Nachtrag: IFA 2012 Presseticket – und eine kleine Checkliste

Ein kurzer Nachtrag zum Presseticket. Ich hatte es ja bereits hier im Blog berichtet.

Der erste Punkt:

Das Zug-Ticket welches die Bahn anbietet beinhaltet keine ganze Woche den Berliner Nahverkehr. Die Nutzung des öffentlichen Verkehrs ist nur am Hinreise- und am Abreisetag möglich. Tageskarten für den Berliner Nahverkehr gibt es aber ab ungefähr 6€ zu kaufen.

Der nächste Punkt:

Der Link für die Akkreditierung des Pressetickets stellte sich als veraltet heraus. Jeder, der sich über den alten Link registriert hat, ist nicht im System angekommen. Das gesamte Akkreditierungs-System ist ausgelagert worden und ist nun hierüber erreichbar.  Das Ticket sollte bei erfolgreicher Registrierung und Erfüllung aller Kriterien (unten dazu mehr)  nur ein paar Tage brauchen, bis es in eurem E-Mail-Fach landet.

Die Bloghütte auf der IFA:

Es wird wieder eine Bloggerhütte auf der IFA geben. Noch ist nichts weiter klar, die Info stammt alleine von Carsten aus seinem Blog www.Stadt-Bremerhaven.de. Er selbst wird noch Informationen dazu in seinen Blog schreiben, die ich dann gerne auch hierhin übernehme. Falls Intel die Bloggerhütte wieder übernimmt, werden Getränke, Koffein und Schnittchen gestellt.

 

Die Checkliste für’s Presseticket (Unterpunkt: Blogger)

Es ist ab und an nicht so leicht auch als Blogger als Presse zu zählen. Es muss erkenntlich sein, dass ihr hinter dem Blog steckt, es sollte regelmäßig aktualisiert werden und schlussendlich darf es auch nicht komplett kostenlos laufen. Hier einmal die komplette Checklist:

  • Ist das Impressum vollständig? Stehen Name und Kontaktmöglichkeit im Impressum? Wenn ihr Mit-Blogger habt, stehen diese auch dort? Stehen die rechtlichen Rahmenbedingungen dabei? Ist auf Google Analytics hingewiesen (Falls ihr es benutzt)?
  • Wird euer Blog regelmäßig aktualisiert? Wie alt ist der letzte Beitrag und wie viele Tage liegen zwischen den letzten Beiträgen?
  • Euer Blog darf keine Subdomain von erkenntlichen Anbietern sein. iwantifa.wordpress.com oder iwantifa.blogger.com wird nicht akzeptiert, iwantifa.org, iwantifa.de oder andere Domainendungen kommen eine runde weiter.
  • Sieht der Blog auch nach einem Blog aus? – Ja, es gibt Blogs die wie normale Internetseiten wirken. Ohne Kommentarfunktion, rein berichtende Schreibweise und ansonsten nichts, was drum herum einen Blog ausmacht. Wenn dazu dann die Aktualität nicht passt, wird man höchstwahrscheinlich nicht als ein Blogger für die IFA zugelassen.

Zu guter Letzt noch: Ein Blogger besucht nie alleine aus persönlichem Interesse die IFA. Er besucht die IFA als Pressemitglied, weil seine Leser von ihm Informationen über die IFA erwarten.
Ich kenne genügend Leute, die anfangen wollen zu bloggen, nur weil sie dadurch ein kostenloses Ticket für die CeBIT und die IFA bekommen. Solche Blogger haben nie den Sinn dahinter verstanden und man merkt direkt auch an der Schreibweise, dass nicht gebloggt wird, weil der Blogger dahinter Spaß daran hat, sondern weil sie es wegen den Ticket müssen.

USBDLM: Cardreadern und co. keine Buchstaben gönnen

USBDLM ist die Abkürzung für USB-Drive-Letter-Manager. Letztendlich gibt der Name schon alles bekannt.
Windows ist nun mal leider auf 26 Laufwerke beschränkt, danach ist Sense, da es eben (ohne Umlaute) nur 26 unserer Buchstaben gibt. Und anstelle es wie Linux mit /dev/… zu machen, macht man komplett dicht.

USBDLM wirkt genau dagegen. Jeder USB-Stick wird normalerweise auf den nächsten freien Laufwerksbuchstaben geschoben. Sind aber die Festplatten partitioniert und (bzw. oder) habt ihr deutlich mehr USB-Sticks als normalerweise an eurem PC kann es dann doch relativ knapp werden. Auch wenn ein USB-Stick, der seit jeher immer als G: eingebunden war auf einmal auf Platz M: landet, kann es auch zu Verwirrung kommen.

Einbau-Cardreader verschwenden automatisch einige Laufwerksbuchstaben (je nachdem wie viele Einschübe dieser hat). Diese werden auch dann angezeigt, wenn keine Speicherkarte eingesteckt ist, was einem wieder ein wenig Platz  nimmt und auch blockieren kann, da Windows bei jedem (versehentlichen) Klick auf ein leeres Laufwerk ein Fenster öffnet, ob man nicht doch noch einen Datenträger einlegen möchte.

USBDLM kann diese leeren Laufwerke ausblenden und nur anzeigen, wenn sie wirklich in Verwendung sind. So kann z.B. der Laufwerksbuchstabe temporär für einen eingebundenen TrueCrypt-Container herhalten, oder man hat mehr Platz für USB-Sticks.

Das Programm hat keine grafische Oberfläche und ist auch nicht per Kommandozeile steuerbar. Es wird als Windows-Dienst eingebunden, der immer mit läuft um eben dann auch die Laufwerke ausblenden zu können.
Das einzige, was man bearbeiten muss, ist die Konfigurationsdatei, die in dem Ordner liegt, in den ihr USBDLM installiert habt.

Die USBDLM_sample.ini enthält bereits die Grundvariablen, die nur noch auf die von Windows standardmäßig vergebenen Laufwerksbuchstaben scharf gestellt werden müssen:

NoMediaNoLetter=

gibt an, dass auch kein Laufwerk angezeigt werden soll wenn dahinter eben kein Datenträger steckt. Dies ist normalerweise nur für Cardreader nötig, da Windows von Haus aus das bei USB-Sticks schon richtig macht.
Stellt man die Variable auf 1, ist sie aktiv, sie weiß aber immer noch nicht, welche Buchstaben überhaupt die vom Cardreader sind um sie nach den Kriterien zu entfernen. (1= MultiCard-Cardreader, 2= Cardreader mit einem Einschub, 3= alle Laufwerke)

 

Letter1=I
Letter2=K
Letter3=L
Letter4=M

(bis Letter26 machbar) gibt dann auch vor, welche der Laufwerke das sind, die so behandelt werden sollen. Natürlich kann man dann auch leere CD-Laufwerke “verschwinden” lassen, da es sich mit den CDs genau so verhält wie mit den Cardreadern.

Direkt drunter kann das Logfile scharf gestellt werden, falls kein Speicherort angegeben ist, ist es automatisch im Stamm-Ordner der Systempartition.

Ganz unten in der Datei kann die Handhabung für USB-Sticks konfiguriert werden. Sowohl Buchstaben ganz auszublenden als auch Standard-Laufwerksbuchstaben je nach Kennung des USB-Sticks sind möglich. Ebenso kann auch ein Buchstabe auf USB-Sticks ab einer bestimmten Größe vergeben werden.

 

MinDriveSize=10GB
Letter1=-

würde zum Beispiel alle Laufwerksbuchstaben entfernen, in denen Datenträger über 10 GB tatsächlicher Größe sind.

 

MinDriveSize=16GB
Letter1=A

würde hingegen immer versuchen, allen USB-Sticks über 16 GB wenn möglich immer den Laufwerksbuchstaben A: zu geben.

 

Das ganze lässt sich dann mit einem

[DriveLetters1]

(bis 99) auch noch nach Prioritäten sortieren lassen.

 

Unter

[DriveLetters2]

würden dann folglich alle Laufwerksbuchstaben folgen, die für USB-Sticks in Frage kommen würden, wenn zwischen den vorher vergebenen und denen, die noch kommen sollen sich CD-Laufwerke oder Festplatten befinden.

 

[DriveLetters1]
MinDriveSize=25GB
Letter1=A
[DriveLetters2]
Letters=H, I, J, K, L, M, N

Dieser Code würde also alle USB-Sticks über 25 GB als A: einbinden und alle anderen ab Laufwerksbuchstabe H:.

 

FileExists=%drive%DATEI.txt

setzt voraus, auf dem angeschlossenen USB-Stick die Datei “DATEI.txt” im Stammordner zu finden, um den unter der Variable konfigurierten Laufwerksbuchstabe zu setzen.

 

VolumeLabel=Backup*

würde die Konfiguration nur dann ausführen, wenn der USB-Stick als Name im Explorer mit “Backup” beginnt.

Wie ihr seht kann man mit den vergebenen Variablen deutlich mehr Ordnung in den Buchstabensalat von Windows bringen. Noch mehr Einstellungsmöglichkeiten findet man in der Hilfedatei (.chm) die im Installationsordner liegt.

Am Ende der Konfiguration einmal den Dienst über die Dateien, die im Installationsort gegeben sind neu starten und alle Änderungen sind übernommen.

Der Netzwerk-Notfall

Es ist passiert was irgendwann passiert. Überall befinden sich Hacker und co. Und jeder ist oder war mal unbewusst ein Teil davon. Meist verläuft das ganz unbewusst. Ohne zu merken kommt etwas an der Festplatte an, was erst mal nur abgespeichert wird. Es direkt auszuführen währe zu offensichtlich, da sofort der Virenscanner Alarm gibt. Idealerweise wird es dann beim nächsten Start direkt mitgestartet bevor überhaupt der Virenscanner vom System das Recht bekommt zu starten.

Genau so etwas ist passiert. Und “es” war im vollen Gange. Unser Internetanbieter (ich nenne bewusst keinen beim Namen) schrieb uns an, dass etwas mit unserem Router nicht stimmt. Da dies gegen die Richtlinien verstoße würde man im Falle der Untätigkeit uns “die Kommunikation” einschränken. Für den Techie gesagt bedeutet dies, dass wir eine Port-Sperre auf den Hals gehetzt bekommen hätten. Wir sollten einfach überprüfen wie alt unsere Virenscanner seien und einmal durchchecken ob noch alles nach dem Rechten läuft.

Gesagt getan, G Data lädt Virensignaturen stündlich, Avira (und fast alle anderen kostenlosen) einmal jeden Tag nach dem Hochfahren des Rechners. Unter Avira kündigt sich das mit einem fast Bildschirmfüllenden “HIER gibt’s die Pro-Version für 4000€ und 88% Rabatt”-Werbefenster an, alle anderen machen es etwas diskreter und weisen kurz darauf hin, dass es jetzt nun nicht mehr von gestern ist…

Also einmal die Einstellungen des Scanners geändert, damit dieser Archive und den Windows-Systemordner nicht mehr auslässt und das ganze einmal laufen lassen auf allem, was irgendwie mit dem Router verbunden war. Ein Paar Sachen gefunden, meist eben Dateien die man kennt und weiß, dass sie nur eben funktionieren, wenn man sie explizit ausführt (Beispiel: Die Tools von Nir Sofer die mir schon häufiig geholfen haben) – einige andere waren Passwortgeschützte Foto-Archive die man irgendwann mal Familien-Intern versendet hat.

Gesagt, getan, aber noch nicht gefunden, das bedeutet, dass die schärferen Geschütze aufgefahren werden müssen. In diesem Fall die Boot-CDs der verschiedenen Hersteller. Diese werden auf CD gebrannt, oder auf einem USB-Stick installiert und können davon unabhängig vom eigentlichen Betriebssystem starten und können nun eben auch alles auslesen, was Windows sonst dafür braucht um ausnahmsweise mal keinen Bluescreen zu produzieren.

Kaspersky brachte eine “Kernel Panic”  hervor, G Data wollte die Lizenz für die Updates nicht akzeptieren (Klar, die Desktop-Version hat die Lizenz, nur eben diese hat für diesen Sonderfall mal nichts zu sagen), also raus und rein zu Panda. Fehlanzeige, falsches Linux für das Programm, man wollte nicht booten. AVG lässt einen gnädigerweise in die ASCII-Oberfläche und sogar auch die Virenerkennungs-Daten updaten.
Der Scan brachte wieder ein paar Treffer, und siehe da, die Quarantäne-Daten von Avira (natürlich, diese enthalten ja Name, MD5-Summe und Speicherort der eigentlichen Viren) und eben einige der Viren direkt.
Einmal Tabula Rasa und alles erkannte irgendwie löschen, natürlich wird vorher einmal drüber geschaut, ob nicht irgendwas System-Relevantes dabei ist, damit Windows immer noch starten kann.
Hier war es nicht der Fall, und alle anderen erkannten Sachen wurden auch nicht unbedingt gebraucht oder waren in irgendwelchen temporären Speicherorten von Java, Flash und co. Also Löschen, falls etwas nicht funktioniert kann es ja meistens neu installiert werden.

Trotzdem ist das nicht genug. Schließlich erkannte AVG andere Sachen als Avira oder G Data, also noch einmal per BitDefender. Dieses ist auch einige der wenigen, die einfach so problemlos ohne jede Nachfrage updaten können, was auch direkt nach dem Starten passiert. Nach dem Scan wurden dann einige weitere Dateien gefunden. Da der Scanner aber relativ scharf eingestellt war, waren dies nur Textdateien, in denen Avira den Verlauf der gelöschten Viren speichert, der G Data Scan-Report war dabei, der informierte, dass einige Viren entfernt wurden und eben noch eine der temporären Daten der Browser, welche eben als nicht mehr so temporär verwendet werden. – Einmal durchgeschaut und das nötige gelöscht.
Fertig ist die eine Geschichte.

 

Wer denkt, dass er jetzt schon fertig ist hat weit verfehlt. – Man kann mit 90%er Sicherheit garantieren, dass auf den überprüften Geräten nichts mehr ist. Aber schließlich ist im modernen Haushalt auch noch ein Drucker, der sich ins lokale Netz einklinkt und bestimmt noch einige Handys die sogar unbewusst aus der Hosentasche heraus mit unseren Routern kommunizieren.

Es ist zwar unwahrscheinlich, dass sich diese auch Viren einfangen, aber gerade weil es so unwahrscheinlich ist, wird es immer attraktiver für Angreifer.

Der Drucker läuft meist mit irgendwas vom Hersteller programmiertem, hier hilft nichts, außer ihn einmal von Grund auf neu zu konfigurieren. Also einmal im Einstellungsmenü nach “Reset” gesucht und durchgezogen. Ab dann ist er wieder bei “Step 1″ der Installationsanleitung. Je nach Drucker muss er dann eben wieder eingerichtet werden. Das ist zwar umständlich, aber unter den Umständen machbar.
Eventuell muss dann auch Scan-Software und der Druckertreiber auf jedem PC, der drucken können soll neu installiert werden, da irgendwas internes den Drucker eben verifiziert hat. Es kann ja durchaus mal vorkommen, dass (z.B. in Firmen) mehrere der gleichen Drucker in einem Netzwerk sind.

Für Handys gibt es inzwischen Virenscanner-Systeme, hier hilft es aber auch meist einfach ein Backup der Daten zu machen und nach der Neuinstallation des Apple-Boliden, Androiden, des BlackBerrys oder des Symbians *hust* das ganze wieder zurückzuspielen. Bei Apple ist man auf eine Neuinstallation angewiesen, da nie so tief ins System geschaut werden kann, damit Virenscanner halbwegs sinnvoll sind… – Aber gerade da hat Apple sich richtig Mühe gemacht und hat fast alles automatisiert. iOS wiederherstellen, das Backup zurückspielen und man wird nichts weiter feststellen können.
Die Virenscan-Softwares für Android werden sinnvollerweise am PC durchgeführt. Also wird das Handy am PC angeschlossen und die Software durchleuchtet dann eben nur das Handy mit den speziellen Viren-Daten für Android.
Aber es gibt auch ein Paar Apps die auf dem Smartphone installiert werden können. Diese sind dann zwar langsamer, da hinter dem Scanner kein Desktop-Prozessor steckt, dürften aber genau so funktionieren wie die Software, die über die USB-Verbindung scannt.

 

Wenn ganz sicher ist, dass das Netzwerk virenfrei ist, sollte man grundlegend erst einmal das Passwort für das eigene WLAN ändern (falls man welches hat).

Außerdem sollte dringend das Zugangspasswort für den Router geändert werden, dies sollte aber definitiv nur dann passieren, wenn man weis, das man in einem Viren und Keylogger-Freien System ist, da jede Passwortänderung nach dem ändern wieder dem Hacker zur Verfügung steht.

Zu allen anderen Passwörtern zählen die, die man täglich verwendet. Windows-Nutzerpasswörter, Passwörter für den E-Mail-Account, Zugangsdaten zu Webservern oder ähnliches.

Danach kann man überlegen, was im Netzwerk eigentlich nicht gebraucht wird. Hängt noch ein WLAN-Repeater irgendwo, den man nicht mehr braucht, der allerdings angeschlossen ist und weiter sendet?
Hat man im Ethernet Anschlüsse am Router angeschlossen die nie order nur selten verwendet werden?
Eventuell werden dadurch nicht nur Netzwerkkabel frei, sondern man gewinnt auch etwas mehr Sicherheit im eigenen Netzwerk.

Außerdem sind alle Punkte, die vom Internetanbieter gegeben worden sind abgearbeitet.
Es ist heutzutage auch nur schwer möglich einen Router direkt zu kapern und diesen für den eigenen Schabernack zu verwenden. Außerdem schafft nur ein Desktop-Prozessor ein gewisses Volumen an Spam-Mails oder an Arbeit im Botnet. Bei einem Router würde sich der Aufwand nicht lohnen, da die Leistung einfach nicht ausreicht um einen deutlich merkbaren Unterschied zu produzieren.

Falls etwas dennoch nicht stimmt, wird sich der Internetanbieter erneut melden und man kommt leider um einige Formatierungen und Neuinstallationen nicht herum.

 

 

TeraCopy – Das etwas andere kopieren

Fast jeder kopiert oder verschiebt fast täglich Dateien im Computer. Sei es von einer Kamera oder einem USB-Stick auf eine Festplatte, oder einfach nur von einer zur nächsten Festplatte.
Selten passiert dort mal ein Fehler. Ab und an kann es aber dennoch sein, dass z.B. eine CD einen Lesefehler ausgibt, der dann eben beim Kopieren dann auch in der endgültigen Datei ist.
Besonders ärgerlich ist es dann ja, wenn man die CD nicht mehr hat oder die Bilder auf der Kamera schon wieder gelöscht sind.

Um solche Fälle zu verhindern gibt es TeraCopy. Das Programm macht nichts anderes, als das, was Windows mit Copy&Paste sowieso kann, nur kann es drumrum noch mehr. Mit TeraCopy wird es unter anderem einfacher, auf Netzwerklaufwerke zu kopieren oder generell um Sicherheit beim Kopieren zu gewinnen.
Mit einer speziellen Einstellung kann TeraCopy sogar die Kopierfunktion von Windows ersetzen.

Je nachdem wie man TeraCopy dann einstellt, kann man auch direkt beim Kopieren die MD5-Summen vergleichen, um einen Fehler, wie den oben beschriebenen komplett ausschließen zu können. Erkennt TeraCopy eine Datei im Ziel-Ordner, die anders als deren Quell-Datei ist, wird sofort eine Meldung gegeben.
Besonders bei alten Daten-CDs lohnt sich die Funktion alleine schon. Man kann nie wissen, ob die Kratzer, die bereits auf der CD sind Fehler verursachen oder eben nicht. Wenn man sich davon dann eine Sicherungskopie erstellen will ist es um so ärgerlicher, wenn die Ziel-Daten teilweise unbrauchbar werden.

Ansonsten nutzt Teracopy andere Algorithmen zum Kopieren und wiederum andere um zwischen den Laufwerken zu kopieren. Das soll angeblich eine schnellere Übertragung ermöglichen, was ich bis jetzt noch nicht bestätigen kann. Windows soll selbst eine Technik nutzen, egal ob es auf der gleichen Festplatte ist, oder ob die besagten Daten auf eine andere Platte geschubst werden.

Die IFA 2012: Alles drum herum

Die IFA geht am 31.8.2012 los (für Presse ab dem 30.8.2012). Auf ihr ist so ziemlich alles ausgestellt, was einerseits mit Kommunikation, andererseits aber auch mit Entertainment zu tun hat. Handys, Fernseher und co. natürlich. Bis zum 5.9. werden wir da das jeweils aktuellste sehen, was es bis dato geben wird.

Home Entertainment, Audio Entertainment, Home Appliances, My Media, Communications, Technology & Components, Young IFA und vielleicht noch ein wenig mehr wird uns auf der eigentlichen “internationalen Funkausstellung” wie sie einst genannt wurde erwarten.

Man darf sich also auf das aktuellste Gedöns und einige eierlegende Vollmilchsäue freuen… Fast alle großen Hersteller präsentieren entweder das Aktuellste, oder neue Entwicklungen, und lassen einen fast Hautnah dabei sein.
Fast alle Fernsehanstalten sind in einer Halle vertreten, Dell und co. wiederum in einer, der mStore, Artwizz und das ganze andere Krempel in einer anderen Halle.

Für die Presse geht es dann hier lang. Für alle anderen Normal-Sterblichen geht es dann wohl oder übel hier lang. Für meine Mitblogger ist das Zentrum Halle 6.3. Dort werden dann auch alle Informationen und Materialien für die Presse ausgegeben.
Der Nahverkehr innerhalb von Berlin ist leider nicht mit im Ticketpreis (wie es bei der CeBIT auch ist) allerdings bietet die IFA in Zusammenarbeit mit der Bahn spezielle Tickets an, die An- und Abfahrt vom Wohnort und eine Woche lang den Berliner Nahverkehr bieten.
Für die Hotel-Suche empfiehlt sich es sich möglichst frühzeitig zu informieren um eventuell noch die Frühbucher-Preise zu bekommen. Ganz gleich welche Hotel-Suche man verwendet kann es aber sinnvoller sein die Hotels noch einmal separat per Mail nach Angeboten zu fragen, da diese gelegentlich etwas billigere Preise nennen, da sie keine Provision für die Hotel-Suche zahlen müssen.

Ich selbst werde vermutlich vom 30.8. bis zum 2.9. die IFA besuchen. Natürlich werde ich euch auf dem Laufenden halten, solange das Presse-WLAN es zulässt.

Die Grundgesetze eines Bloggers

  1. Die Texte des Bloggers sind nicht kopierbar.
  2. Ein Blogger macht keine Vollzitate.
  3. Ein Blogger nennt seine Quellen. Jede einzelne!
  4. Ein Blogger arbeitet freiwillig.
  5. Ein Blogger wählt die Themen selbst aus, auch wenn für ein anderes mehr Geld geboten wird.
  6. Ein Blogger hat noch nie, arbeitet nicht und wird auch nicht beim Springer Verlag arbeiten.
  7. Ein Blogger hat seine ToDo-Liste stets zu pflegen. Falls eine nicht reicht, eröffnet er eine zweite.
  8. Ein Blogger hat andere Lesermeinungen zu akzeptieren, wenn sie dem Thema beitragen.
  9. Ein Blogger liest in schlimmen Zeiten auch die Kommentare, die der Spamfilter aussortiert hat.
  10. Ein Blogger hat ein Impressum und ein Kontaktformular welches er auch pflegt und aktualisiert.

Verschiedene Typen des Blog-Lesers oder worauf sich Blogger konzentrieren sollten

Es gibt viele Typen, gerade im Netz. Bekannt sind z.B. die Gamer, die Informations-Suchenden, die Multimedialen und diejenigen, für die das Internet ein großes “Spiegel Online”(.de) ist.

Unter den Lesern der Blogs des World Wide Web’s ist das auch nicht anders. Es gibt viel mehr Typen, als die, die ich hier beschreiben kann. Jeder verhält sich anders und individuell, aber die Grundmuster des Leserverhaltens lassen sich dann doch in einige Kategorien fassen.

Der Kommunizierer:

Er ließt überwiegend Blogs, um mitzureden, um seine Meinung mitzuteilen, um darüber zu Diskutieren, etc. etc. Diese Art des Lesers ist unter anderem die Art, die auch die meisten Kommentare verfasst, die auch sinnvoll zum Thema beitragen. Eigentlich ist es das Ziel fast jedes Bloggers, diese Art von Lesern zu seiner Haupt-Leser-Kategorie zu machen, was aber nur entweder mit ordentlich Zeit und Arbeit passiert, oder falls man bereits als Bekannt in die Blogosphäre (=Alle Blogs miteinander, sozusagen das Social Media der Blogs) eintritt, passiert.

Der Passiv-Leser:

Einer der Gegenstücke zum “Kommunizierer”. Er ließt Blogs, will sich aber nicht beteiligen. Ihm ist bewusst, dass er Blogs ließt, dessen Blogger unter anderem durch Kommentare “bezahlt” werden. Hat aber im Normalfall nichts zu dem Thema zu sagen oder nimmt daraus nur reine Information auf.
Diese Gruppe wird von Standard her die Gruppe sein, die am meisten in Blogs schaut. Eine Untergruppe davon sind “die Googler” welche ich noch beschreiben werde.

Der Troll:

Der Troll überspringt den eigentlichen Text und fängt mit dem Kommunizieren an. Schlussfolgerungen für die eigene verquerte Meinung zieht er aus den vorherigen Kommentaren, die er während der eigenen Meinungsbildung bruchstückhaft überfliegt. Meist fallen die Kommentare des Trolls weniger Kreativ, sondern eher Ironisch, Pöbelnd oder einfach Angreifend aus.
Dies ist die einzige Gruppe, die ich in 3 Kategorien je nach Alter unterteile, die Jung-Trolle, die Studenten-Trolle und die Standard-Trolle. Jungtrolle sind aus eigener Abenteuerlust so darauf gepolt zu pöbeln, dass daraus nur ein völlig vom Thema abweichender Kommentar herauskommt.
Studenten-Trolle sind entweder Frust-Trolle, oder Trolle, die eine Thematik anders verstanden haben und dies unbedingt mitteilen müssen.
Standard-Trolle sind Trolle, deren Meinung allein aus Kommentaren anderer Trolle hervorgerufen wird.

Der Sascha Lobo hat vor einiger Zeit das Verhalten von Trollen genauer unter die Lupe genommen und die Meinungsänderung in der Reihenfolge der Troll-Kommentare beobachtet. Wer mehr über diese Art der Leser wissen will ist hier sicher gut aufgehoben.

Der Googler:

Er ist nicht am Blog selbst interessiert, er ließt einen Beitrag, der ihn interessiert, meist ohne selbst zu wissen, dass diese Information direkt von diesem einen Blogger stammt. Kurz darauf switcht er zum nächsten Blog, oder zur nächstpassenden Seite.
Dieser Typ häuft sich, wenn man erfolgreich SEO (Search Engine Optimization) betreibt. Aber auch unter “Normal-Bloggern” stellt dies wohl die zweitgrößte Lesergruppe dar. Sie ist nicht die Beste, aber unter umständen wertvoller als der Passiv-Leser und allemal besser als der Troll.
Viele Blogs wollen möglichst weit oben in den Suchtreffern stehen, dieser Blog hat auch hier seine Erfolgsgebiete. Dadurch kommen dann eben auch die meisten Benutzer als Googler, die dann auch per Google Analytics und co. ausgewertet werden können.

Der Zeitungstyp:

Ihm ist nicht bewusst, welche Art hinter der Information steht. Für ihn ist es eine simple Website, die interessanten Text zu bieten hat, der in seinen Augen wie von einem “Spiegel Online”-Autor geschrieben ist. Wenn auch etwas freizügiger und mit etwas mehr eigener Meinung, fast so wie die Leserbriefe in einer Zeitung.
Dies wird eine der kleineren Gruppen sein. Im Gegensatz zum Googler stürzt der Besucher nicht zufällig über die Seite, sondern ruft sie direkt auf, um nachzuschauen, ob wieder ein interessanter Artikel dabei ist.
Meist wird diese Gruppe von den Jüngeren oder den Senioren gestellt.

Ab und an kann dies auch die zweitgrößte Gruppe sein. Je nachdem welches Thema für den eigenen Blog man wählt, kommt die entsprechende Zielgruppe.

Technikblogs haben meist jüngere Personen als Leser. Nicht ohne Grund kann Google bereits nach der Keywordeingabe bereits erfolgreich Informatikstudenten und Personen, die sich privat dafür interessieren auf den eigenen Blog leiten.

Aber generell sollte das Leitwort für jeden Blogger lauten, dass man sich nicht direkt auf Kommentare konzentrieren sollte, sondern eher straight sein Ding durchziehen. Ich blogge bereits seit gut 2 Jahren und habe jetzt erst einige regelmäßige Stammleser und noch weniger “Kommunizierer” unter ihnen.
Ich spreche hier nur für private Blogger. Natürlich verhält sich das bei Berufs-Bloggern komplett anders. Sie werden meist schon alleine durch die Firma oder das Produkt selbst direkt in die Ebene der “Kommunizierer” oder der Passiv-Leser katapultiert. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Blog von Notebooksbilliger.de. Wenig “Kommunizierer” aber alleine schon die allgemeine Bekanntheit und die Bindung an den Shop lassen auf eine große Anzahl an “Passiv-Lesern” oder den “Zeitungstypen” schließen.

Den eigenen Blog eine Stufe höher zu schieben kann sehr schwer sein, sollte aber auch auf die Zielgruppe angepasst werden. Den eigenen Blog bei Twitter, Facebook und Google+ ist nur bedingt effektiv. In erster Linie zählt der Inhalt und die angepasste Art wie es geschrieben ist. Blogs haben immer etwas persönliches was auch da bleiben sollte. Jemand, der versucht à la Wikipedia zu schreiben fällt sofort auf. Die gewählten Themen sollten zueinander passen und originell sein. Ich blogge meist unter dem Motto, dass ich dem Netz irgendetwas hinzufüge was es selbst noch nicht hat.
Jeder sollte sich ein solches Motto machen, wenn auch nicht so allgemein und öffentlich wie meiner.

Also, mit dieser klitzekleinen Anleitung Wünsche ich jedem Neuling alles gute auf seinem Weg in die Welt der Blogs. Aber auch einigen meiner Mitblogger ist das sicher eine kleine Hilfe.

Our digital future

Handys mit Quadcore-CPUs sind aktuell stand der Dinge. Ebenso wird es in ein paar Jahren Elektroautos geben, die auch erschwinglich sind, allerdings noch nicht ganz mit regenrativer Energie getankt werden können, da man bisher noch keine Flächendeckende ressourcenschonende Energiequelle gefunden hat. Man hat zwar alle Techniken dazu, allerdings sprengt deren Umsetzung jeden Kostenrahmen…

na? Gefällt euch dieses “Preview?” Früher konnte ich so etwas immer gut… Damals verblüffte ich alle, wie gut ich mir die Spanne zwischen Sci-Fi und alltagstauglichen Möglichkeiten ausmalen konnte… Vieles ist aber reine Spekulation… und genau das versuche ich hier noch einmal zu tun. Alle Geschichten, die ganze Welt, ganz einfach ein paar Jahre vordrehen und schlicht und ergreifend darüber zu berichten…

 

Hexacore-CPUs in Smartphones die selbst nur an die 5 Millimeter dick sind und demnach in fast jede Hosentasche passen sind heutzutage gängig. Allerdings ist das Problem mit den Akkus immer noch nicht richtig gelöst worden. Wer produktiv arbeitet und sein Handy per WLAN am Arbeitsplatz mit seinem Bildschirm verbindet, muss dennoch ein bis zwei mal pro Tag eine Ladung Strom ins Handy ziehen.
Dank Spracherkennung ist das Arbeiten ein wenig flotter geworden, allerdings gleicht sich dass dann auch wieder aus da alles noch einmal auf Fehler überprüft werden muss. Die Technik ist zwar so weit grammatikalisch, rechtschreib-technisch und Satzbau-technisch einzugreifen, allerdings nutzen viele diese Funktionen nicht, da sie immer noch wie schon Jahre zuvor im Arbeitsfluss stören.
Neben dieser halben Kabellosigkeit in der man nur noch darauf achten muss, ob das Ladekabel dann auch richtig sitzt, gibt es allerdings immer weiter Probleme.
Die Informationsaufnahme stieg gewaltig. Einige Leute müssen pro Minute neben der eigentlichen Arbeit immer noch so viel aufnehmen, dass irgendwann die Leistungsaufnahme des eigenen Gehirns am Ende ist.
Facebook informiert einen sekundengenau, wenn das eigene Kind einen unangekündigten Ausflug zu einem Schulfreund macht und dank all dem Mischmasch bekommt man sofort mit wann die eigene Frau “verfügbar” ist. Kommunikation im Allgemeinen ist relativ schnell geworden. Ist die Zielperson per VoIP nicht ansprechbar, klingelt man automatisch auf dem Mobilfunk und per SMS oder Chatnachricht rum, wenn alles nichts hilft (was selten der Fall ist) bekommt die Zielperson eine Nachricht per E-Mail, die in weniger als 3 Minuten schon gelesen und “in der Wichtigkeit eingestuft” worden ist.

Die ganze Kommunikation liegt in den Händen von vier Firmen: Google, Facebook, Apple und die Provider. Der Einzige Markt, auf dem man sich als neue Firma telekommunikativ noch austoben kann, ist der Markt der Provider. Diese sind schlussendlich dazu verpflichtet alle Kommunikations-Daten über mehrere Jahre aufzubewahren, um die Terror-Gefahr und die Gefahr der “falschen Pressemeldungen” einzudämmen. Es ist noch immer  schleierhaft, wer darüber bestimmen kann, was eine “falsche Pressemeldung” ist, allerdings lassen sich auch keine Demos dagegen veranstalten, da jede Information dazu garantiert nicht bei der Zielperson ankommt. Es wird einem immer noch als “Pressefreiheit” auf dem Tisch serviert, dennoch glauben viele nicht so daran, dass es kaum “Dagegen”-Stimmen gibt und das einzig negative, was man lesen oder hören kann diejenigen sind, die immer nur zweifeln und sich nicht richtig entscheiden können…

Google und Facebook hatten vor einigen Jahren ein geheimes Abkommen unterzeichnet. Die Informationen, die der eine sammeln kann, darf der andere abrufen und vice versa.
Kritische Stimmen und Munkeleien besagen das gleiche, sonst könne man sich nicht erklären, woher Facebook genau wissen würde wohin man am nächsten Samstag fahren müsse.
Apple zog schon immer das eigene Ding durch, und hat es tatsächlich geschafft auf dem Weltmarkt knapp 90% aller Telekommunikations-Möglichkeiten durch Hardware bereit zu stellen.
Sobald Apple eine neue Funktion zur Verfügung stellt versuchen die Firmen der restlichen 10% alles mögliche, um das eben veröffentlichte noch ein wenig besser in den eigenen Produktreihen herauszubringen, was aber dank des geringen Marktanteils nie so richtig klappt.
Die Mobilfunkanbieter haben endlich einen Weg gefunden den mobilen Datenverbrauch der modernen Zeit anzupassen. 20-30 GB LTE sind nun Standard in praktisch jedem Handy. Komischerweise ging die WLAN-Abdeckung ein wenig zurück. Besonders öffentliche WLAN-Hotspots litten unter den etwas mehr erschwinglicheren LTE-Tarifen und mussten aufgeben. WLAN findet man heutzutage meist nur zu Hause und an der Arbeitsstelle vor, da dort unter anderem die meisten Daten verbraucht werden, was pro Person und Tag gut und gerne mal 2-4 GB an Traffic ausmachen kann. Für alles andere reicht der LTE-Vertrag aus. Das alte UMTS wirkt wie ausgestorben, nachdem viele Nutzer auf das schnellere LTE umgestiegen sind, lohnten sich die Wartungskosten für das Senden der UMTS-Frequenzen nicht mehr und so wird es mit der Zeit immer kleiner ausgestattet. Die erste Großstadt, die sich komplett vom UMTS trennen konnte ist aber erstaunlicherweise München. In vielen kleineren Städten schickt man vor der Abschaltung noch relativ günstige Sonderkonditionen, um bisherige UMTS-Nutzer zum LTE zu bewegen. Es einfach so abzuschalten würde sich nicht rentieren, da der Provider laut dem aktuellen Gesetz zu ähnlichen Konditionen wieder einen “Zugang zur Welt” beschaffen muss. Selbst bei den wenigen die es noch nutzen wäre der Kostenaufwand für die Provider zu groß.

Interessant ist die neue Definition des Festnetzes. Heutzutage läuft praktisch alles, was man an Fern-Gesprächsbedarf hat über VoIP und damit über das eigene Handy und das WLAN, unterwegs bewegt sich der Trend auch dorthin, allerdings können die Provider durch äußerst geschickt versteckt eingeführte Filter im LTE-Netz, VoIP-Datenverbrauch höher anrechnen als normalen. Vielen Nutzern fällt dies nicht auf, da sie ja schließlich auch telefoniert haben und sie die Technik dahinter nicht interessiert, so lange es funktioniert. Einige wenige sind mit den Filtern unzufrieden, aber diese können sich die Verbindung eben so recht einfach über einen eigens angemieteten Server tunneln. Kommerzielle Angebote zum tunneln von VoIP gab es schon einige, aber viele sind durch Anklagen der Provider wieder innerhalb von Minuten vom Netz genommen worden. Darüber im Web zu berichten ist bereits durch die leicht eingeschränkte Pressefreiheit auch recht kompliziert geworden. Stoff zum Erlernen solcher Methoden gibt es zwar verschlüsselt, allerdings braucht es dazu wieder vom Uhrheber einen Key, der entweder wieder verschlüsselt, oder persönlich vergeben werden muss.
Vielen ist dieser Aufwand nicht wert und so lebt der Großteil der Bevölkerung bereits mit den Filtern.

Die Arbeitswelt ist durch diese Möglichkeiten effektiver geworden. Etwas was vorher knapp eine Woche gebraucht hat ist dank der (noch) schnelleren Informationsweitergabe heutzutage in gut 2 Arbeitstagen erledigt. Mit den Möglichkeiten, die sich aus Facebook und co. ergeben haben, ist es auch kein Problem mehr freiberufliche Mitarbeiter zu finden. Die Personalagenturen und Agenturen für Zeitarbeit sind quasi ausgestorben, da sich Firmen quasi direkt auf einfache Weise das gleiche beschaffen können. Eine Verifizierung ist dank des vor Jahren eingeführten elektronischen Personalausweises momentan recht schnell und einfach machbar. Vor kurzem wurde der neue Ausweis extrem dreist als Pflichtausweis entschieden. Man ging sogar soweit, einem die deutsche Staatsbürgerschaft abzuerkennen, wenn man sich nach der Deadline immer noch gegen ihn gewehrt hat.
Zur Verifizierung muss die entsprechende Person nur vor einer Webcam sitzen, seinen Fingerabdruck einscannen und dann seinen Ausweis in das Lesegerät stecken. Danach ist automatisch ein Schweigepflichtvertrag unterschrieben und die Kommunikation kann nun auch stark verschlüsselt vorangehen. Die einzige Institution die danach dann noch Zugriff auf die Daten hat, ist der Staat, da dieser ja schließlich alle Informationen prüfen muss.

Die Möglichkeiten des Staates durch die neue Technik haben Vor- und Nachteile. Wird eine Firma insolvent, kann dies der Staat alleine schon durch die Arbeitsweise dieser Firma recht frühzeitig erkennen und den Zuständigen auch mit einer Hochrechnung bis zur endgültigen Insolvenz und Tipps zur Gegensteuerung beraten. Was getan wird dürfen dann immer noch die Firmen entscheiden.
Andererseits sind viele deutsche Firmen durch die neue Regelung auch ins Ausland gezogen. Die Schweiz hat regelrecht einen Wirtschafts-Boom miterlebt. Dort gibt es teilweise ganze Städte, die rein aus Firmen-Hauptsitzen bestehen. Wie schon damals bei Varta-Batterien ist unter Umständen der re-import deutscher Ware billiger geworden. Viele Zwischenhändler haben sich genau da angesiedelt und haben sich große Warenlager direkt an der Grenze zu Deutschland gebaut. Neben den Providern ist dies ein recht profitables Geschäft geworden. Viele Großkunden innerhalb Deutschlands bestellen Waren nur noch per Re-Import da die “Verwaltungskosten” innerhalb Deutschlands trotz weniger Aufwand gestiegen sind.

Transportmittel sind nicht schneller geworden. Zwar etwas umweltschonender, aber so entscheidend wirkt sich das nun auch nicht aus, da Elektroautos immer noch Strom aus nicht regenerativen Quellen ziehen müssen und Wasserstoffmotoren immer noch nicht sicher genug sind um im Falle eines Unfalls auch keine Explosion zu verursachen.
Stattdessen hat man sich die Jahre Gedanken gemacht und hat fast alle öffentlichen Transportmittel ausgebaut. Alle öffentlichen Busse fahren nun per Elektromotor, Bahnen fahren wie gehabt größtenteils auch elektrisch, aber es gibt immer noch einige der alten Benzin-Lokomotiven. Einzig und allein die Flugzeuge konnten kein bisschen energieschonender konstruiert werden. Ein Flug von Bremen nach München verschmutzt die Umwelt an einem einzigen Flug genau so, wie wenn ein Pendler ein Jahr lang täglich mit dem Auto die gleiche Strecke zwei mal fährt.
Jedes Flugzeug hat inzwischen einen eigenen LTE-Sender für die Passagiere. Technisch gesehen ist eine Funkverbindung im LTE-Ausmaß nicht bis in die Höhe der Flugzeuge möglich und außerdem durch die Geschwindigkeit recht ineffektiv. Deshalb setzt man auf eigene Hotspots, die dann mit eigenen Funktechniken an einen Zentralrechner in den Flugzeuggesellschaften gesendet wird und von da aus wieder ins LTE gespeist wird.

Welcher Onlinespeicher-Dienst ist der beste?

Dropbox, Skydrive, Google Drive, Wuala oder SugarSync oder wie sie noch alle heißen. Onlinespeicher gibt es zur Genüge. Wer wie ich als Urvogel bei Dropbox ist, hat inzwischen 27GB in der Cloud. SkyDrive legt noch einmal 25GB drauf und Google Drive kommt mit vergleichsweise wenigen 5GB daher. SugarSync und Wuala bieten wie Dropbox zu Anfang auch nur jeweils 2 GB. Wuala schmneißt haufenweise Marketingaktionen mit Gratis-Speicherplatz, der aber nach ein paar Monaten wieder verschwindet und SugarSync versucht mit Müh und Not mit Dropbox mitzuhalten. 50 GB Onlinespeicher ist heutzutage kein Problem mehr, was aber erfordert, dass mehrere Clients auf einem PC laufen und es dementsprechend viel Leistung zieht.
Wer das nicht will muss sich für einen Dienst entscheiden. Je nach Anwendungsgebiet sind einige aber besser und schlechter. Welcher Dienst für wen geeignet ist (ausgenommen von den ‘Hauptsache Speicherplatz’-Leuten), versuche ich hier einmal zu Schildern.

Der Teiler:

Damit sind diejenigen von euch gemeint, die Speicherplatz haben wollen, um größtenteils das Hochgeladene mit Familie oder Freunden zu teilen.
Für diese Zwecke ist eindeutig Dropbox geeignet. Einmal installiert habt ihr einen Ordner der automatisch mit dem Internet abgeglichen wird. Einfach eine Datei in diesen Ordner und sie wird hochgeladen. Im Kontextmenü (Rechtsklick auf eine Datei oder einen Ordner) befindet sich dann das “Dropbox”-Feld unter dem man sich einen Link anzeigen kann, um eben den markierten Ordner oder die markierte Datei zu Teilen. Den Link in eine E-Mail gepackt, oder eben im Chat gepostet, hat das Gegenüber Zugriff auf eben diese eine Datei oder den Ordner.

Dropbox selbst bietet für Neulinge erst einmal 2 GB an Speicher, welchen man aber ganz leicht später dann auch erhöhen kann. Am 12.5.2012 startet das Dropquest dieses Jahres, dann wird sich auch wieder ein ganzer Gigabyte verdienen lassen. Über Freundeseinladungen bekommt man als Schüler sogar bis zu 25GB geschenkt, was aber natürlich mit Aufwand verbunden ist, solange man nicht den etwas gemeinen Umweg über Google AdWords geht.

 

Der Speicherer:

Der Typ Mensch, der den Platz nur dafür braucht um nach der Neuinstallation oder der Einrichtung ein wenig Backup braucht.
Hier würde ich tatsächlich von Dropbox abraten. Gerade wenn es mal kurzfristig gehen muss, sind die 25GB die man über SkyDrive bekommt passender, gerade wenn es an größere Datenmengen geht.

In der Version zur Installation auf dem PC überhaupt keine Sharing-Funktionen, diese sind alle in der Web-Oberfläche.
Viel mehr als einen Windows-Live-Account braucht man auch nicht. Software runterladen, anmelden und entscheiden wo der Ordner für SkyDrive liegen soll. Mehr gibt es nicht einzustellen. Danach kann es losgehen.

Kein Erweiterungs-Space, keine großen Werbeaktionen, einfach nur Speicherplatz.

Der Multitasker:

Oder auch diejenigen, die PCs sammeln. Gibt ja einige die haben bereits eine ganze Sammlung die schon beim Commodore startet… – Ich bin zwar kein Sammler, aber ich zähl mich selbst zu den “Multitaskern”.

Im Grundsatz wird in der Gruppe die Synchronisierungsfunktion die am Meisten beanspruchte sein. Es geht eben darum, dass die Dateien, die man auf dem PC zu Hause hat auch auf dem Handy, auf dem Laptop und auf dem Arbeits-PC sind. Und zwar exakt so, wie man sie vorher schon hatte.
Ohne Frage ist Dropbox dazu passender, wenn es sich nicht rein um Textverarbeitung dreht (die Textverarbeitungstypen sind eher die “Bürotypen” und sollten unten weiterlesen).

Dropbox hat die Absicht zu synchronisieren. Was von einigen Usern (auch mir) nicht voll ausgenutzt wird. Entweder kann die komplette Dropbox gesynct werden oder via “Selective Sync” einzelne Ordner. Praktisch, wenn man z.B. auf seinem Laptop nur ein Teil der Daten braucht, oder aus beruflichen Gründen auf dem Arbeitsplatz wirklich nur die Arbeitsdaten synchronisieren darf.

Zu Hause z.B. einen Projekt-Ordner hochgeladen ist er in wenigen Sekunden direkt auf dem Arbeits-PC. Andersrum natürlich genau so. Auch wenn sich eine Datei ändert wird nur die Änderung übertragen und auf jedem der “verdropboxten” PCs geändert.

 

Der Bürotyp:

Miteinander arbeiten, Zusammen arbeiten, Dokumente austauschen, Präsentationen gemeinsam vorbereiten. Wen das anspricht rate ich zu Google Drive. Nicht viel Space, nicht viele Funktionen, aber dennoch funktionstechnisch mehr als SkyDrive. Praktisch durch die Weboberfläche die damals “Google Docs” hieß. Durch Google Drive kam ein Synchronisationsdienst mehr auf die Welt.
Falls man vorher schon in per Google Docs zusammen gearbeitet hat, befinden sich auch gleich die Dateien im Ordner. Ein klick darauf und das Dokument öffnet sich. Über einen weiteren Link kann es dann wieder mit anderen geteilt werden, oder andere können eingeladen werden um mitzuarbeiten.

 

 

 Fazit:

Jeder muss selbst entscheiden, was er verwendet, oder welcher der beschriebenen Gruppen er sich einordnen kann. Jeder Dienst hat vor und Nachteile. Einige wie z.B. Google Drive stehen noch in den Startlöchern und werden sich sicher, nachdem ich den Beitrag geschrieben habe, noch weiterentwickeln. Ich selbst bin alteingesessener Dropboxer, ich sehe aber auch, dass SkyDrive noch zur Konkurrenz werden kann, die sicher auch akzeptiert wird. Schließlich wird einem dort so viel Platz geboten, die bei Dropbox nur nach einiger Arbeit verfügbar sind.

Vom Funktionsumfang ist Dropbox der klare Sieger, vom Speicherplatz her siegt SkyDrive und der Beste fürs Büro ist Google Drive… – Ein genauen Sieger kann ich nicht herausziehen, da dieser je nach Anwendungsgebiet anders sein wird…
Klar ist, das diese Dienste in Zukunft noch mehr zu bedeuten haben. Momentan halten sie Einzug in der Handyindustrie. Aktuelle Handys kommen meist mit einem 50GB Jahresaccount von Dropbox und bei Laptops und Fertig-PCs wird sich sicher in den nächsten Monaten auch etwas tun. Bleibt abzuwarten, was kommt… In ferner Zukunft ist ein Laptop nur noch ein LTE-Chip, der an Bildschirm, Maus und Tastatur angeschlossen wird, den Rest übernimmt dann die “Cloud”…

April 2012: Erbloggt.de – Alles hat irgendwie auch ein Ende

Tja – das war es nun… Seit 2009 blogge ich. Was dabei rauskommt sind ganze 2 (!!!) Stammleser, die laufend Feedback geben.
Zwischenzeitlich hatte ich Google Analytics ausprobiert, was ich bis heute ja noch am Laufen habe.
Sogar Google AdWords hatte ich einmal ausprobiert, um Nutzer zu generieren.

Da sich aber alles in allem nicht rentiert (Der Server kostet ja gut 50€ pro Jahr) habe ich beschlossen das Projekt aufzugeben. Der Vertrag mit dem Hoster ist bereits gekündigt… Das heißt nun, dass die Seite mit allem PlemPlem drumrum Ende März vom Netz gehen wird.
Vielleicht findet sich ja die ein oder andere Aktivität…

Wer dennoch nichts verpassen will, kann mir ja bei Twitter folgen

 

UPDATE:

Der erste April… – Das war nun mein Aprilscherz für 2012… Und? hat’s euch schon zu tränen gerührt??? :D