Samsung und das IFA-Note 4

Das Galaxy Note 4 – groß gefeatured, groß angekündigt auf der IFA dementsprechend vertreten. In einem extra Raum mit quasi “Zugangskontrolle” in Form einer 2-Stunden-Warteschlange.
Ist klar, für ein Smartphone, welches andere Hersteller zu Dutzenden in Durchgangsräumen aufstellt um die Leute zu stoppen. Nein, das Note 4 ist ja so besonders. Ist ja schließlich Nachfolger von 3 anderen Telefonen die allesamt das gleiche Konzept hatten.
Nein, Zugangskontrolle – Selbst die Presse hatte es schwer (ich sah zufällig 2 Spiegel-Reporter) überhaupt da hin zu kommen, um auch nur irgendwie an Fotos zu kommen, die nun mal eben dem eigenen Urheberrecht unterstehen.
Okay, Samsung, eigentlich hatte ich mir fest eingeplant über das Note 4 zu berichten, aber so – nein danke.

Und weils so schön ist, hier das offizielle Pressefoto (welches übrigens auch weiterhin unter dem Urheberrecht von Samsung unterliegt – man darf es halt nur überall verwenden):

Acer Aspire R13 – Endlich Paroli für das Dell XPS12?

Convertibles sind eine Klasse für sich, da sie quasi vieles ineinander vereinen. Und die Mechanik kann ganz Unterschiedlich aufgebaut sein. Viele Convertibles auf dem Markt funktionieren ähnlich wie das Toshiba Sattelite U920t, welches ja schon vor einem Jahr vorgestellt wurde. Der Nachteil dabei: Der Bildschirm stellt permanent die Oberseite des Laptops dar. Und da Laptops überall hin mitgenommen werden sollen, werden dort mit der Zeit immer Kratzer erscheinen. Diese Kratzer sind bei solchen Convertibles dann ausschließlich direkt auf dem Bildschirm.
Dell hat dies mit dem XPS12 meiner Meinung nach direkt richtig gemacht. Der Bildschirm lässt sich dort drehen, so dass der Bildschirm entweder die Oberseite, oder eben die Unterseite des Laptop-Deckels darstellt. Damit hat Dell es relativ einfach hinbekommen, das Bildschirm-Kratzer-Problem zu umgehen. Genau dieses Konzept hat jetzt Acer mit dem Aspire R13 aufgefasst.


Der Bildschirm wird zwar nicht wie beim XPS12 komplett umrandet, wird aber von zwei Drehscharnieren auf halber Höhe des Bildschirms gehalten.
Deshalb ist der Bildschirm beim Aspire R13 auch nur um 180° drehbar, was auch den Tablet-Mode ermöglicht.

Die Rückseite des Bildschirms ist leider auch aus glänzendem Plastik gehalten. Wäre dort mattes Plastik, wäre der Kratzer-Effekt, den ich oben schon beschrieb, nicht sofort erkennbar. So wird leider die Rückseite mit der Zeit auch Kratzer aufnehmen. Für Kratzer-Gegner ist das Aspire R13 also nur bedingt zu empfehlen. Da die Kratzer eben nicht auf dem Bildschirm erscheinen finde ich den Effekt aber nicht so tragisch.

 

Die Scharniere an der Seite sind sehr stabil. Sie erlauben sogar, das Display in einem “Schwebemodus” über der Tastatur zu betreiben, was man vom XPS12 dank des ganz umfassenden Rahmens nicht verlangen kann. Acer nennt dies Ezel Aero™ und auf mich machen die Scharniere einen wirklich hochwertigen Eindruck. Die Scharniere werden vermutlich recht lange starke Benutzung aushalten können.


Dem R13 legt Acer einen Stift zur Bedienung bei, der allerdings nicht mit anderen kapazitiven Touchscreens funktioniert. Außerdem findet der Stfit kein Loch am Laptop zur Unterbringung, was die Handhabung des zusätzlichen Stifts für einige sicher etwas umständlich machen wird. Der Stift dient quasi als Finger-Ersatz und ist viel präziser als der eigene Finger, was ideal für die kleinen Schaltflächen in der normalen Windows 8.1 Desktopoberfläche ist. Wie auch beim Surface Pro 3 wird hier die Bedienung um einiges vereinfacht. Da der Stift aber nicht direkt am Laptop unterkommt, nehme ich aber mal stark an, dass dieser von den Nutzern eher weniger verwendet wird als der eigene Finger. Eigentlich schade, zumal er ja so viele Vorteile in der frickeligen Windows-Desktopumgebung bringt.
Insgesamt ist das R13 1,6 cm flach und wiegt insgesamt 1,5 kg. Ziemlich schwer für ein Tablet, aber in der normalen Gewichtsklasse der Ultrabooks.

Das Aspire R13 kommt entweder mit FullHD oder mit einem WQHD-Display an, je nach Ausstattung wird es ab 1000€ (Sprich 999€) auf den Markt kommen und sich damit ziemlich exakt in die Preisspanne des Dell XPS12 einordnen. Welche CPUs in den unterschiedlichen Versionen verbaut werden, konnte mir Acer noch nicht sagen, da Acer auf der IFA vorerst Kundenmeinungen einholen wollte, sich aber bereits sicher war, das R13 auf den Markt zu bringen.
Das R13 soll wie ein Nachfolger oder wie ein “Upgrade” zu den bereits auf dem Markt existierenden Acer-Tablets vermarktet werden. Wir dürfen also davon ausgehen, dass Acer hier versucht sein R13 verstärkt mit dem Thema “Tablet-Upgrade” zu vermarkten.

Auf mich macht das R13 einen soliden Eindruck. Ich glaube, dass Acer das R13 gut vermarkten kann. In Konkurrenz zum Dell XPS12 sehe ich allerdings weiterhin das XPS12 vorne, da dieses das beschriebene Kratzer-Problem wegen einer matten Rückseite nicht so deutlich sichtbar haben wird.
Die Hardware von beiden Geräten ist aber annähernd gleich, also wird vermutlich einzig und allein der Verkaufspreis entscheiden, welches der beiden Geräte sich besser verkaufen wird.
Ich persönlich würde bei den angekündigten Preisen eher zum XPS12 greifen, wobei das Asprire R13 schon scharfes Geschütz aufgestellt hat. Man darf also gespannt sein…

Samsung Galaxy Gear S, oder auch Samsung will nicht vom Smartphone weg

Seit der ersten Gear zielte Samsung augenscheinlich darauf ab, eine Uhr zu entwickeln, die ein Smartphone ersetzen kann, aber irgendwie dennoch ein Smartphone braucht um zu funktionieren.
Mit der Gear 2 gab es dann einen kleinen Schritt zurueck, niemand braucht bisher Armbanduhren mit Kamerafunktion, wenn sie sowieso eine Smartphonekamera, die sogar noch besser ist, in der Tasche haben. Deshalb hat Samsung diese in Version 2 gleich draussen gelassen.

Mit der Gear Fit kam dann meiner Meinung nach eine Uhr von Samsung, die am ehesten einer Smartwatch entspricht – zumindest vom Formfaktor und von der Software her. Sie ist nicht uebermaessig gross, nicht schwer und man hat mit dieser keine Uhr am Arm, die das Smartphone in der Handtasche daneben verrotten laesst.

Die Gear S stellt nun den Nachfolger der Gear 2 dar, und genau das sieht man ihr auch an. Samsung bringt hier ein klein geschrumpftes, typisches Plastik-Smartphone, dass so gebogen wurde, dass es um die meissten Armgelenke passt. Und genau das spiegelte sich auch so in meinem kurzen Hands-On wieder.
Die Uhr kann alles, was das Smartphone eben auch kann. Nun kann man sie sogar mit einer SIM-Karte befuellen, damit diese unabhaengig vom Smartphone laeuft.

 

Telefonieren? Kein Problem, das Ding hat ja einen Lautsprecher, Samsung hat dies ja bereits einmal in einem ueberaus peinlichen Marketing-Video an der Gear 2 demonstriert.
Auch E-Mail und co sind kein Problem, mit den richtigen Apps koennte man sogar E-Mails auf der Armbanduhr tippen. Vorausgesetzt man konfiguriert die gleichen Accounts an beiden Geraeten, die man sowieso immer bei sich hat.
Einzig und allein fuer Notifications (bzw. die Notifications, die nicht an der Uhr direkt produziert werden) wird die Bluetooth-Verbindung weiterhin benoetigt.

Falls ihr euch fragt, was das Kamera-aehnliche Loch auf der Rueckseite der Uhr ist, dies wird seit der Gear Fit dazu verwendet, den Puls zu messen.
Alles in Allem wirkt die Gear S trotztdem fuer eine Uhr weiterhin ziemlich ueberdimensioniert, sie ist im direkten Vergleich mit der Pebble Classic deutlich groesser und schwerer. Auch der Klappverschluss am Armband macht die Bedienung nicht unbedingt leichter.
Fuer die Gear S wird es, wenn diese einmal auf dem Markt ist, auch weitere Armbaender geben, diese muessen aber speziell auf die Gear S angepasst sein. Hier kann man nicht wie z.B. bei der Pebble Standardarmbaender nehmen.

 

In der Uhr selbst werkelt ein Dualcore-Prozessor mit 1 GHz pro Kern. Unterstuetzt wird dieser durch 4 GB Speicher und ganzen 512 MB RAM.
Die Standard-Apps umfassen neben Telefon und SMS/E-Mail auch einen Musik-Player der auf der Uhr gespeicherte Songs abspui, was zumindest fuer eine Armbanduhr ziemlich ungewoehnlich ist.

Zum Release-Termin und zum Preis der Gear S konnte mir Samsung relativ wenig sagen. Ich schaetze aber mal, dass die Gear S ungefaehr den Preis der Gear 2 zum Release-Termin erhalten wird.

LG G Watch R im Vergleich mit G Watch und Pebble Classic

Vorweg: Dieser Text enthaelt wie ihr bemerkt keine Umlaute. Kommt damit klar – Troll-Kommentare diesbezueglich werden kommentarlos geloescht…

Die G Watch R ist zwar noch lange nicht auf dem Markt, aber LG konnte es nicht lassen und hat sie schon vor der IFA 2014 entgegen der Meinung des eigenen Trailers offiziell vorgestellt. Auf der IFA 2014 ist diese nun in allen Varianten zum Ausprobieren bereitgelegt.
Die Software auf der Uhr ist noch alles andere als final, laeuft aber rund und stabil. Alles in allem wirkt die G Watch R fuer mich wie eine etwas zu gross geratene Uhr, wie man sie bisher kennt.
Allerdings ist die Uhr auch nicht viel hoeher als die Pebble Classic, allerdings aufgrund des vielen Metalls deutlich schwerer am Handgelenk, auch wirkt die Uhr in Ihrer Flaeche deutlich massiver als sowohl die normale G Watch und auch die Pebble Classic.

Hier einmal von links nach rechts: G Watch R, Pebble Classic und die klassische G Watch:

 

Sowohl G Watch als auch Watch R laufen auf dem neuen Android Wear, die Pebble natuerlich nicht, aber das ist ja jedem klar.
Android Wear kann all das, was die Pebble sowieso kann, inklusive Replays zu allem was ankommt. Genau diese Reply-funktion wird in der Pebble-Software nur durch Apps von Drittanbietern moeglich.
Am Display sind schon mit blosem Auge Unterschiede zu erkennen. Dank ePaper ist die Pebble natuerlich nur s/w und damit wirkt diese dunkler.
Ich hatte aber genau wegen der Displays der G Watches Probleme, diese in der Ausstellungshalle ohne Spiegelung der Deckenlampen zu fotografieren. Die G Watches spiegeln das Licht fast 1:1 wieder, was gerade in Sonnenschein massive Probleme ergeben wuerde. Mit der Pebble hat man Display-technisch ueberhaupt keine Probleme.
Beide G Watches haben eine Akkulaufzeit von 2 Tagen. Bevor hier kjetzt ein “unmoeglich” in eure Koepfe kommt. Die Angabe bezieht sich darauf, dass das Display waehrend der Zeit dauerhaft aus ist, welches diese Angabe zumindest ad absurdum fuehrt.
Auf Nachfrage bei einem Mitarbeiter bestaetigte mir dieser, dass die G Watch R und die G Watch immerhin ganz knapp durch einen normalen Arbeitstag kommt. Vorausgesetzt man haette ungefaehr alle 5-10 Minuten eine Notification am Hals, die nicht gross weiter bearbeitet werden muss.

 

In der Hoehe ist die Pebble genau so hoch wie die klassische G Watch, die G Watch R ist aber ein wenig hoeher als Pebble und G Watch.
Das Lederarmband der Pebble wirkt runder, da dies sich im Laufe des Jahres an mein Armgelenk angepasst hat. Die Armbaender der G Watches sind natuerlich noch gerade, da diese fast ungetragen ist.

Die G Watch R kann mit mehreren Armbaendern verwendet werden. Ob diese aber speziell fuer die G Watch gemacht worden sein muessen, oder ob man hier alle Armbaender verwenden kann, konnte mir LG aber auch nicht sagen.
Die Vielfalt der Armbaender wurde sogar gross demonstriert.

 

Hier wird auch ersichtlich wie massiv die G Watch R ist. Auf dem Bild sind 22mm-Armbaender an der G Watch R, die Pebble Classic steht auch nur ein paar Millimeter ueber, allerdings setzt die G Watch R sowohl in der Breite als auch an der Hoehe noch mal etwas drauf. Da ich selbst die Pebble Classic schon fuer eine relativ grosse Uhr halte, ist mir persoehnlich die G Watch R ein wenig zu gross und schwer.

 

Sowohl zum Preis der G Watch R als auch zum Release-Termin ist noch nichts bekannt. Ich vermute aber, dass LG die G Watch im hoeheren Preissegment anpreisen wird, weil LG im gesamten Produktbereich immer auf der “Premium-Ebene” wirbt.

Im direkten Vergleich wirkt die G Watch R sehr stabil und ich wuerde mich sogar falls es sich ergibt damit auf Survival-Tour gehen.
Die G Watch wirkt wiederum fast so wie die Pebble Classic. Diese ist im Vergleich mit der G Watch R natuerlich etwas unfair angesiedelt. Plastikuhren und Metalluhren kann man zwar nicht direkt vergleichen, aber die G Watch schien mir von der Verarbeitung in etwa gleich auf mit der Pebble Classic.

Man darf also gespannt sein, wie LG die Watch R anpreist. Denn nur danach entscheidet sich ja in der heutigen Zeit ob sich was verkauft, oder nicht. Meine Schaetzung: 350 Euro, mein Tipp fuer gute Verkaufe: 180 Euro, Wobei 180 Euro bestimmt fuer LG schon hart an der Grenze sein duerfte.

WordPress nach Deinstallation von iThemes Security reparieren

Kurz und Knapp: das populäre Sicherheits-Plugin für WordPress iThemes Security hat einen kleinen fiesen Trick auf lager, solltet ihr es einmal deinstallieren oder deaktivieren wollen.

Nach Deinstallation oder Deaktivierung wird euer Admin-Backend auf die Hoster-URL umgeleitet und ist damit schlichtweg nicht mehr aufrufbar.

Die Lösung dazu ist aber genau so schlicht wie der kleine eingebaute Schlingel:
Sofern ihr weiterhin per SFTP/SSH oder sonstwas auf euren Hosting-Dienst zugreifen könnt, kopiert euch die wp-config.php auf einen lokalen Rechner. iThemes-Security hat dort 3 Zeilen an den Anfang geschrieben:

define( 'FORCE_SSL_LOGIN', true );
define( 'FORCE_SSL_ADMIN', true );
define( 'DISALLOW_FILE_EDIT', true );

In diesen Zeilen ist einfach das true mit einem false zu ersetzen. Danach einfach die Datei wieder auf das Hauptverzeichnis eures Hosters hochladen und die vorhandene Datei überschreiben. Danach funktioniert euer Backend wie üblich.
Es ist natürlich etwas ganz anderes, wenn ihr sowieso ein SSL-Zertifikat für euer Backend gemietet habt, da dies aber relativ selten der Fall ist, gehe ich hier nicht weiter darauf ein.

Falls das Problem weiter besteht, aktiviert in den Einstellungen eures FTP-Programms “versteckte Dateien” oder “Dateien mit beginnendem Punkt (.) anzeigen” oder Ähnliches, kopiert die .htaccess-Datei aus dem Stammverzeichnis und überprüft diese auf gewisse Rewrite-Rules.

Wie man eine Pebble Smartwatch nach Deutschland bekommt

Seit dem Ende der Kickstarter-Finanzierung der Pebble Smartwatch stellt sich der deutsche Zoll quer. Dieser bemängelt an den Uhren, dass die jeweilige Seriennummer ja nicht eingeprägt, sondern nur aufgeklebt ist und damit in der Theorie austauschbar wäre (Meinung: Ist ja nicht so, dass das bei zig Smartphones aus aller Welt genau so gehandhabt ist, aber da ist vermutlich mal wieder dieser Firmen-Reputations-Gedanke. Neue Firmen dürfen einfach nicht mit den gleichen Bestimmungen durch). Außerdem bemängelt er ein fehlendes CE-Kennzeichen, auch wenn dies inzwischen sogar mit den exakten Registrierungsnummern sogar außen auf das Paket aufgedruckt wird.
Also gehen auch heutzutage weiterhin alle Pebble-Uhren, die ohne Umweg nach Deutschland kommen sollen wieder zurück an den Sender (Meinung: Hier wundere ich mich, warum der Zoll hier nicht direkt zerstört, macht er doch bei anderen Sendungen aus dem Produziererland Fernost auch).
In Deutschland ist es trotzdem erlaubt elektrische Geräte ohne CE-Kennzeichen zu verwenden, die einzigen Probleme die dann noch auftreten könnten, wären dann Angelegenheit der Krankenkasse, die nicht unbedingt die Kosten im Falle einer Verletzung durch ein kaputt gegangenes Nicht-CE-Gerät (Batterie hochgeraucht etc) nicht unbedingt die Kosten übernehmen muss, bzw. selbst Zuschüsse verweigern darf.
Also gibt es keinen triftigen Grund, dass die Pebble für den deutschen Markt zu unsicher sei und damit wäre die Verwendung und damit auch der Import erlaubt (Ist ja bei den Standard-Glühbirnen unter deutschem Verkaufsverbot genau so).

Zwischenzeitlich hat sich Pebble um einen Trick bemüht, um wenigstens dafür zu sorgen, dass die Unterstützer der Kickstarter-Kampagne auch das bekommen wofür sie zahlten. Sie nutzten einen Mittelsmann im europäischen Ausland um deutsche Pebbles weiter zu vertreiben und zu verschicken. Genau diese Methode kann man auch privat nutzen.
Was Pebble damals nutzte nennt sich im Fachjargon “Freight Forwarding” und genau das definiert laut Wikipedia den Händler zwischen Großhändler und Endkunde, wenn die Ware dafür über Landesgrenzen transportiert wird.
Da die Pebble ja nun nicht nach Deutschland kommen kann müssen diese Freight Forwarder im europäischen Ausland gewählt werden, wohin Pebble die Uhren ja ohne jedes Augenzwinkern hinsenden kann.
Damit der Versand dann innerhalb der EU möglichst schnell verläuft kommen hier nur Dienste in Nachbarländern von Deutschland in Frage.
Das ganze folgende Prozedere geht natürlich auch über eine eigene Kontaktperson in deutschen Nachbarländern möglich, ich bin aber ein Freund der selbstständig erledigten Tätigkeiten, also beschreibe ich hier die Variante für den eigenhändigen Import über einen Freight Forwarder:

Empfehlen kann ich als günstigere Variante D-A-Packs, die mir nach einer Anfrage bestätigten, dass auch Zollgebühren per Überweisung zahlbar sind. Der Vorteil von D-A-Packs ist, dass sie die Pakete selbst über die Grenze bringen und dann direkt bei der DHL zum Versand an eure Hausadresse aufgeben. Der einzige Nachteil: D-A-Packs ist vom System her darauf ausgelegt deutschen Kunden ein günstiges Einkaufen in Österreich zu gewährleisten und vice versa. Es kann sein, dass dort etwas mit den Unterlagen, die alleine schon dafür gebraucht werden, die Pakete nach Österreich kommen zu lassen (Zollinhaltserklärungen etc.) langsamer läuft als bei anderen Anbietern, da dies wie gesagt nicht der Regelfall einer Sendung ist.

Darauf ausgelegt nur Mittelsmann für Auslandssendungen zu sein, ist der Dienst shipito.com, der gleich mehrere Zentralen in den USA und eine in Österreich hat.
Dieser versendet aber leider nicht direkt in Deutschland, sondern sendet nur innerhalb von Österreich weiter, was aber nicht heißt, dass dort auch internationaler Versand gewählt werden kann. Damit ist dieser Dienst leider auch teurer als D-A-Packs, dort ist aber auch eine schnellere Abwicklung des Versands möglich. Auch die Abwicklung von Zollgeschichten kann bei Shipito direkt online erledigt werden und es kommt praktisch nie zu Problemen wie bei den Konkurrenten Borderlinx in Großbritannien, die grundsätzlich keinen Zoll zahlen wollen.

Zurück zum Anfang, schließlich habt ihr eure Pebble ja noch nicht gekauft. Über den Freight-Forwarder bekommt ihr nach einer kurzen Anmeldung erst einmal die Versandadresse, die ihr Pebble mitteilen müsst, damit diese überhaupt versendet werden kann. Dieser empfängt dann eure Sendung, und fragt euch (im Falle eines Imports über Shipito) an, wie weiter vorgegangen werden soll. Dort kann dann auch die Versandart nach Deutschland (normal oder express) gewählt werden. Eine Paketweiterleitung kostet im Gegensatz zu D-A-Packs bei Shipito zusätzlich zu den weiteren Versandkosten 8,50$, was bei dem derzeitigen Kurs in etwa 6€ entsprechen würde. Wer Geld sparen will und dafür länger warten kann, sollte D-A-Packs wählen, bei denen die Versandkosten nach Deutschland gebührenfrei in etwa der Höhe der Bearbeitungsgebühren von Shipito entsprechen.
Bei Shipito kann alles per PayPal (alternativ mit Kreditkarte) bezahlt werden, was dort eine schnelle Abwicklung der Pakete (meist am gleichen bzw. nächsten Tag) ermöglicht.
Habt ihr also nach der Nachricht von Shipito alle Kosten für den Zoll und den Weiterversand überwiesen, muss nur noch eine  Zollinhaltserklärung ausgefüllt werden.
Dort gibt ihr im Fall der Pebble schlicht an, dass es sich um eine Uhr handelt und gibt den exakten Verkaufswert (Wichtig: Mit Versandkosten von Pebble direkt) an. Die Batterie ist bei der Pebble fest verbaut, auch das muss angegeben werden. Schlussendlich handelt es sich dann noch um “Merchandising” also einen eigens getätigten Kauf im Ausland. Achtet unbedingt darauf, dass als Inhaltserklärung hier nur “watch” steht, diese Angaben dienen laut Shipito zwar nur der Versandversicherung, allerdings kann der deutsche Zoll, falls er das Paket sieht, eben auch die Inhaltserkärung sehen. Und eine simple Armbanduhr ist für den Deutschen Pebble-Hasser namens Zoll bei weitem nicht so schlimm wie eine Uhr ohne eingeprägte Seriennummer.
Nachdem ihr die Zollinhaltserklärung online übertragen habt, wird das Paket von Pebble normalerweise noch einmal verpackt (damit der deutsche Zoll nicht auf die Idee kommen könnte, das das ja eigentlich das Original-Paket der Pebble ist) und direkt weitergesendet. Je nach gewählter Versandart in ein paar Tagen bei euch. Shipito bietet euch zur Berechnung der Versandkosten einen Rechner an, der die exakten Versandkosten schon im Vorab berechnen kann.
Laut Forenberichten schlägt Shipito in Österreich momentan täglich an die 20 Pebble-Smartwatches um, demnach kann man davon ausgehen, dass hier auch gerade mit Weiterleitungen um den deutschen Zoll herum einiges an Erfahrung in die Tat umgesetzt wird. Da die Tätigkeit von Shipito auch im Sinne der Pebble-Smartwatch weder illegal noch rechtliche Grauzone ist, könnt ihr hier also gefahrlos eure meiner Meinung nach bis dato funktionstechnisch ungeschlagen beste Smartwatch bestellen.

Der Vorteil gegenüber der Variante einer Bestellung über Ebay ist ganz klar der Preis und die Sicherheit, dass die Pebble in Deutschland ankommen wird.
Es gibt auf PayPal auch in Fernost einige Händler, die sowohl Nachmache- als auch Original-Pebbles verkaufen. Diese sind aber nicht immer klar deklariert bzw. sehr offensichtlich so falsch deklariert, das selbst hier der Zoll zwar nicht mehr mit dem Pebble-Problem, sondern mit einem Deklarierungsproblem kommt, was auf die gleiche Vorgehensweise wie bei dem Pebble-Problem ausläuft.
Zur Preis-Geschichte: Die originale Pebble kostet bei Pebble direkt 150$, wobei für den Freight-Forwarding-Dienst noch ein paar Kosten aufgeschlagen werden müssen. Im Allgemeinen spart man hier aber trotzdem auch im Gegensatz zu deutschen Händlern an die 10-20€. Wem die Kreditkartenpflicht bei Pebble das nicht wert ist, kann ja auf Risiko gehen.

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21:9 Cinemascope: Wofür ist es nützlich, wofür nicht?

Seit einigen Monaten nutze ich nun den LG EA93. 29″ als Cinemascope ist ein ganz anderes Verhältnis.
21:9, also 2,35:1 entspricht in etwa den Verhältnissen einer Kinoleinwand. Ironischerweise ist es trotz des Namens meiner Meinung nach noch nicht für Filme geeignet. Filme auf BluRay sind in den meisten Fällen als 16:9 gespeichert, werden diese auf einem Cinemascope-Bildschirm normal abgespielt gibt es, wie schon von der Umstellung von 4:3 auf 16:9, schwarze Ränder. Diesmal aber nicht oben und unten, sondern rechts und links. Werden 16:9 Inhalte auf 21:9 gestreckt, fehlt ein beträchtlicher Teil des Bildes oben und unten, also ist ein Cinemascope-Monitor, solange es nur wenige Filme gibt, die als 21:9 vertrieben werden, nur bedingt für Filme zu gebrauchen.
Die richtigen Stärken dieses Formats kommen meiner Meinung nach erst bei der produktiven Arbeit zum Vorschein. Der EA93 hat eine Bildfläche von 67,7 x 29 cm und ist damit perfekt geeignet für Tabellenkalkulationen und anderen Arbeiten mit längeren Texten. Als Beispiel nenne ich mal den Vergleich der RSS-Dienste seit der Schließung von Google Reader, dort kann ich innerhalb eines Fensters (wenn dieses maximiert ist) vom Anfang der Tabelle bis zur Zeile für “newsreadr” alles auf einen Blick überblicken (Die Spalte für Reader.is ist auch noch zur hälfte drauf).
Anders ausgedrückt sind dies ungefähr  zwei komplette Websites ohne seitlich scrollen zu müssen, was ein enormer Vorteil beim Präsentationen erstellen oder ähnlichen Aufgaben ist. Auf einem handelsüblichen Bildschirm kann man entweder die Präsentation oder die Website in dem Format anzeigen, wie sie Cinemascope parallel nebeneinander anzeigen könnte.
Aber auch in einem anderen Bereich können die langen Bildschirme groß punkten. Ich wage einmal zu behaupten, dass der Großteil aller PC-Spiele, die es auch schon länger gibt das 21:9-Format voll unterstützen. Selbst viele alte Indie-Games haben mit der Auflösung überhaupt kein Problem. Bei einigen aktuellen Spielen (z.B. Assassins Creed III) funktionieren die Auflösungen in exotischen Formaten nicht, aber das liegt soweit ich vermute eher an der Spieleprogrammierung gezielt auf übliche Auflösungen.
Die große Auflösung kommt bei einigen Spielen auch gut zu tragen, so hat man z.B. bei einem Rennspiel in der Auflösung und in der Cockpit-Ansicht fast die komplette Frontscheibe auf einem Bildschirm und damit deutlich mehr Überblick auf die ganze Straße und das geschehen vor einem. Auch in Online-Spielen wie Bombermine kommt die Auflösung prima rüber und man merkt, welchen Vorteil man bei einigen hat, wenn man z.B. bei Multiplayer-Spielen vom Spielfeld deutlich mehr sieht als andere.

Alles in allem ist Cinemascope schon geeignet, meiner Meinung nach allerdings nicht für den angeworbenen Einsatzzweck (Filme), weil es dazu einfach noch zu wenig Filmmaterial für den Endkunden gibt. Wer aber in der Webentwicklung tätig ist, oder einfach nur zum Arbeiten mehr Überblick braucht, dem kann ich ein Cinemascope-Bildschirm wärmstens empfehlen.

LG EA93 im Test: Volle Breitseite 21:9

Ich hatte vor einiger Zeit das Glück drüben beim Caschy einen LG EA93 zu gewinnen. Nach einigen Monaten logistischen Problemen bei LG kam er auch an und wurde gleich ausgepackt. Ich schreibe den Testbericht absichtlich erst so spät, da gerade der Bildschirm ja eines der wichtigeren Utensilien auf dem Arbeitsplatz ist, sollte man sich an die Größe und die Möglichkeit erst einmal gewöhnen und herausfinden inwiefern es einem persönlich bei der Arbeit hilft und Vorteile schafft.

Wenn man von einem normalen 16:9 Bildschirm umsteigt, nutzt man meist nur die hälfte des Bildschirms effektiv, während die andere einfach nur Informationen anzeigt. In meinem Fall verwende ich die rechte Bildschirmseite fast ausschließlich für Twitter, wenn ich nicht gerade am arbeiten mit Webentwicklung und co bin. Der Bildschirm ist in etwa doppelt so breit wie ein handelsüblicher 16:9-Bildschirm, dafür ist er vertikal etwas kleiner als die gewohnten Bildschirme. Durch die gefühlt doppelte Größe des Bildschirms fällt einem aber die kleinere Höhe der Anzeigefläche in keinster Weise auf. Für diejenigen, die sich vorab schon ein Bild von der Größe machen wollen, hier mein aktueller Desktop:

(Originalgröße mit Rechtsklick -> Bild in neuem Tab öffnen – Hintergrundbild von interfacelift.com)

Der Aufbau stellte sich recht einfach heraus, lediglich ein Kreuzschlitz-Schraubendreher wird benötigt um den Fuß an den Bildschirm zu schrauben, danach gibt es noch eine kleine Blende, die man hinten einklicken kann, um die schwarzen Schrauben in der schwarzen Halterung zu verstecken. Der “erfahrene” Nutzer wird vermutlich nach dem Auspacken den Bildschirm einfach an das bisher benutzte HDMI oder DVI-Kabel klemmen, wird dann aber erst einmal feststellen, dass der Bildschirm rumnörgelt er würde keine vollen 2560×1080 Pixel geliefert bekommen. Die Standardeinstellung am EA93 sieht es vor, das FullHD Bild, was ja zu klein für die Bildschirmgröße ist, auf 21:9 zu strecken. Vorerst hat man also, wenn es noch in Windows so eingestellt war einen ziemlich in die länge gezogenen Text, bis man entweder die Einstellung im Displaymenü gefunden hat oder unter Windows die höhere Auflösung einstellt. Dann macht sich es bemerkbar, dass man eventuell ein falsches Kabel verwendet. Die meisten alten HDMI-Kabel entsprechen noch dem Standard HDMI1.0. Genau dieser hat eine Begrenzung bei FullHD (also 1920×1080 Pixeln), kann also technisch gesehen gar nicht die nötige Bandbreite liefern. Der Bildschirm hat HDMI2.0 verbaut, dessen Spezifikation neben 4K auch 4K in 3D erlaubt und damit die benötigte Bandbreite mehr als genug unterstützt. Dem Bildschirm selbst liegt leider kein HDMI2.0-Kabel bei, stattdessen findet man hier ein enorm dickes DVI-I-Kabel, was zwar tadellos funktionierte, mich aber schon nach kurzer Zeit auf DisplayPort wechseln lies, da das DVI-I-Kabel dermaßen unflexibel war, dass es inklusive der Kabel der Lautsprecher, Webcam, des integrierten USB-Hubs und so weiter nicht mehr vernünftig in meinem Ordnungssystem verstaut werden konnte.


Für den USB-Hub mussten noch Treiber installiert werden, auf die LG-Software zur Aufteilung der Fenster (um den Bildschirm etwas ergonomischer zu machen) habe ich aber verzichtet, da Microsoft ab Windows 7 ja bereits exakt diese Funktion mitliefert. Mir persönlich viel, nachdem alles konfiguriert war, zuerst die Farbenklarheit auf. Ich stieg von einem normalen LCD-Panel auf das IPS-LED-Panel des EA93 um und wurde erst ein wenig an “Farbverfälschung” glaubend dann letztendlich doch voll überzeugt. Auch Familienmitglieder bestätigen, dass die Farben echter wirken, wenn man z.B ein entwickeltes Foto neben sein digitales Pendant hält. Inzwischen wundere ich mich eigentlich, wie es vorher geschafft wurde solch eine Farbveränderung dann doch noch als Bildschirm zu verkaufen.
In den ersten Tagen nutzte ich den Bildschirm wirklich nur halb. Ich war daran gewöhnt 16:9 zu haben und der EA93 war einfach gefühlt doppelt so breit und ich wusste einfach nichts auf der anderen Hälfte unterzubringen. Die “halbnutzung” hat sich dann aber in einigen Wochen ergeben und die täglichen Arbeiten flossen nach und nach auch auf die andere Bildschirmhälfte. Inzwischen ist es ein enormer Vorteil Platz für zwei Websites in voller breite zu haben. Auch für Webentwicklung z.B. mit einem Live-Compiler ist das Seitenverhältnis ideal, weil einfach beides nebeneinander so sichtbar ist, wie es ein 16:9-Nutzer auf zwei Displays hätte. Aber auch für Recherchearbeiten oder Präsentationen ist das Format ideal, z.B. mit der Informationsquelle auf einer Seite und der eigentlichen Präsentation oder mit dem WordPress-Editor auf der anderen Seite. Grundsätzlich taugt der Bildschirm nicht für maximierte Fenster, es gibt kaum Programme und kaum Websites, die sich dieser Breite anpassen. Die eigentliche Größe kommt für 21:9-Neulinge ganz besonders gut bei Google Earth, Google Maps oder anderen Kartendiensten gut durch. Auch Googles Streetview sieht auf dem breiten Bildschirm im Vollbild-Modus noch einmal ein Stück weit realer aus, als auf handelsüblichen Seitenverhältnissen.
Der Bildschirm unterstützt bis zu zwei Eingänge parallel, damit ist es zum Beispiel möglich einen Laptop am gleichen Bildschirm zu betreiben wie der Desktop-Rechner. Dazu hat LG in den Einstellungen mehrere Layouts definiert, wie die beiden Eingänge angezeigt werden sollen. Alle Layouts finde ich aber nicht ideal. Es gibt einmal das übliche Präsentations-Layout, auf dem unten rechts die Webcam des Präsentierenden angezeigt wird und eine 50-50-Aufteilung des Bildschirms. Da aber eben diese 50-50-Aufteilung dann auch nicht mehr ganz zwei mal 16:9 ist, kann man im Doppel-Modus nur mit niedrigen Auflösungen arbeiten. Bei der Präsentations-Ansicht wird das Bild des zweiten Eingangs einfach über das Bild des ersten Eingangs gepackt, was auch nicht ideal ist, wenn man wirklich alle Inhalte aus beiden Eingängen braucht.
Der Bildschirm hat Stereo-Lautsprecher integriert, zu diesen kann ich leider nicht viel sagen, da ich diese nicht verwende, wie es vermutlich auch bei vielen anderen Anwendern der Fall sein wird.
Auch zu dem verbauten USB3.0-Hub kann ich wenig sagen, diesen steuere ich über eine USB3.0-Erweiterungskarte im PC an, die von vornherein schon nicht die volle Geschwindigkeit von USB 3 gibt, demnach würden Testergebnisse des Hubs die eigentlichen Geschwindigkeitswerte nur verfälschen. Grundsätzlich funktionieren aber an dem Hub (der für Windows dank der Steckkarte als 2-fach kaskadiert angezeigt wird) sowohl alle USB3 als auch alle normalen USB-Geräte die ich testete. Der einzige Nachteil hierbei: Die Ports stehen nicht für den Boot-Vorgang zur Verfügung, diese werden erst bei gestartetem Windows mit installierten Treibern erkannt.

Der Stromverbrauch im Betrieb (Grafikbenchmark in voller Auflösung) liegt bei knapp 50 Watt und ist damit auch nur ein paar Watt über der Herstellerangabe (<=48 Watt). Im Standby liegt der Stromverbrauch bei mir bei knapp einem Watt, laut Angabe sollen es 1,2 Watt sein und leider Gottes brauchen ausgeschaltete Geräte heutzutage ja immer noch Strom, dieser liegt wie die Herstellerangabe bei 0,5 Watt.

Den Bildschirm selbst finde ich ideal, da er das Bedürfnis eines zweiten Bildschirms beim Arbeiten zur Genüge befriedigen kann. Außerdem hat er ein enorm gutes Farbbild, was auch für Fotografen und Leuten die im Grafikdesign arbeiten sehr gut gefallen würde.
Den Preis von momentan knapp 400€ finde ich hier voll gerechtfertigt, ich habe bisher keinen Bildschirm (mal abgesehen von 4K-TVs) gesehen, der in dieser Farbqualität anzeigt und das Format ist im Vergleich zu mehreren Bildschirmen sehr hilfreich. Außerdem wären zwei 16:9 Bildschirme in der Qualitätsklasse teurer als der EA93.

Der EB93 bei Notebooksbilliger für 413€* (Nachfolger)

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Wie ich Adblock nach AdblockGate noch nutze

Öfters werde ich gerade noch unter Bloggerkollegen angesprochen, wie ich es denn noch verantworten könne, Adblock Plus installiert zu haben. Adblock Plus sei ja dank Pallenbergs Beiträgen ziemlich Mafiahaft und die Filterlisten dazu relativ streng.

Adblock Plus sollte selbst nicht als Adblocker angesehen werden, das nahm ich so aus dem Beitrag zum AdblockGate auf. Die Firmenstrukturen hin oder her, da gibt es weitaus dubiosere Firmengebilde, wenn man sich wirklich mal informiert, was so hinter Firmen steht. Im Grunde genommen ging es also in dem Beitrag um die falsch gesetzten Filterregeln in den Listen, die unter anderem auch von anderen Menschen (nicht falsch verstehen – “Menschen” bedeutet nicht “Community”) bearbeitet wird.
Es ist halt kein Adblocker mehr, wenn etwas anderes als Werbung blockiert wird.

Adblock Plus habe ich rausgeschmissen, allerdings die Alternative Adblock installiert, dazu ist ein Werbeblocker ein zu gutes Tool um Seiten persönlich für sich anzupassen. Ich habe aber die Standardlisten aus Adblock Plus geschmissen und verwalte nun vieles selbst auf eigenen Listen. Damit ist Adblock zwar kein Adblock mehr, weil es ja nicht generell jede Werbung blockiert, aber es blockiert einige Werbung auf Seiten die ich persönlich oft besuche, wenn ich die Filterregeln selbst in meine Liste schreibe.
Ja, ich blockiere Werbung auf Seiten die ich häufig besuche, aber bei weitem nicht alles, was eine Website an Werbung eingebunden hat.
Mich persönlich lenken Animationen extremst vom Text ab, weswegen ich meist animierte Banner auf meine Liste schreibe. Einfache Bilder als Banner sind kein Problem und haben keinen Grund blockiert zu werden.
Das einzige was ich permanent blocke, was auch keine Werbung ist, sind Facebook-Elemente auf anderen Seiten. Mitten in der Sidebar steht die Info dass doch schon über 1000 Leute eben diesen “Gefällt mir”-Button angeklickt haben und man wird quasi aufgefordert ebenfalls da eben draufzuklicken. Nebenbei wird gezeigt, dass eben auch die mir völlig unbekannten Leute namens Hans und Franz schon geklickt haben. Für mich eine relativ sinnfreie Information, die durch ihr Design meist auffällt. Da ich ein digitales Lob meist auch ohne einen Klick auf “Gefällt mir” und zudem noch wirkungsvoller auf anderen Wegen geben kann, fliegen diese Facebook-Inhalte auf Fremdseiten meist raus. Auch dazu habe ich mir selbst eine Liste angelegt.

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Ja, Google Textwerbung wird auch geblockt. Wenn diese eben (wie so häufig gesehen) mitten im Text platziert wird stört sie den Lesefluss und ist damit mehr als störend.
Seperat eingebundene Advertorials können nicht im allgemeinen geblockt werden, da man Adblock Plus nicht sagen kann “blockiere alles, wenn du das Wort Advertorial siehst”. Ich lese auch gerne Advertorials, schließlich sind diese ja nichts anderes als ein Blogbeitrag, aber wenn sie gelesen sind blockiere ich meistens auch die Links aus Navigationen, wenn ich sie eben nicht mehr brauche.
Ich sehe weiterhin trotz installiertem Adblocker viel Werbung im Netz, aber die Erweiterung gibt mir die Möglichkeit zu bestimmen, was ich sehe und was nicht, und wenn ich selbst entscheide was ich sehe und was nicht, steht kein Mittelsmann mehr dazwischen, der mir sagen kann was ich nicht sehen darf, weil dieser Banner eben nicht über die Werbeagentur der Adblock-Firma gemietet ist.

Bitcoin und wie es heutzutage noch sinnvoll verwendet werden könnte

Bitcoin, die digitale Kryptowährung ist nichts für die Zukunft und schon gar nicht geeignet als Geldanlage. Trotzdem gibt es einige Anwendungsmöglichkeiten, bei der aktuell Bitcoin für schnellen, kurzen Gewinn gut genutzt werden könnte.
Bitcoin-Mining, das Erschaffen von neuen Bitcoins ist schon länger nicht mehr Gewinnbringend. Es ist zwar gerade noch Profitabel, wenn man es aber vernünftig machen will, sollte man schon mehrere tausend Euro in Hardware investieren und dementsprechend bald wieder verkaufen, sobald der Ertrag aus dem Mining die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis eingebracht hat.

Bitcoin als ernsthafte Geldanlage lohnt sich erst, wenn ganze Staaten mit ihrem Geldystem total versagen, wie es in Griechenland der Fall war. Bei finanzstarken Ländern ist dies also nicht so schnell abzusehen. Für Bitcoin ist eine Deflation sicher vorausgesagt, diese tritt aber erst ein, sobald es keine neuen Bitcoins mehr geben wird, da dann nur noch mit bereits vorhandenen Bitcoins gehandelt werden kann. Dies ist allerdings erst für ungefähr das Jahr 2100 vorausgesagt. Zum Ende der neu generierten Bitcoins wird es einen Rückgang der Rechenleistung fürs Mining geben, da sich dies für den Profit, den es einbringt nicht mehr lohnen wird. Damit geht es dem Kurs zwar ein bisschen besser, ohne Miner kommt Bitcoin aber nicht sehr weit.

Einen Sinn sehe ich nur im Cloud mining bei Diensten wie CEX.io, dort ist es dann meist möglich auch mit Rechenleistung, die immer zu einem speziellen Preis gehandelt wird, zu handeln. Dort lässt sich auf kurze Sicht ein wenig Gewinn machen, auch wenn sich der Anschaffungspreis für erste Bitcoins über Handelsplattformen wie Bitcoin.de sich erst spät rentieren wird. Allerdings ist dann durch den Handel mit Cloud Mining ein unter Umständen schnellerer Gewinn möglich, als durch das reine mining, wodurch sich der anfangs bezahlte Preis für die ersten Bitcoins schneller rentiert.

Fakt ist, Bitcoin rentiert sich in fernster Zukunft. Dies wird aber höchstwahrscheinlich erst für die nächste Generation der Fall sein, wenn diese die Bitcoins geerbt hat. Vorerst ist und bleibt Bitcoin ein Hobby, das man auf keinen Fall als Geldanlage ansehen sollte.

Bildquelle: Bitcoin von Zach Copley - zur kommerziellen Wiederverwendung gekennzeichnet.