Alternativen zu ICQ

Ich werde mehrmals darauf angesprochen, ob es nicht andere Programme gibt, die nicht so “nervig” wie ICQ sind. In ICQ wird aktuell permanent Werbung angezeigt und inzwischen liest es quasi ungewollt auch gleich noch den Twitter und Facebook-Stream von Benutzern der Kontaktliste mit. Da man alleine durch Twitter quasi ein Dauer-Nachrichtenfenster offen hat, oder dauernd irgendetwas aufpoppt kann es einen schon ganz schön während der Arbeit stören.

Ich selbst fand ICQ immer zu unübersichtlich. Zumal ich es fast ständig offen habe. Anscheinend legen die Programmierer mehr Wert auf Design und Eigenvermarktung. Inzwischen soll ICQ sogar telefonieren und Videochat können. Durch die umständliche Implementierung wirken die neuen Funktionen aber eher störend. Hier will ich einmal drauf eingehen, welche Möglichkeiten es gibt trotz ICQ noch vernünftig arbeiten zu können.

Normalerweise will man ICQ und Twitter bzw. Facebook nicht immer in einem zusammenhaben. Zumal das neue ICQ auch ungewollt einfach den Facebook-Status anzeigt usw. Um diese Hürde zu umgehen braucht man normalerweise Drittprogramme, die auch ICQ unterstützen. Zu erst stelle ich hier einmal ein Paar vor und beschreibe, warum sie besser als ICQ sind und was man mit ihnen alles machen kann.

Ich selbst nutze seit langem QIP. Eine russische Schöpfung, die dank diverser Übersetzungen auch in Deutsch erhältlich ist. Unterstützen tut er neben ICQ auch noch Jabber, Twitter, Facebook und einige russische Dienste, die in Deutschland so gut wie gar nicht gebraucht werden. Das gute an dem Programm ist, dass nur Meldungen von eingerichteten Accounts angezeigt werden. Wahlweise kann man die Benachrichtigungen sogar ganz abstellen, wenn man sowieso immer die Kontaktliste am Bildschirmrand hat. Auf meinem eher größer geratenen Bildschirm (24 Zoll) machen die Paar Pixel an der Seite auch nichts aus. Das Programm läuft dazu quasi ohne sichtbares Fenster. So wird die Taskleiste nicht voll, wenn man zusätzlich ein Icon für die Kontaktliste hat. Bei QIP ist es in der Traybar (neben der Uhr) nur ein kleines Icon. Für jedes Gesprächsfenster wird aber wieder ein “normales” Fenster geöffnet.
Herunterladen kann man sich die Deutsche Version von QIP hier (QIP 2010 ist die aktuellste Version). Achtet bitte beim Installieren darauf, dass keine Toolbars oder unerwünschte Programme neben QIP  installiert werden. Nach der Installation muss man aber noch einiges beachten.
QIP hat auch ein eigenes Protokoll, was aber auch deaktiviert werden kann, damit es beim starten des Messengers nicht stört und man nicht unnötig Accounts erstellen muss. Wie man den QIP-eigenen Account deaktiviert erkläre ich hier.
Zuerst müsst ihr euch überlegen, wie ihr euren Messenger normalerweise Startet. Klickt ihr auf eine Desktopverknüpfung oder sucht ihr den entsprechenden Eintrag aus dem Startmenü raus. Das Ziel dieser Verknüpfung muss leicht geändert werden. Dazu muss man auf die jeweilige Verknüpfung rechtsklicken und “Eigenschaften” auswählen. Im Reiter “Verknüpfung” unter “Ziel” muss hinter den bestehenden Eintrag noch ein

"/isolated"

stehen. Natürlich ohne Anführungszeichen. Danach kann gespeichert und auf die Verknüpfung geklickt werden. Im ersten Logi-Feld könnt ihr nun irgendwas eingeben und auf Okay klicken. Achtet bitte darauf, dass das “Passwort”, was in diesem Falle keins ist, gespeichert wird. Ansonsten muss man sich das “Etwas”, was man dort eingegeben hat merken. Nach dem ersten Login öffnet sich ein Programmfenster ohne eingerichtete Accounts. (Eventuell muss noch das Programm auf deutsch gestellt werden – Oben auf die “Schraubenzieher”, dann über “Interface” die Sprache umstellen) Euren ICQ-Account könnt ihr dann direkt im Punkt “Accounts” hinzufügen. Unten hänge ich noch ein Bild der Kontaktliste an.

Wem die erste Konfiguration von QIP zu schwierig ist, kann auch zu Pidgin greifen. Pidgin ist ein anderes Programm, was unter Ubuntu (Linux) als Messenger schon Einzug gehalten hat. Nach der Installation und dem ersten Start fragt das Programm gleich nach den Logindaten für den ersten Account. Hier muss man jeweils bei Protokoll ICQ auswählen.
Hier noch einmal ein Screenshot von Pidgin:

 

(durch klicken auf die Bilder wirds wie immer größer) :D

Es gibt aber noch ein Programm, was Skype und ICQ verbinden kann. Trillian Free. Das Programm unterstützt auch alle gängigen Messenger-Protokolle, hat aber wieder eigene Werbung für die “Pro-Version”. Außerdem kann Trillian von Skype nur die Kontaktliste lesen und Textnachrichten über Skype schicken. Skype läuft dann automatisch im Hintergrund mit. Für Sprach- und Videoanrufe muss Skype aber immernoch normal geöffnet werden. Dadurch braucht das Programm mehr Ressourcen, die wiederum andere Programme langsamer erscheinen lässt.

Für die Leute, die unbedingt bei ICQ bleiben möchten, gibt es auch noch den ICQ banner remover, der allerdings nur die Werbung entfernen kann. Am Verhalten von ICQ wird nichts geändert.

 

 

Mobile Adblocker vs. Mobile Marketingtechniken: Aus Anwendersicht.

UPDATE: – Bis 4.2.x funktionieren die Cydia-Pakete noch, ab dann ist leider Schluss, da die Pakete nicht mehr weiterentwickelt werden und Apple iAds und AdMob immer weiter ausbaut…

Ihr kennt es sicher. Der AppStore wird aktuell regelrecht Werbeverseucht. Ab und an ist es mir sogar vorgekommen, dass ich eine bezahlte App mit Werbung hatte. Für Werbung bin ich ehrlich gesagt nicht bereit Geld auszugeben, gerade wenn einem der Platz auf dem sowieso kleinen Bildschirm von 2 Werbebannern fast zur Hälfte genommen wird.

Der Trend geht aktuell ganz klar in die Richtung der mobilen Werbung, da ja der Marktanteil von Smartphones immer steigt. Dies wird wohl sehr drastisch kommen. Wie ich letztens auf der CeBIT hören musste, gab es eine Veranstaltung, die gezielt die Werbedesigner schulte, wie man Abofallen möglichst effektiv mobil versteckt. Da der Bildschirm von Handys normalerweise kleiner ist, kann man nicht immer gleich eine Anmerkung neben ein Anmeldefenster legen, wie groß dann der Link zu den AGBs sein muss ist nicht festgelegt. Bestenfalls (bzw. Schlimmstenfalls) sieht der User also nur das Anmeldefenster. Von einer AGB hat er bisher nichts gesehen, auch wenn es rechtlich korrekt ist, da ja schließlich ein Link zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen direkt auf der Seite ist. Wer in naher Zukunft also nicht ganz genau aufpasst, wo er klickt und was er mit seinem Telefon macht, hat es gleich Schwarz auf Weiß im Briefkasten. Ich selbst bin zum Glück bisher in keine Abofalle getreten. Normalerweise lese ich bei Shops, die mehr als E-Mail-Adresse, Login-Name und zugehöriges Passwort immer grundsätzlich AGB, Bedingungen für XYZ, Impressum und eventuelle Testberichte durch. Vielleicht ist genau das die Zukunft. Ohne sich durch 20 Seiten zu wälzen gibt es keine kostenlosen Dienste mehr. Umso wichtiger ist es nun, an Firmen zu spenden, die OpenSource anbieten, damit diese auch ohne versteckte Kosten weiterleben können.

(cc) by XKCD http://xkcd.com/624/

(Bild unter CC von http://xkcd.com/624/ über Google Bildersuche nach “Pictures for reuse”)

Adblocker für den mobilen Bereich sind momentan noch sehr rar. Gerade deswegen will ich hier einmal eingehen, welche Möglichkeiten es gibt auf mobilen Endgeräten Werbung aller Art zu blocken.
Für Apple-Smartphones gibt es 2 verschiedene Werbe-Plattformen. Admob und neu seit iOS4 nun auch Apples eigene Plattform iAds. Beide brauchen auf dem Endgerät Software um die Werbung anzuzeigen. Das macht es nun wieder einfacher eben diese Software auf jedem Endgerät wieder zu deaktivieren oder gleich zu deinstallieren. Ohne Jailbreak sind Apple-User hier aufgeschmissen. Apple erlaubt Usern normalerweise nicht auf das Dateisystem zuzugreifen. Folglich kann man auch keine Systemkomponenten ändern oder Löschen.
Ohne Jailbreak lässt sich auf Apple-Geräten aber dennoch wenigstens im Browser die Werbung entfernen. Der leider nicht kostenfreie “Atomic Browser” oder andere Apps im AppStore können vorgefertigte Filterlisten einbinden. Dadurch kann wenigstens beim browsen im Web ein wenig mehr Content gesehen werden.
iAds und AdMob kann leider nur mit einem Jailbreak entfernt werden. Dazu gibt es 2 Pakete, jeweils eins für iAds und eins für AdMob.

iAd Killer gibt es in der  Repo cydia.xsellize.com (Cydia->Manage->Sources->Edit->Add). Das Paket macht nichts anderes, als die Unterstützung von iAds aus dem jeweiligen System zu entfernen. Folglich weiß das System nicht, wie diese Sachen dargestellt werden. Jetzt muss dem System nur noch gesagt werden, dass die Dateien einfach ignoriert und nicht mit einem Fehlerbild angezeigt werden sollen.

Danach seid ihr iAds schon mal los. Ich hatte mir das Paket installiert, kurz bevor iAds in Deutschland eingeführt wurden, also kann ich nichts zu der Wirkung sagen – allerdings habe ich auch schon Screenshots von iAds in Apps gesehen, die bei mir nicht erschienen sind.

iAds sind momentan eher noch in der Unterzahl. Größtenteils wird aktuell immer noch auf AdMob als mobiles Marketing-System gesetzt. Aber wie auch bei den iAds gibt es bei Admob auch bestimmte Erkennungszeichen. Für AdMob gab es früher in der Source apt.podulo.us ein Paket namens AdMob BeGone. Da die Quelle nun nicht mehr funktioniert müssen wir uns hier auf einen wagemutigeren Weg begeben.  Ich werde hier auf keinen Download verlinken, aber wenn man bei Google nach “AdMob BeGone deb” sucht und etwas Ahnung von Filehostern hat, wird man schon eine .deb Datei finden, die man auf sein Device kloppen kann. Wie das geht werde ich euch später verraten.

AdMob BeGone macht nichts anderes als iAd killer, nur etwas anders. Für AdMob gibt es Systemseitig keine Anzeige-Software. AdMob BeGone muss also bestimmte Elemente blocken, die als AdMob gekennzeichnet sind. Dazu schaut es sich die Anfragen ins uns aus dem Internet an. Die Elemente die als Admob gekennzeichnet werden müssen dann geblockt werden.

Die heruntergeladene Datei bekommt ihr ganz einfach auf euer Gerät geklopft. Dazu brauch es wie gesagt ein gejailbreaktes Gerät. Dieses kann dann über ein SSH-Programm befüllen. Besonders für iDevices nutze ich hier gerne die iFunBox Diese kann euch wahlweise direkt auf das Dateisystem zugreifen lassen, aber hat auch schon voreingestellte Lesezeichen.
Wenn Ihr die iFunBox geladen und entpackt habt, müsst ihr das Programm nur starten. Wundert euch nicht über die Werbung, irgendwie muss sich das Programm ja finanzieren. :D – Nachdem ihr es gestartet habt, könnt ihr eigentlich direkt euer Gerät anschließen. Wenn es in der  Liste erscheint, gibt es eine kleine Ordnerliste. Hier kommt der große Vorteil der vorkonfigurierten Lesezeichen – Ihr braucht nur noch auf Cydia App Install klicken und die geladene .deb-Datei per Drag’n’Drop in das rechte Fenster ziehen… Danach nur noch auf “Gerät sicher entfernen klicken” (WICHTIG!) und euer Gerät neu starten bzw. einen Respring machen. Wundert euch nicht, wenn der Start länger dauert, Cydia installiert die App schon im Bootvorgang, bevor ihr zu eurem Lockscreen kommt.

Für Androide Geräte gibt es einen ähnlichen Ansatz. Der Browser Dolphin im Android-Market kann Werbung blocken. Allerdings kann man dort keine Blocklisten im Nachhinein installieren. Wie auch schon bei Apple-Geräten muss man sein Gerät rooten. Wie ihr rooten könnt erfahrt ihr mal wieder über Google nach dem Schema “(Gerätename) (Android-Version) root”. Nach dem Root-Vorgang gibt es dann eine App namens AdFree, die auch in Apps Werbung blocken kann. Wie man die Apps aber intalliert ist mir bisher noch unbekannt, hier lasse ich mir gerne durch Kommentare weiterhelfen.

Für Symbian-Telefone gibt es den Opera-mini, der von Haus aus sowieso Werbung blocken kann. Blackberrys bleiben nach meinem Kenntnisstand leider leer aus.

 

Somit könnt ihr alle Versuche euch mobil Werbung unterzujubeln unterbinden. Unter anderem bringt dies bessere Geschwindigkeiten, da euer Telefon aus dem ohnehin langsamen mobilen keine großen animierten Bildchen mehr laden muss. Zudem ist der Prozessor ein wenig entlastet, da einige Werbung den Prozessor wie ein Video belastet. Somit macht es ihr dann auch noch den Leuten schwer, die euch Abofallen unterjubeln wollen…

Ich werde euch sicher auf dem Laufenden halten, wenn es was neues an der Adblocker-Front gibt. Bis dahin – viel spaß beim mobilen surfen.

Das CeBIT-Presseticket – die wirklichen Aufnahmekriterien

Ich war dieses Jahr persönlich bei der CeBIT 2011 im Pressecenter und habe mich ein wenig genauer erkundigt, wie die Aufnahmekriterien für die Presseticket-Akkreditierung sind. Dieses Jahr hatte ich mich beworben, habe aber kein Presseticket bekommen, da mein Blog (Damals noch auf einem Freehoster) angeblich keine journalistischen Tätigkeiten aufweist. Schnell las ich in diversen Schnäppchen-Blogs das gleiche. Dort ging es ja auch nur darum, möglichst billig an eine Karte zu kommen. Mit einiger Nachforschung habe ich dann erfahren, dass das Hauptzielgebiet (Kategorie Blogger) wohl bei Bloggern auf Paidhosts liegt. Angeblich sollen diese Blogger mehr leisten und auch mehr dafür tun. Alle meine Freunde im Umkreis, die auch Bloggen, haben genau dies bestätigt. Ihnen war die Arbeit als Blogger noch nicht so wichtig, als dass sie dafür Geld ausgeben wollen. Direkt im Pressecenter habe ich dann einmal nachgefragt:

Es geht nicht darum, möglichst viel potenziell über die CeBIT schreibende Leute einzuladen. Hauptsächlich geht es ihnen um die Garantie und Verlässlichkeit der Eingeladenen. Worauf beim Presseticket für Blogger geachtet wird, ist die Häufigkeit der Beiträge. Ein wenig unfair ist es dann zwar doch, wenn man Freehoster-Blogs ausschließt, die sich wirklich jeden Tag darum bemühen ihren Blog auf dem aktuellsten Stand zu halten. Aber für die CeBIT sagt ein Blog mit bezahlter Domain mehr aus als ein Freehoster-Blog der täglich aktualisiert wird. Primär geht es der CeBIT um Referenzen. Die Masse darf darüber schreiben, solange es Domains sind, die bezahlt wurden, oder durch eine Firma gegeben sind. Natürlich müssen auf den Blogs auch noch halbwegs aktuelle Themen stehen, und das Impressum muss vollständig sein, um den Besitzer der Homepage nachzuweisen.

Hier noch einmal die einzig wahre Checklist für das CeBIT-Presseticket:

  • Domain gekauft und über aktuellen Blog gebügelt?
  • Alle Fehler bis ins kleinste Detail im Impressum ausgemerzt? Ist der Text zur Rechtslage per Copy & Paste (bzw. à la Guttenberg) geschrieben oder wirklich per Hand an dein eigenen Blog angepasst?
  • Sind alle Autoren des Blogs im Impressum genannt? Dies hilft eventuell, für Mit-Autoren, falls diese ebenfalls als Presse zur CeBIT wollen.
  • Besteht die Domain länger? (“Länger” ist in den Vorgaben als “6 Monate” definiert. Erwartet wird evtl. ein längerer Zeitraum.)- Hier hilft es nicht einfach die Daten zur Veröffentlichung einzelner Beiträge manuell per Hand in der mySQL Tabelle nach hinten zu schrauben… (Es sei denn, ihr könnt eine WHOIS-Abfrage manipulieren…)
  • Ist der Akkreditierungsbogen ausgedruckt, ausgefüllt mit Adresse des Blogs (Feld: Redaktion) ausgefüllt im Brief fertig zum abschicken? Komischerweise wurde mir dieses Jahr gesagt, das eine Akkreditierung, die auf Papier vorliegt einfacher ist, als eine digitale.
  • Sind aktuelle Themen verbloggt? Liegen die Themen des Blogs ausschließlich (= ohne Ausnahme) im technischen Bereich?
  • Zu guter Letzt: Falls ihr einen Gewerbeschein wegen dem Blog habt, vergesst bitte nicht eine Kopie davon anzuhängen.
  • Und falls ihr schon öffentliche Statistiken habt, sehen diese einigermaßen gut aus? Habt ihr eine (auch für die CeBIT) akzeptable Leserzahl? Liegt die Zielgruppe wirklich im Alter der CeBIT-Besucher?

Also – auf ein Neues – nächstes Jahr werde ich mich als Pressemitglied bewerben… Wenn es nächstes Mal nicht klappen wird, wäre ich recht erstaunt…

Viel Spaß euch noch, bis zur nächsten CeBIT – Natürlich werde ich euch Anfang November darüber informieren, dass es wieder Pressetickets gibt, natürlich auch, wenn es wieder Freikarten gibt. Dieses Jahr haben die Tickt-Codes ja wirklich bis zum allerletzten Tag gehalten…

 

UPDATE (CeBIT 2012): Anscheinend gibt es spezielle Kontingente für die einzelnen Arten der “Presse” um das Gleichgewicht zu “wahren” und nicht zu viele Freiberufler als Presse einzuladen. Es ist eventuell als Blogger recht hilfreich, gleich zu Anfang der “Akkreditierungs-Zeit” seine Anfrage abzusenden. In der Regel startet diese am 1. November des vorherigen Jahres (November 2012 für CeBIT 2013, usw.). Falls zu dem Zeitpunkt noch kein Online-Formular online ist, ist es möglich das Presse-Team der “Hannover Messe” direkt anzumailen, oder der CeBIT via Twitter eine Nachricht zu senden…

 

 

CeBIT 2011

Saß gerade im WebCiety Bereich der cebit. Das normale wlan streikt dort, deswegen muss ich webciety-fern bloggen.

Nun sitze ich im Pressecenter und kann wenigstens auf Nachfrage hier bloggen. Zugang zum webciety netz habe ich immer noch nicht, und das Pressenetz geht nur im Pressecenter.

Back to topic. Ich habe hier viel sehenswertes gesehen. Unter anderem 3D überall. Ein 11.1 soundsystem und vieles mehr. Ihr werdet die nächsten Tage von mir hören.

In der Hoffnung, dass das W-Lan im web iety Bereich irgendwann klappt, werde ich auch noch bei Twitter Neuigkeiten verkünden.

Man liest sich.

Der Tag geht dem Ende zu. Generell alles mögliche in der Webciety area gehört und gesehen. Und ich habe mich mit gut 25 Firmen kurz geschlossen. G Data steht kurz vor dem release einer neuen Internet security version (mehr als Anfang April 2011 konnte ich auch nicht rausquetschen) sony fängt an, an dual core Handys zu denken und LibreOffice versucht mit allen Mitteln MS office hinterherzuziehen. Übrigends habe ich libreoffice 5€ gespendet. ;)
Die Twitterwall ist nun auch aus, und ich bin beihnqlahe der letzt, der noch versucht zu bloggen. ;)

Nur noch eine Stunde und der Zug fährt wieder zurück.
Jetzt habe ich jedenfalls eine lange Liste mit Sachen, die ich noch verbloggen will…

Kleines Gewinnspiel(chen) zum 6. Blog-Geburtstag

Der Carsten von http://www.stadt-bremerhaven.de feiert 6 jährigen Blog-Geburtstag und veranstaltet dazu ein großes Verlosorama. Neben einem iPad (1G – 16 GB 3G-Version) verlost er noch viele andere Sachen, wie z.B. eine Western Digital Platte, ein BlackBerry Smartphone, Kameras, einen Drucker, ein Gaming-Notebook (Mit SSD!!!), verschiedene Rasierer und eine ausziehbare Sofabank :D

Ich wünsche dem Carsten einen schönen “Geburtstag” und nochmal alles Gute nachträglich zu seinem echten Burzeltach. :D Wir werden uns hoffentlich morgen auf der CeBIT sehen…

Ich schwärme schon von dem Gaming-Notebook, da ich bisher kein Notebook habe und ich an sich sowieso vor hatte, dass neue MacBook Pro in der 15″ Variante mit umgebauter 356GB SSD im lokalen Apple Reseller-Store zu kaufen. Allerdings wäre das iPad mein Einstieg ins Mobile Internet und diese coole ausziehbare Sofabank spricht mich auch an. Allerdings wäre ein vernünftiger Rasierer auch nicht schlecht, da ich langsam in den “normalen Bartwuchs” komme…

Hands on: Logitech Illuminated Keyboard

Gestern habe ich mich spontan dazu entschieden, eine Tastatur zu kaufen, die ideal für Vieltipper ist. Nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass man hier doch etwas tiefer in die Taschen greifen sollte, gerade wenn man so Spezialwünsche wie Tastaturbeleuchtung und möglichst leise Tastaturanschläge hat. Nach viel Recherche stellte sich heraus, dass man die teureren Versionen der Tastaturen von Cherry oder Logitech nehmen sollte. Ich kam schon in Zweifel, ob eine Tastatur aus diesem Preisniveau sich wirklich lohnt.
Letztendlich  kam ich dann zum Schluss, dass diese Tastaturen doch besser sind, als meine damalige Microsoft Wired 600, die ich für 25€ beim Planeten-Markt ergattert hatte.

Nun findet sich eine neue Tastatur neben meiner Maus ein. Mit 60€ exakt genau so teuer wie meine Roccat Kova. Laut Forenrecherchen soll die Logitech-Tastatur ideal schreibflussoptimiert sein. Nach ein Paar Minuten fleißigem Apple-Keynote-Chat-Tippens kann ich dies nur bestätigen, Die Tasten sind direkt optimiert worden, unter dem Namen “perfect stroke” hat Logitech nun eine Technik, die dem Finger ein deutliches Tippgefühl zurückgibt, auch wenn die Tasten wie eine Laptoptastatur aussehen. Ich kann das nur Bestätigen, es gibt keinen härteren Wiederstand, wenn der Tastenanschlag bis zum Ende durch ist.
Die Media-Tasten sind wie bei einem Laptop Mit einer Funktionstaste auf die F-Tasten gelegt worden. Über die allgemeinen Media-Steuerungs-Tasten gibt es auch noch so schicke Geek-Funktionen, wie z.B. CD-Fach öffnen, App-Switcher, Messenger-Taste usw… Die Entfernen-Taste ist nun auf dieser Tastatur so groß wie 2 Tasten, dafür fällt die Einfügen-Taste in die Funktions-Tasten-Leiste und die Rollen-Taste komplett weg.

Insgesamt macht die Tastatur einen schicken Eindruck, es tippt sich wirklich etwas leichter auf dieser Tastatur, die mit einem guten Kilo eher schwerer geraten ist.

Wie auch schon im letzten Beitrag gibt es Fotos erst später, wie gesagt habe ich hier alle Hände voll zu tun, da muss so etwas auf die kürzere Bank geschoben werden…

Die besten Cydia Apps reloaded

Mensch da tut sich echt viel auf dem Jailbreak-Markt. Kaum kommt ein neues iOS raus gibts wieder dutzende Verbesserungen usw aus Cydia… Mit dem neuen Greenpois0n kamen Custom Bootscreens endlich wieder in Mode. Früher ging dies nur zu iOS2-Zeiten und durch AirPrint und all die neuen Funktionen der neuen iOS-Version kamen auch immer weitere Optimierungen und Tools. Hier werde ich noch einmal gute Apps aus Cydia vorstellen, die auch garantiert mit der aktuellsten Firmware und einem Greenpois0n-Jailbreak laufen (Hatte ich ja schon einmal verbloggt). Inzwischen sind einige kostenpflichtig. Zur Zeit gebe ich fast so viel wie im App-Store auch für Cydia aus…
Ich baller euch hier mal wieder mit einer Liste zu, das ist zwar eher SEO-Suboptimal, aber es ist eben die beste Variante möglichst viel möglichst schnell mitzuteilen.

  • CyDelete (BigBoss Repo – kostenlos) – immer noch einer meiner absoluten Must-Haves aus Cydia. Lässt euch die Cydia-Apps einfach wie normale Apps löschen. Ihr müsst nicht erst Cydia öffnen und warten bis der Source-Refresh durch ist um dann zu erfahren, dass Cydia bei zu langen Aufträgen gelegentlich abstürzt.
  • eWiFi (BigBoss Reop – kostenlos) – hättet ihr gedacht, dass die W-Lan-Antenne mehr schafft, als die iOS-Einstellungen zulassen? — Nein? – Okay – eWiFi erlaubt eurem iDevice auch dann zu connecten, wenn die Verbindung ganz schwach ist.
  • Folder Enhancer – (BigBoss Repo – ca. 1,47€) – mehr als 300 Apps pro Ordner – Ordner in Ordnern – was will man mehr? Die 4 Ordner voller Spiele nebeneinander sind ade – jetzt klappt alles in einem.
  • FullDrop (BigBoss Repo – kostenlos) – erlaubt vollen Zugriff auf die Dropbox von eurem iDevice aus. Nun endlich alle Funktionen, die die Desktop-Version auch hat nun auch auf dem iDevice. Erlaubt euch zusätzlich auch noch Ordner und Dateien aus der Dropbox direkt in das Dateisystem vom iDevice zu ziehen.
  • grep (apz.saurik.com – kostenlos) – kleines Kommandozeilentool, dass nach Dateien suchen kann. Jedem Linux-User sicher bekannt, sollte aber nur verwendet werden, wenn einem klar ist, wass man da macht.
  • GridTab for Safari (BigBoss – ca. 79ct) – Wer Exposè von Macs her kennt, wird diese Ansicht der Safari-Tabs lieben.
  • iAdKiller (cydia.xsellize.com – kostenlos) – Dieses Paket deinstalliert das iAd-Modul, was Apple seit iOS4 im System hat. Folglich kann ein iAdKiller-iDevice die Werbung gar nicht erst anzeigen. (Früher gab es auch noch “AdMob be gone” – momentan finde ich es aber nicht in der ganzen Cydia-Welt)
  • iFile (BigBoss Repo – ca. 2,90€) – leistet mir unglaublich Gute Dienste, wenn es um die Fehlerbehebung innerhalb des iDevices geht. – Das Programm kann einfach alle Dateien des Dateisystems auflisten und bearbeiten.
  • Infiniboard (BigBoss Repo – ca. 1,43€) – App-Seiten die Sich scrollen lassen… Heißt, es gibt verdammt viel Platz für die Apps.
  • Infinidock (BigBoss Repo – ca. 1,43€) – Ein iOS-Dock mit unendlich andockbaren Apps, dazu wird das Dock auch scrollbar…
  • ManualCorrect (BigBoss Repo – kostenlos) – Dreht die iOS-Korrektur einmal auf das Gegenteil um. Heißt, nur wenn ein Vorschlag angetippt wird, wird er auch übernommen.
  • MobileNotifier (phajas.xen.prgmr.com/repo – kostenlos) – Push-Notifications wie sie sie sein sollten. Speichert eine gewisse Anzahl an Push-Nachrichten, diese sind dann über die Multitasking-Bar zu erreichen
  • MP2 Theme – iOS4 (BigBoss Repo – ca. 1,43€) Das beste Theme, was es gibt – unter anderem auch mein ThemeIt-Test-Kauf… Ohne Dieses Theme ist das iDevice nur halb so schick.
  • MultiIconMover (BigBoss Repo – kostenlos) – Erlaubt euch mehrere Apps auf einmal zu verschieben. Hilft gewaltig beim Aufräumen der Homescreens.
  • MxTube (BigBoss Repo – kostenlos) – Das musste kommen – Das bessere Youtube – für iOS – mehr brauch ich eigentlich nicht erklären…
  • NoWiggle (BigBoss Repo – kostenlos) – gerade wenn die Prozessorlast im Leerlauf durch Cydia-Apps steigt, ist ein Aabschalten der sinnlosesten Sachen zu raten. – Deaktiviert das “wackeln” in der Lösch-Ansicht.
  • Pull to Refresh for Mail (BigBoss Repo – kostenlos) – das Aktualisierungs-Verfahren aus der Twitter-App bekannt, nur eben für die Mail-app.
  • Pull to Refresh for Safari (BigBoss Repo – kostenlos) – genau so wie Pull to Refresh for Mail, nur eben für Safari. Der Sinn beim Safari ist hier aber eher zu hinterfragen.
  • ReBrak (ModMyi Repo – kostenlos) – Dank Greenpois0n RC5-6.1 können nun endlich animierte Bootscreens aktiviert werden. Dieser ist der beste. Ein simulierter, erneuter Jailbreak-Vorgang.
  • SBsettings (BigBoss Repo – kostenlos) – kennt jeder – braucht jeder.
  • ScreenDimmer (BigBoss Repo – ca. 1,43€) – Schaltet den Bildschirm nach einiger Zeit aus, ohne das iDevice zu sperren. Da ich Drittprogramme als alltäglichen Wecker verwende ist dies hier sehr sinnvoll, da ich keine Lust habe, von einem halbhellen Bildschirm nicht einschlafen zu können. Einige Apps haben nicht mehr volle Funktionalität, wenn sie hinter einem Lockscreen laufen. So können z.B. der “clevere Wecker” laufen, ohne das die Funktionalität eingeschränkt ist und der halbhelle Bildschirm den halben Akku leersaugt.
  • ScreenSplitr (BigBoss Repo – kostenlos) – schaltet TV-out über bestimmte Apple-Kabel auch auf kleineren iDevices frei. Ich sag nur Keynotes as Steve will make it…
  • SwitcherRotator (BigBoss Repo – ca. 79ct) – Multitasking-Bar im Landscape-Modus.
  • VoiceActivator (BigBoss Repo – ca. 3,61€) – endlich kann man eigene Sprachsteuerungs-Befehle programmieren.
  • WiCarrier (BigBoss Repo – kostenlos) – der aktuelle W-Lan-Name anstelle von “iPhone” oder “iPod” bzw “iPad” oben links

 

Viele dieser Apps sind kostenpflichtig. Auch Developer, die nicht im AppStore sind wollen ja auch irgendwie Geld verdienen. Bezahlt wird hier einfach über eine Google-Authentifizierung und PayPal.
Alle dieser Apps hier laufen miteinander, ich habe alle installiert. Bisher ist es noch zu keinen Problemen, bzw. SpringBoard-Abstürzen gekommen.

Screenshots der einzelnen Apps sind in Arbeit – das braucht noch ein wenig – ich werde sie dann hier einbetten…