ist. Auf dem Bild sind 22mm-Armbaender an der G Watch R, die Pebble Classic steht auch nur ein paar Millimeter ueber, allerdings setzt die G Watch R sowohl in der Breite als auch an der Hoehe noch mal etwas drauf. Da ich selbst die Pebble Classic schon fuer eine relativ grosse Uhr halte, ist mir persoehnlich die G Watch R ein wenig zu gross und schwer.

 

Sowohl zum Preis der G Watch R als auch zum Release-Termin ist noch nichts bekannt. Ich vermute aber, dass LG die G Watch im hoeheren Preissegment anpreisen wird, weil LG im gesamten Produktbereich immer auf der “Premium-Ebene” wirbt.

Im direkten Vergleich wirkt die G Watch R sehr stabil und ich wuerde mich sogar falls es sich ergibt damit auf Survival-Tour gehen.
Die G Watch wirkt wiederum fast so wie die Pebble Classic. Diese ist im Vergleich mit der G Watch R natuerlich etwas unfair angesiedelt. Plastikuhren und Metalluhren kann man zwar nicht direkt vergleichen, aber die G Watch schien mir von der Verarbeitung in etwa gleich auf mit der Pebble Classic.

Man darf also gespannt sein, wie LG die Watch R anpreist. Denn nur danach entscheidet sich ja in der heutigen Zeit ob sich was verkauft, oder nicht. Meine Schaetzung: 350 Euro, mein Tipp fuer gute Verkaufe: 180 Euro, Wobei 180 Euro bestimmt fuer LG schon hart an der Grenze sein duerfte.

WordPress nach Deinstallation von iThemes Security reparieren

Kurz und Knapp: das populäre Sicherheits-Plugin für WordPress iThemes Security hat einen kleinen fiesen Trick auf lager, solltet ihr es einmal deinstallieren oder deaktivieren wollen.

Nach Deinstallation oder Deaktivierung wird euer Admin-Backend auf die Hoster-URL umgeleitet und ist damit schlichtweg nicht mehr aufrufbar.

Die Lösung dazu ist aber genau so schlicht wie der kleine eingebaute Schlingel:
Sofern ihr weiterhin per SFTP/SSH oder sonstwas auf euren Hosting-Dienst zugreifen könnt, kopiert euch die wp-config.php auf einen lokalen Rechner. iThemes-Security hat dort 3 Zeilen an den Anfang geschrieben:

define( 'FORCE_SSL_LOGIN', true );
define( 'FORCE_SSL_ADMIN', true );
define( 'DISALLOW_FILE_EDIT', true );

In diesen Zeilen ist einfach das true mit einem false zu ersetzen. Danach einfach die Datei wieder auf das Hauptverzeichnis eures Hosters hochladen und die vorhandene Datei überschreiben. Danach funktioniert euer Backend wie üblich.
Es ist natürlich etwas ganz anderes, wenn ihr sowieso ein SSL-Zertifikat für euer Backend gemietet habt, da dies aber relativ selten der Fall ist, gehe ich hier nicht weiter darauf ein.

Falls das Problem weiter besteht, aktiviert in den Einstellungen eures FTP-Programms “versteckte Dateien” oder “Dateien mit beginnendem Punkt (.) anzeigen” oder Ähnliches, kopiert die .htaccess-Datei aus dem Stammverzeichnis und überprüft diese auf gewisse Rewrite-Rules.

Wie man eine Pebble Smartwatch nach Deutschland bekommt

Seit dem Ende der Kickstarter-Finanzierung der Pebble Smartwatch stellt sich der deutsche Zoll quer. Dieser bemängelt an den Uhren, dass die jeweilige Seriennummer ja nicht eingeprägt, sondern nur aufgeklebt ist und damit in der Theorie austauschbar wäre (Meinung: Ist ja nicht so, dass das bei zig Smartphones aus aller Welt genau so gehandhabt ist, aber da ist vermutlich mal wieder dieser Firmen-Reputations-Gedanke. Neue Firmen dürfen einfach nicht mit den gleichen Bestimmungen durch). Außerdem bemängelt er ein fehlendes CE-Kennzeichen, auch wenn dies inzwischen sogar mit den exakten Registrierungsnummern sogar außen auf das Paket aufgedruckt wird.
Also gehen auch heutzutage weiterhin alle Pebble-Uhren, die ohne Umweg nach Deutschland kommen sollen wieder zurück an den Sender (Meinung: Hier wundere ich mich, warum der Zoll hier nicht direkt zerstört, macht er doch bei anderen Sendungen aus dem Produziererland Fernost auch).
In Deutschland ist es trotzdem erlaubt elektrische Geräte ohne CE-Kennzeichen zu verwenden, die einzigen Probleme die dann noch auftreten könnten, wären dann Angelegenheit der Krankenkasse, die nicht unbedingt die Kosten im Falle einer Verletzung durch ein kaputt gegangenes Nicht-CE-Gerät (Batterie hochgeraucht etc) nicht unbedingt die Kosten übernehmen muss, bzw. selbst Zuschüsse verweigern darf.
Also gibt es keinen triftigen Grund, dass die Pebble für den deutschen Markt zu unsicher sei und damit wäre die Verwendung und damit auch der Import erlaubt (Ist ja bei den Standard-Glühbirnen unter deutschem Verkaufsverbot genau so).

Zwischenzeitlich hat sich Pebble um einen Trick bemüht, um wenigstens dafür zu sorgen, dass die Unterstützer der Kickstarter-Kampagne auch das bekommen wofür sie zahlten. Sie nutzten einen Mittelsmann im europäischen Ausland um deutsche Pebbles weiter zu vertreiben und zu verschicken. Genau diese Methode kann man auch privat nutzen.
Was Pebble damals nutzte nennt sich im Fachjargon “Freight Forwarding” und genau das definiert laut Wikipedia den Händler zwischen Großhändler und Endkunde, wenn die Ware dafür über Landesgrenzen transportiert wird.
Da die Pebble ja nun nicht nach Deutschland kommen kann müssen diese Freight Forwarder im europäischen Ausland gewählt werden, wohin Pebble die Uhren ja ohne jedes Augenzwinkern hinsenden kann.
Damit der Versand dann innerhalb der EU möglichst schnell verläuft kommen hier nur Dienste in Nachbarländern von Deutschland in Frage.
Das ganze folgende Prozedere geht natürlich auch über eine eigene Kontaktperson in deutschen Nachbarländern möglich, ich bin aber ein Freund der selbstständig erledigten Tätigkeiten, also beschreibe ich hier die Variante für den eigenhändigen Import über einen Freight Forwarder:

Empfehlen kann ich als günstigere Variante D-A-Packs, die mir nach einer Anfrage bestätigten, dass auch Zollgebühren per Überweisung zahlbar sind. Der Vorteil von D-A-Packs ist, dass sie die Pakete selbst über die Grenze bringen und dann direkt bei der DHL zum Versand an eure Hausadresse aufgeben. Der einzige Nachteil: D-A-Packs ist vom System her darauf ausgelegt deutschen Kunden ein günstiges Einkaufen in Österreich zu gewährleisten und vice versa. Es kann sein, dass dort etwas mit den Unterlagen, die alleine schon dafür gebraucht werden, die Pakete nach Österreich kommen zu lassen (Zollinhaltserklärungen etc.) langsamer läuft als bei anderen Anbietern, da dies wie gesagt nicht der Regelfall einer Sendung ist.

Darauf ausgelegt nur Mittelsmann für Auslandssendungen zu sein, ist der Dienst shipito.com, der gleich mehrere Zentralen in den USA und eine in Österreich hat.
Dieser versendet aber leider nicht direkt in Deutschland, sondern sendet nur innerhalb von Österreich weiter, was aber nicht heißt, dass dort auch internationaler Versand gewählt werden kann. Damit ist dieser Dienst leider auch teurer als D-A-Packs, dort ist aber auch eine schnellere Abwicklung des Versands möglich. Auch die Abwicklung von Zollgeschichten kann bei Shipito direkt online erledigt werden und es kommt praktisch nie zu Problemen wie bei den Konkurrenten Borderlinx in Großbritannien, die grundsätzlich keinen Zoll zahlen wollen.

Zurück zum Anfang, schließlich habt ihr eure Pebble ja noch nicht gekauft. Über den Freight-Forwarder bekommt ihr nach einer kurzen Anmeldung erst einmal die Versandadresse, die ihr Pebble mitteilen müsst, damit diese überhaupt versendet werden kann. Dieser empfängt dann eure Sendung, und fragt euch (im Falle eines Imports über Shipito) an, wie weiter vorgegangen werden soll. Dort kann dann auch die Versandart nach Deutschland (normal oder express) gewählt werden. Eine Paketweiterleitung kostet im Gegensatz zu D-A-Packs bei Shipito zusätzlich zu den weiteren Versandkosten 8,50$, was bei dem derzeitigen Kurs in etwa 6€ entsprechen würde. Wer Geld sparen will und dafür länger warten kann, sollte D-A-Packs wählen, bei denen die Versandkosten nach Deutschland gebührenfrei in etwa der Höhe der Bearbeitungsgebühren von Shipito entsprechen.
Bei Shipito kann alles per PayPal (alternativ mit Kreditkarte) bezahlt werden, was dort eine schnelle Abwicklung der Pakete (meist am gleichen bzw. nächsten Tag) ermöglicht.
Habt ihr also nach der Nachricht von Shipito alle Kosten für den Zoll und den Weiterversand überwiesen, muss nur noch eine  Zollinhaltserklärung ausgefüllt werden.
Dort gibt ihr im Fall der Pebble schlicht an, dass es sich um eine Uhr handelt und gibt den exakten Verkaufswert (Wichtig: Mit Versandkosten von Pebble direkt) an. Die Batterie ist bei der Pebble fest verbaut, auch das muss angegeben werden. Schlussendlich handelt es sich dann noch um “Merchandising” also einen eigens getätigten Kauf im Ausland. Achtet unbedingt darauf, dass als Inhaltserklärung hier nur “watch” steht, diese Angaben dienen laut Shipito zwar nur der Versandversicherung, allerdings kann der deutsche Zoll, falls er das Paket sieht, eben auch die Inhaltserkärung sehen. Und eine simple Armbanduhr ist für den Deutschen Pebble-Hasser namens Zoll bei weitem nicht so schlimm wie eine Uhr ohne eingeprägte Seriennummer.
Nachdem ihr die Zollinhaltserklärung online übertragen habt, wird das Paket von Pebble normalerweise noch einmal verpackt (damit der deutsche Zoll nicht auf die Idee kommen könnte, das das ja eigentlich das Original-Paket der Pebble ist) und direkt weitergesendet. Je nach gewählter Versandart in ein paar Tagen bei euch. Shipito bietet euch zur Berechnung der Versandkosten einen Rechner an, der die exakten Versandkosten schon im Vorab berechnen kann.
Laut Forenberichten schlägt Shipito in Österreich momentan täglich an die 20 Pebble-Smartwatches um, demnach kann man davon ausgehen, dass hier auch gerade mit Weiterleitungen um den deutschen Zoll herum einiges an Erfahrung in die Tat umgesetzt wird. Da die Tätigkeit von Shipito auch im Sinne der Pebble-Smartwatch weder illegal noch rechtliche Grauzone ist, könnt ihr hier also gefahrlos eure meiner Meinung nach bis dato funktionstechnisch ungeschlagen beste Smartwatch bestellen.

Der Vorteil gegenüber der Variante einer Bestellung über Ebay ist ganz klar der Preis und die Sicherheit, dass die Pebble in Deutschland ankommen wird.
Es gibt auf PayPal auch in Fernost einige Händler, die sowohl Nachmache- als auch Original-Pebbles verkaufen. Diese sind aber nicht immer klar deklariert bzw. sehr offensichtlich so falsch deklariert, das selbst hier der Zoll zwar nicht mehr mit dem Pebble-Problem, sondern mit einem Deklarierungsproblem kommt, was auf die gleiche Vorgehensweise wie bei dem Pebble-Problem ausläuft.
Zur Preis-Geschichte: Die originale Pebble kostet bei Pebble direkt 150$, wobei für den Freight-Forwarding-Dienst noch ein paar Kosten aufgeschlagen werden müssen. Im Allgemeinen spart man hier aber trotzdem auch im Gegensatz zu deutschen Händlern an die 10-20€. Wem die Kreditkartenpflicht bei Pebble das nicht wert ist, kann ja auf Risiko gehen.

Pebble
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Pebble Smartwatch
Preis: Kostenlos

21:9 Cinemascope: Wofür ist es nützlich, wofür nicht?

Seit einigen Monaten nutze ich nun den LG EA93. 29″ als Cinemascope ist ein ganz anderes Verhältnis.
21:9, also 2,35:1 entspricht in etwa den Verhältnissen einer Kinoleinwand. Ironischerweise ist es trotz des Namens meiner Meinung nach noch nicht für Filme geeignet. Filme auf BluRay sind in den meisten Fällen als 16:9 gespeichert, werden diese auf einem Cinemascope-Bildschirm normal abgespielt gibt es, wie schon von der Umstellung von 4:3 auf 16:9, schwarze Ränder. Diesmal aber nicht oben und unten, sondern rechts und links. Werden 16:9 Inhalte auf 21:9 gestreckt, fehlt ein beträchtlicher Teil des Bildes oben und unten, also ist ein Cinemascope-Monitor, solange es nur wenige Filme gibt, die als 21:9 vertrieben werden, nur bedingt für Filme zu gebrauchen.
Die richtigen Stärken dieses Formats kommen meiner Meinung nach erst bei der produktiven Arbeit zum Vorschein. Der EA93 hat eine Bildfläche von 67,7 x 29 cm und ist damit perfekt geeignet für Tabellenkalkulationen und anderen Arbeiten mit längeren Texten. Als Beispiel nenne ich mal den Vergleich der RSS-Dienste seit der Schließung von Google Reader, dort kann ich innerhalb eines Fensters (wenn dieses maximiert ist) vom Anfang der Tabelle bis zur Zeile für “newsreadr” alles auf einen Blick überblicken (Die Spalte für Reader.is ist auch noch zur hälfte drauf).
Anders ausgedrückt sind dies ungefähr  zwei komplette Websites ohne seitlich scrollen zu müssen, was ein enormer Vorteil beim Präsentationen erstellen oder ähnlichen Aufgaben ist. Auf einem handelsüblichen Bildschirm kann man entweder die Präsentation oder die Website in dem Format anzeigen, wie sie Cinemascope parallel nebeneinander anzeigen könnte.
Aber auch in einem anderen Bereich können die langen Bildschirme groß punkten. Ich wage einmal zu behaupten, dass der Großteil aller PC-Spiele, die es auch schon länger gibt das 21:9-Format voll unterstützen. Selbst viele alte Indie-Games haben mit der Auflösung überhaupt kein Problem. Bei einigen aktuellen Spielen (z.B. Assassins Creed III) funktionieren die Auflösungen in exotischen Formaten nicht, aber das liegt soweit ich vermute eher an der Spieleprogrammierung gezielt auf übliche Auflösungen.
Die große Auflösung kommt bei einigen Spielen auch gut zu tragen, so hat man z.B. bei einem Rennspiel in der Auflösung und in der Cockpit-Ansicht fast die komplette Frontscheibe auf einem Bildschirm und damit deutlich mehr Überblick auf die ganze Straße und das geschehen vor einem. Auch in Online-Spielen wie Bombermine kommt die Auflösung prima rüber und man merkt, welchen Vorteil man bei einigen hat, wenn man z.B. bei Multiplayer-Spielen vom Spielfeld deutlich mehr sieht als andere.

Alles in allem ist Cinemascope schon geeignet, meiner Meinung nach allerdings nicht für den angeworbenen Einsatzzweck (Filme), weil es dazu einfach noch zu wenig Filmmaterial für den Endkunden gibt. Wer aber in der Webentwicklung tätig ist, oder einfach nur zum Arbeiten mehr Überblick braucht, dem kann ich ein Cinemascope-Bildschirm wärmstens empfehlen.