April 2012: Erbloggt.de – Alles hat irgendwie auch ein Ende

Tja – das war es nun… Seit 2009 blogge ich. Was dabei rauskommt sind ganze 2 (!!!) Stammleser, die laufend Feedback geben.
Zwischenzeitlich hatte ich Google Analytics ausprobiert, was ich bis heute ja noch am Laufen habe.
Sogar Google AdWords hatte ich einmal ausprobiert, um Nutzer zu generieren.

Da sich aber alles in allem nicht rentiert (Der Server kostet ja gut 50€ pro Jahr) habe ich beschlossen das Projekt aufzugeben. Der Vertrag mit dem Hoster ist bereits gekündigt… Das heißt nun, dass die Seite mit allem PlemPlem drumrum Ende März vom Netz gehen wird.
Vielleicht findet sich ja die ein oder andere Aktivität…

Wer dennoch nichts verpassen will, kann mir ja bei Twitter folgen

 

UPDATE:

Der erste April… – Das war nun mein Aprilscherz für 2012… Und? hat’s euch schon zu tränen gerührt??? 😀

Der Caschy wird 7: Part 2

Letztens habe ich ja schon ausführlich darauf aufmerksam gemacht, dass der Carsten ordentlich was zu seinem Blog-Purzeltag verlost.
Nun läuft der 2. Part an. Zu gewinnen gibt es diesmal unter anderem ein Mainboard, eine schicke 300GB-SSD, einen DVD-Brenner (für die Medien, die gerade am aussterben sind). 2 Überwachungskameras, eine SD-Karte mit eingebautem WiFi, eine externe Festplatte, ein NAS-Laufwerk und schließlich noch ein Paar rdio-Accounts zum Musik-Streaming.

Natürlich mache ich auch wieder mit, wer auch noch mitmachen möchte, klickt sich hier durch.

Spotify in Deutschland

Das hätte keiner erwartet. Die GEMA hat doch tatsächlich Spotify für Deutschland genehmigt. Der Musik-Streaming-Dienst ist seit ein Paar Tagen bereits in Deutschland verfügbar.

Ich weiß nicht, wie viel Bier von den Erfindern gespendet wurde oder inwiefern die GEMA die Informationsspeicherung und -auswertung gefordert hat, aber für 16 Millionen Songs frei zum Streaming geben viele ihre Daten her.

Spaß beiseite, jetzt kommen die harten Fakten.
Weswegen ich direkt in der Einleitung solche Anschuldigungen mache, Spotify ist war nur über eine komplette Verknüpfung zu Facebook erreichbar. Das bedeutet also könnte also bedeuten das dort fleißiger Datenhandel betrieben wird, der eben so gut auch für die GEMA nützlich wäre.

Momentan gibt es 16 Millionen Songs direkt zum Streaming bei Spotify. Ich habe mal einiges getestet. Recht exotische Künstler sind nicht zu finden, aber so ziemlich alles, was es im iTunes-Store gibt, gibt es auch in Spotify zum Streaming.
Die Preise gestalten sich recht übersichtlich. 5 Ocken für den Zugriff per Desktop und das reine Streaming, für das doppelte bekommt man mobilen Zugriff und eine Download-Funktion dazu. Natürlich sind alles Preise für einen Monat.

2 Tage bekommt man nach der Anmeldung das volle Programm serviert um einmal alles so richtig testen zu können. Mobile Streaming galore.

Das ganze sieht dann im mobilen Bereich dann etwa so aus:

Spotify. Die iOS-App Spotify. Die iOS-App Spotify. Die iOS-App Spotify. Die iOS-App Spotify. Die iOS-App

(Wie immer: Klick aufs Bild vergrößert’s) 😀

Wie ihr schon sehen könnt, alles baut sehr nah an der Musik-App auf. Nur, das es eben nicht das ist, was momentan auf dem Gerät ist, sondern eben alles, was momentan erhältlich ist.

Als Premium kann man sich auch alles runterladen. Innerhalb der App kann man dann auch ohne Internetverbindung seine Musik hören, oder wenn einem eben das Datenroaming zu teuer wird.
Das ganze ist dann quasi ein unlimitierter Zugang in die Welt der Musik.

Und das ganze als Desktop-Anwendung sieht dann so aus:

Das ist die Startseite mit allen Neuigkeiten, allen am meisten angehörten Titeln und Alben usw.

Die Playlist. Alle Titel die noch gespielt werden, werden hier angezeigt

Wie üblich hat man in der modernen Zeit auch einige Funktionen um die Tracks auch ordentlich zu verbreiten.

 

Es lassen sich auch Playlists erstellen, die dann wiederum auch über das soziale Netzwerk ausgetauscht werden können. Diese lassen sich dann als Premium-User auch runterladen. Als Pro-User (das Abo für 5€/mtl.) kann man die Songs nur werbe-frei streamen. Als kostenloser Nutzer kommt eben noch eine Bannerwerbung und einzelne Werbeansagen zwischen den einzelnen Tracks dazu.

Mein Fazit:

Eigentlich ein Wunder, dass die GEMA, die ja sonst so streng war diesen Dienst nun doch durchgelassen hat. Aber trotzdem ist es ein super Dienst für eine Musik-Flatrate. Anstelle von den üblichen 30 Sekunden kann man den Song nun direkt und so oft wie man will anhören. Vorher verwaltete man sich ganze Youtube-Playlisten alleine um Musik zu hören, genau das übernimmt Spotify auf komfortable Art und Weise…

Der Caschy wird Sieben

Reißerische Überschrift… der Carsten von Stadt-Bremerhaven (was übrigens FAST nichts mit der eigentlichen Stadt zu tun hat) lebt eigentlich schon seit ca. 1106080343 Sekunden, währe da nicht sein Blog, welcher gerade sein 3682080 minütigstes Jubiläum gefeiert hat. Umgerechnet wurden wir mit etwas mehr als 2557 Tagen Hoch-Qualitäts-Blogging versorgt, was nur ganz zufällig exakt 7 Jahre ergibt.

Ich selbst folge dem Blog seit mehreren Jahren und lese quasi täglich darin. Gäbe es diesen Blog nicht, wäre ich einer meiner Geek-Grundbedürfnisse entzogen. Inzwischen ist es fast wie eine Tageszeitung. Einmal Mittags einmal Abends wird der Blog aufgerufen und alles verschlungen, was es momentan neues gibt. Wenn es mal nichts neues gibt, gibt es dann wenigstens das Trostpreis-Gefühl als ob man an der Schießbude von 5 Schüssen ganze fünf daneben gesemmelt hat.

Wie ich überhaupt zum Carsten kam, hatte ich vor langer Zeit mal irgendwo niedergelassen. Allerdings nehme ich mal stark an, dass das noch zu meiner Zeit war, als ich Jimdo nutzte. Bevor ich dann meinen Server gekauft hatte, hatte ich schlichtweg Apocalypse auf meinem Jimdo-Blog gespielt und einfach mal alles weggelöscht, was mir unter die Finger kam.
Nein, irgendwann zwischen der Zeit, als ich noch http://cheaty.dreipage.de/ administrierte und meiner Zeit  bei pytal.de (damals wusste ich noch nicht was überhaupt dieses „Social“ im Web zu suchen hatte) leitete mich quasi jede zweite Google-Anfrage auf diese Seite mit dem Deich<->City Bildchen ganz oben. Damals hatte ich durch ihn gelernt, dass es nicht unbedingt eine Festplatte braucht um Programme auszuführen. Ich weiß noch, wie ich damals einen von seinen Firefox-Portable-Versionen auf dem aus dem Arbeitszimmer stibitzten USB-Stick installierte und danach begeistert zu meinem Vater rannte: „Steck mal rein und klick auf die Verknüpfung.“ Für ihn war das quasi der lebende Beweis, dass ich schneller lernte als er. Damals hatte er mir gerade Google (bzw. das Internet) gezeigt, nachdem ich quasi mein Wissen in Microsoft Word ausgebaut hatte. Natürlich war er vom Wissensstand viel weiter als ich, aber er fand es immer verblüffend wie ich mir selbstständig mein Wissen aufgebaut hatte. Das dürfte gerade so 6-7 Jahre her sein. Ein Paar Monate später erklärte ich ihm, warum man Virenscanner braucht.

Aber einen ganz wichtigen Schritt hat der Carsten bei mir noch verwirklicht. Durch Ihn lernte ich das „social web“ kennen. Damals fragte ich mich, warum die Stadt Bremerhaven an sich so viel guten Content bringt, und suchte nach Stichwörtern und häufig vorkommenden Wörtern. Schwupps waren mir die Wörter „Blog“ und „caschy“ entgegen gesprungen… Wie immer warf ich die Wörter in den Rachen von Google. Plötzlich kam mir WordPress entgegen gesprungen. Da es ja auch kostenlos war, war mein Account quasi schon erstellt. Dann fing ich selbst mit dem bloggen an. Damals noch recht unbeholfen, immer im Gedanken irgendwelchen Content zu produzieren. Parallel dazu entdeckte ich, dass stadt-bremerhaven.de gar nicht der Stadt selbst gehörte, sondern eben diesem einen „caschy“ der immer interessantere Beiträge schrieb. Richtig folgen tat ich dem Blog nicht, es viel mir nur auf, dass eben dieses Google mich immer mal wieder auf diese Seite umlenkte.

Zwischenzeitlich erfand man Twitter. Damals war mir völlig schleierhaft, warum man SMS im Internet tippen muss, wobei man doch eigentlich via WordPress zu deutlich mehr Content kommen konnte. Den Sinn dahinter fand ich erst, als caschy wieder darüber bloggte, warum er sich denn nun bei Twitter angemeldet hatte. (ich habe so dumpf in Erinnerung, dass es bei ihm auch einige Zeit brauchte) Kurz darauf hatte Twitter dann auch mich. Und der Carsten hatte mich als Stamm-Leser gewonnen.

Seit dem lese ich eigentlich täglich in seinem Blog. Ich muss echt das gute Management loben. Gönnt er sich Urlaub, gibt es Gastbeiträge und wenn nicht, sorgt er für 1A-Content. Inzwischen kann ich an den ersten 3 Sätzen  eines Beitrags erkennen, ob Carsten sie geschrieben hat oder nicht (jetzt wo einige regelmäßige „Mit-Blogger“ in den Ring gestiegen sind). Und es wird immer besser. Mein Daily-Content kommt seit knapp 2 Jahren zum größten Teil aus diesem Blog… Den Rest liefert inzwischen die T3N, die Netzwelt-Kategorie von Spiegel Online und Twitter natürlich…

Ganz nebenbei könnt ihr gerade einiges an Handy’s beim Carsten gewinnen. Dafür geht’s nur hier entlang

Als kleines Preview setze ich hier noch einmal das Foto mit allen Gewinnen rein, die man so bekommen kann (mit freundlicher Genehmigung von Carsten selbst)

Alle Gewinne zum Jubiläum

Gerade für mich käme so ein Smartphone ideal um mein Samsung SGH D900i (ja, es ist noch ein Handy) mit inzwischen verrosteten Batterie-Kontakten abzulösen…

 

Ansmann Zero Watt AES3: Halbautomatik für die Steckdosenleiste

Vor einigen Tagen überlegte ich mit die Anschaffung einer Master/Slave-Steckdosenleiste für meinen PC. Diese würde dann beim Einschalten des PCs auf die anderen Steckdosen Strom geben, damit sich die anderen Geräte (Bildschirm, Lautsprecher, Drucker, usw.) automatisch mit anschalten.
Bei meiner externen Festplatte war das allerdings ein wenig schwieriger, da diese ein wenig „Andrehzeit“ benötigt, damit das BIOS im PC beim Starten die Festplatte auch erkennt. Da diese per externem SATA angeschlossen ist macht es Hardwaretechnisch keinen Unterschied ob sie nun intern verbaut ist, oder nur über ein längeres Kabel außen steht. Mit der „besonderen Steckdosenleiste“ würde dieses etwas besondere Problem eher verschlimmert, da die meisten Steckdosenleisten keine Timer-Schaltung für die einzelnen Slave-Dosen haben.

Aber wenigstens eine Halbautomatik ist für Steckdosenleisten kann man sich zwischen die Dose in der Wand und die Steckerleiste schalten. Das ganze nennt sich Ansmann ZeroWatt 5024083 AES3.

ANSMANN 5024083 AES3 Zero Watt Energiesparende Steckdose Netztrennung für PC Computer Fernseher Standyby Geräte

Price: EUR 12,99

4.3 von 5 Sternen (613 customer reviews)

51 used & new available from EUR 9,91

Das Gerät ist relativ einfach eingerichtet. Einmal in die Steckdose stecken, auf der anderen Seite die Steckdosenleiste einstecken (nicht mehr als 2500 Watt Stromabnahme) und den Schalter irgendwo leicht erreichbar platzieren.
Wenn noch nicht alle angeschlossenen Geräte im StandBy sind (oder in dem Zustand, in dem sie ausgeschaltet werden sollen) sollte man dies jetzt tun.
Danach muss ein Knopf direkt an dem Zwischenstecker namens „Learn StandBy“ für ca. 3 Sekunden gedrückt werden.

Ich habe z.B. meine externe Festplatte einfach laufen lassen und alle anderen Geräte im StandBy gelassen. Nach dem Knopfdruck kann man die Steckdose durch den Schalter einschalten, damit alle Geräte wieder Strom bekommen.
Einschalten kann man die Steckdosenleiste dann wieder über den Schalter. Allerdings nur einschalten, da sie sich ja automatisch abschaltet.
Das ZeroWatt im Namen der Produktreihe bedeutet, dass die Geräte, für die Funktion selbst weniger als 0,1 Watt brauchen, was so gut w

Ähnliche Geräte gibt es auch als Timer oder als praktische Ergänzung zu Fernsehern, die dann auf die Infrarot-Strahlen der Fernbedienung reagieren.

GData InternetSecurity 2013: Die Testversion

Grüße vonner CeBIT aus der Bloggerlounge… In Halle 13 gab es die erste Testversion von GData 2013. Wie zu erwarten gibt es nicht viel neues in der Version. Recht viel gibt es im Netz noch nicht zu lesen, aber wie immer fülle ich die Google-Lücken nun auf.

Die große neue Sache in der neuen Version ist ein OnlineBanking-Schutz der auch im Browser wirkt. Allerdings momentan nur für Internet-Explorer und Firefox. Ob man auch für Chrome entwickeln würde, konnte man mir nicht beantworten.
Wie üblich ist dort auch wieder die doppelte Firewall drin, die euren PC dann auch doppelt so langsam macht, aber wie immer schützt eine Firewall den Update-Kanal der anderen usw.
Auf die Frage wann die finale Version erscheine, sagte man mir, dass sie spätestens in 4 Wochen zu haben ist. Bestehende Nutzer können wie immer mit ihrer bereits vorhandenen Lizenz upgraden. Wer momentan auf der CeBIT ist, kann sich die Testversion, die 30 Tage läuft, auf Nachfrage in Halle 13 abholen…
Soweit so gut, Fotos werden noch gemacht im Laufe der nächsten 4 Stunden wird sicher noch ein paar Beiträge kommen, die dann auch grafisch aufgewerteter sind.

CeBIT 2012

Kurze Grüße vonner CeBIT 2012 – samstag gibts mehr infos hier. Die Huwaei Smartphones sehen extrem gut aus… G Data hat mir wieder Infos gegeben und bald gibts die ersten Interviews hier….

Grüße aus der Bloghütte in Halle 23… Den Carsten hab ich leider verpasst, hoffentlich wirds samstag was…

btw. Mir fehlt das Presse-WLAN im WebCiety-Bereich…

Apple pusht keine E-Mails mehr

Der Patentkampf rund um Apple schlägt ja schon seit Ewigkeiten einige Titelmeldungen in den Fachmagazinen und Blogs raus. Mal darf etwas irgendwo nicht verkauft werden, mal durfte Apple pünktlich zum Weihnachtsgeschäft keine Geräte mit UMTS-Technologie verkaufen, und so weiter. Das aktuelle Thema ist, dass Apple keine E-Mails aus dem Eigenen Dienst iCloud oder MobileMe pushen darf. Das bedeutet, wenn ihr früher immer schön eine Mitteilung bekommen habt, dass ihr eine neue E-Mail habt muss heutzutage direkt ein Blick in die App geworfen werden. Das gilt jedenfalls so lange, bis Apple die Klage von Motorola wieder zunichte schlägt, indem wieder das Gegenteil von dem was angeklagt wurde bewiesen werden kann.

Die ganze Story wird immer lächerlicher, die Timeline des Patentstreits verzeichnet bis zum aktuellen Datum 39 Einträge.
Ich bin gespannt, was alles für kurze Zeit in Deutschland nicht mehr zu kaufen ist. Die ganze Geschichte zu den Patenten für/gegen/von Apple wirft dann doch einige Fragen auf, ob das aktuelle Patent-System mit rechten Dingen zugeht. Die ganze Geschichte rund um die Patente ist beim Carsten nachzulesen.

Apple selbst in deren Worten:

Aufgrund einer kürzlichen Patentklage von Motorola Mobility können Benutzer von iCloud und MobileMe ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail derzeit nicht auf ihre iOS-Geräte pushen lassen, wenn sie sich innerhalb der Grenzen Deutschlands befinden.

Betroffene Kunden werden weiterhin ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail erhalten; neue Nachrichten werden jedoch erst dann auf ihre Geräte geladen, wenn das Mail-Programm geöffnet wird, bzw. wenn das Gerät periodisch neue E-Mails abruft, je nach Konfiguration der iOS-Einstellungen. Der Push-E-Mail-Service auf Desktop-Computern, Laptop-Computern und im Internet, sowie Dienste anderer Anbieter, wie z. B. Microsoft Exchange ActiveSync, sind hiervon nicht betroffen. Apple hält das Patent von Motorola für ungültig und legt Berufung ein.

 

[via]

iTunes Match

Ich weiß, der Artikel ist reichlich spät. Aber besser als gar nichts. Also lass ich hier mal meine Worte auf euch los, die über einen Monat schon hier lagerten und immer mal wieder ergänzt wurden… – Man hätte ihn auch unvollständig veröffentlichen können, aber auch das ist dann ja nur die Hälfte des Ganzen und macht auch nicht wirklich Sinn.

Pünktlich vor Weihnachten hat Apple endlich die GEMA dazu bringen können iTunes Match für Deutschland durchgehen zu lassen. Kurz darauf war iTunes Match dann auch abonnierbar. Wie zu erwarten ging in den ersten Stunden erst einmal gar nichts, da die Server wie üblich von Abonnements überflutet. Viele konnten sich gar nicht erst anmelden, andere erhielten die Meldung, dass iTunes keine Abos mehr annehmen würde. Nach einiger Zeit ging wieder alles und iTunes Match konnte von der breiten Masse wieder überrannt werden.

Auch ich hab seit einiger Zeit iTunes Match, hauptsächlich wegen des Upgrades auf die Store-Dateien. Ich hatte einige digitalisierte Schallplatten, die ich eben in der Qualität der Schallplatte und einigen Nachbearbeitungen hatte, da die Schallplatten sogar im Auslese-Gerät sich schon aufgehängt hatten. Diese konnte ich nun für den Dienst, den man für 25€ pro Jahr abonnieren kann durch die Dateien ersetzen, die man auch per Kauf aus dem Store haben kann.
Hier gebe ich eine kleine Einleitung, was iTunes Match überhaupt ist, wie man es aktiviert und warum sich die Investition von 25€ Weihnachtsgeld in iTunes Match lohnt.

Apple zahlt pro deutschem User, der iTunes Match abonniert einen kleinen Obolus an die deutsche GEMA, damit diese das (per Zufallsprinzip?) für eigene Zwecke oder an die Künstler die es nötig haben zahlen kann. Das soll wohl sehr spontan während eines Telefonats entschieden worden sein. (Offtopic: Wenn Youtube jetzt nur auch noch Biergeld an die GEMA zahlen würde…)

iTunes Match ist nun für jeden in iTunes sichtbar. Jeder der darauf klickt bekommt eine Übersichtsseite mit allen Funktionen gezeigt, über die auch gleich iTunes Match aktiviert werden kann. Für die Aktivierung muss allerdings eine Kreditkarte oder ein Konto als Bezahlmöglichkeit angegeben werden sein (Wie es nach dem ersten Abo dann auch ohne geht, erkläre ich unten)

Nach einem Klick darauf und einer kurzen Anmeldung geht es dann auch gleich los. iTunes scannt, genau so wie bei Genius für Musik, die gesamte Musikbibliothek auf Songs durch, die auch im iTunes-Store verfügbar ist. Das Ganze ging bei meinen 25GB und der 25000er Leitung in gut einer Stunde durch. Die Unbekannten Songs lädt iTunes auf die eigenen Server hoch…
Nach dem Durchgang steht eure komplette Library (Grenze bei 25000 Songs) nun zum Streaming bereit
Außerdem kann man auch sozusagen „upgraden“. Also eure Songs, die in einer besseren Qualität in dem iTunes Store sind einfach auf die Dateien bringen, die sowieso im iTunes Store sind. Wie das ganze Funktioniert erkläre ich hier dann mal in einer Step by Step-Anleitung:

iTunes Match aktivieren:

(wie immer kann man auch auf die Bilder klicken um zu einer größeren Version zu gelangen)

iTunes Store in der rechten Sidebar auf den iTunes Match-Link klicken.

Dort dürfte für euch dann ein Link erscheinen mit dem man iTunes Match für 25€ aktivieren kann (Kreditkarte oder Click&Buy vorausgesetzt). Da ich gestern schon abonniert habe wird mir hier natürlich nur ein „Fertig“ angezeigt.

Direkt danach geht es los. iTunes scannt wie oben erwähnt die gesamte Library durch.

Hier werden die Songs, die nicht gefunden worden sind hochgeladen… Dieser Schritt braucht bei einigen fast einen ganzen Tag, bei mir hat es aber weniger als eine Viertelstunde gebraucht.

Danach die kurze Bestätigung. Eure gesamte Musikbibliothek ist nun zum Streaming verfügbar.

iCloud und iTunes Match Management:

Vernünftigerweise legt man nun 3 intelligente Wiedergabelisten an. Ich habe dazu einen extra iCloud-Wiedergabelisten-Ordner angelegt.

Die erste Wiedergabeliste dient nur zu der Upgrade-Funktion von iTunes Match. Diese Filtert alle Songs unter 256kb/s raus, die in der Library und inzwischen auch in der Cloud sind.

Die Datenrate soll kleiner als 256kb/s sein, da dies die Qualität der iTunes-Songs ist. Eine höhere Bitrate zu ersetzen macht keinen Sinn, da dadurch eher ein Downgrade zustande kommt.
Die Medienart bleibt bei Musik. iTunes Match zielt auf Musik und synchronisiert auch nichts anderes.
Der dritte Punkt bedeutet, dass nur eines der folgenden Kriterien zutreffen muss um auch in die Liste zu kommen. Alle oberen Kriterien müssen zutreffen.
Der iCloud-Status steht auf „ist gefunden“. Es bedeutet nichts anderes, dass eine Version des Songs schon mit Apples Wolke synchronisiert worden ist.
Im nächsten Unterkriterium ist bestimmt, dass der Song auch in den iTunes-Käufen sein kann, welche ja nicht mit eurem Space in der iCloud verrechnet werden…
Automatisch aktualisieren besagt nur, dass alle Songs die hinterher hinzugefügt werden können.

Die nächste Wiedergabeliste zeigt alle iCloud-Songs an, die in der iCloud sind, die aber nicht auf dem Rechner zu finden sind… Diese Liste ist quasi zwingend erforderlich für alle, die halbwegs vernünftig die Match-Funktion verwenden wollen (Wie genau alle Listen zusammenspielen beschreibe ich euch unten).
Ort soll natürlich in der iCloud sein. Das besagt nur, dass der Song in der iCloud sein muss um in die Liste zu kommen.
Der nächste Punkt ist das genaue Gegenteil. Die Datei soll nicht auf dem PC vorfindbar sein, sonst würde eure Library einfach nur Kopiert werden.
Die Medienart ist natürlich wieder nur Musik.

Wundert euch nicht, dass die Liste vorerst leer ist, iCloud ist direkt nach der Konfiguration identisch mit eurer lokalen Library. Sobald ihr aus der lokalen Library etwas löscht taucht es dann in dieser Liste wieder auf…

Diese Liste zeigt alle iCloud-Fehler an… – Entweder alle Songs, die nicht mehr auf der Platte sind und beim iCloud-Scan einfach nicht gefunden wurden, oder alle, die aus irgendeinem Grundnicht in die iCloud hinzugefügt werden konnten.

How to match my music.

Dank der ersten Liste habt ihr ja nun alle Songs aufgelistet, die weniger als 256kb/s haben aber in iCloud (bzw. die Store-Version davon) gefunden werden konnte. Genau für diese Songs lohnt sich das oben beschriebene „matching“.
Für das Matching muss man die lokale Datei einfach von eurer Festplatte löschen. Das mag ein wenig trivial klingen, aber da ihr nun eine höherwertige Version davon sowieso in eurer iCloud habt, bringt das Löschen eher Vorteile.
Eine kleine Hürde kommt allerdings immernoch. Aus einer Playlist kann man keine Dateien löschen. Diese müssen erst unter dem Punkt „Musik“ gesucht werden, damit sie gelöscht werden können. Achtet aber bitte darauf, dass das Häkchen bei dem Bestätigungs-Dialog nicht gesetzt ist, sonst ist eure Musik dann doch auf Dauer verschwunden!
Einmal die Songs gelöscht werdet ihr feststllen, dass der Song nicht wie früher einfach verschwunden ist, sondern nur ausgegraut erscheint mit einem kleinen iCloud-Symbol an der Seite.

Wenn ihr darauf klickt, wird der Song wieder heruntergeladen. Sofern er im iTunes Music-Store zu finden ist, wird diese Version heruntergeladen, wenn nicht, wird die zuvor hochgeladene Musik-Datei wieder heruntergeladen.
Die Musikstücke werden wie die iTunes-Käufe unter Windows in C:/Users/Eigene Musik/iTunes Media gespeichert, soweit ihr keinen anderen Ordner als iTunes-Bibliothek angelegt und geändert habt.

Eure Musik ist also nicht verloren, wenn ihr darauf achtet, dass sie nicht aus iTunes Match gelöscht wird. Der Download-Button verrät es euch dann, spätestens, wenn ihr in die Wiedergabeliste schaut, die ihr ja oben angelegt habt, habt ihr alles beisammen…

iTunes Match ohne Kreditkarte und ohne Click&Buy

Klingt vielversprechend, ist auch möglich, nur für die Einrichtung braucht man dann eben genügend iTunes-Karten-Guthaben um die 25€ zu bezahlen und auch um ein Click&Buy-Konto oder eine Kreditkarte kommt man nicht so einfach drum herum. Die Einrichtung muss in jedem Fall mit einem Eingerichteten Konto passieren. Wenn man genügend Karten-Guthaben hat, wird einem der Betrag aber nicht vom Konto berechnet sondern direkt vom iTunes Guthaben an sich. Nach der ersten Einrichtung kann Click&Buy oder die Kreditkarte als Zahlungsmittel dann wieder aus dem Store gelöscht werden.

Automatische Verlängerung verhindern = Abo verhindern

iTunes Match ist standardmäßig so konfiguriert, dass es sich alle 12 Monate wieder automatisch verlängert. Wenn man dies nicht will, oder man nach der Methode vorgeht, die ich eben beschrieben habe, muss man einfach nur im Store auf die eigenen Einstellungen für den Account  gehen (Oben rechts auf die E-Mail-Adresse klicken). Dort findet man dann neben seinen Zahlungsdaten und seiner Einkaufs-Statistik dann auch einen neuen Punkt, der sich auf iTunes Match bezieht.

Im iTunes Store links oben auf den Pfeil neben der Apple-ID klicken und dort dann zu eurem Account gehen…

Der Übliche Anmeldungs-Dialog kommt… Was ihr da machen müsst dürfte eigentlich jedem bekannt sein.

Nun geht’s direkt in die Account-Daten. Für euch steht bei „iTunes in der Cloud“ noch ein „Automatische Verlängerung deaktivieren“. Wenn dieser einmal angeklickt wird, wird das Abo ohne weitere Fragen einfach gekündigt. D.h. dass iTunes Match einfach nach einem Jahr nicht mehr verfügbar ist.
Vernünftigerweise sollte Apple aber alle iTunes-Match-User, die ihr Abo so gekündigt haben, vorher einmal per Mail anschreiben um sie zu erinnern, das dort etwas abläuft.

 Was passiert nach der Kündigung?

Dazu gibt es mehrere Theorien… Natürlich versteckt Apple das gut, da dies auch ein Zweck vom Marketing ist.
Sicher ist soweit, dass ihr die „gematchte“ Musik dann doch behalten dürft. Sie befindet sich ja auf eurer Festplatte, und da ihr vermutlich schon einen Großteil der Musik durch das „matching“ gelöscht habt (da ihr ja die m4a-Dateien habt) wäre das relativ ineffektiv. Zumal Apple angibt, alle Songs ohne DRM auszugeben, das heißt auch, dass dort kein Lösch-Mechanismus eingebaut sein kann.

Was allerdings sicher Verloren geht, ist das Syncing eurer Musik. Folglich könnt ihr die Musik dann nicht mehr direkt auf eure Geräte streamen oder direkt aus dem Netz laden. – Auch das „matchen“ von neuer Musik wird dann nicht mehr möglich sein, auch wenn ihr schon während der Abo-Zeit einiges gematcht habt.

Unsicher ist allerdings, was passiert, wenn man „ein Jahr Pause“ macht. Man weiß noch nicht, ob die Musik, die sowieso schon in der Cloud war, nach einem Jahr Pause wieder ohne großen Aufwand zur Verfügung stehen wird und dann aus der Musiklibrary nur noch die neuen hinzugefügten Tracks in die Cloud geblasen werden.

 

Das ist also iTunes Match. Ich selbst finde es eine super Sache.. Ich kann ohne Probleme fast überall Musik hören, und alles ist dann auch überall verfügbar. Größtenteils werde ich aber sicher das Matching nutzen. – Inzwischen glaube ich mehr an die Qualität der Dateien im iTunes Store als an eigene CDs, die man sich als (an sich Verlustfreies) FLAC auf die Platte packt. Außerdem kann es auch ein Mehrwert sein. Amazon MP3 und andere Music-Stores verkaufen nicht unbedingt immer Musik in dieser Qualität. Und genau das gehört dank iTunes Match und den oben beschriebenen Methoden der Vergangenheit an.

Fanboy-Stöckchen: Mein erstes Stöckchen :)

kurze Idee für ein Stöckchen aufgefasst in einem Beitrag. Wie immer, es geht um Fanboys. Und macht euch ran es ordentlich weiter zu verbreiten und natürlich auch selbst zu beantworten. Natürlich bekomme ich hierfür kein bisschen Geld, und das „Stöckchen“ soll natürlich auch keine Werbung oder so sein.

1. Auf mein iPhone/iPod/iPad schaue ich alle … Minuten.

2. Außer meinem iPhone (bzw. anderem Apple-Device) habe ich momentan keine anderen Smartphones.

3. Mit meinem iPhone/iPod/iPad mache ich hauptsächlich…

4. Auf meinem iPhone/iPod/iPad habe ich momentan … Apps installiert.

5. Und so viel Musik ist momentan drauf… 

6. Wenn ein neues iPhone/iPod/iPad verkauft wird…

7. Wie viel Speicherplatz sollte ein aktuelles iPhone/iPod/iPad haben?

8. Tim Cook ist besser als Steve Jobs, weil …

9. Deine Lieblings-App?

 

und hier noch einmal die Fragen wie ich sie beantworten würde:

1. ca. alle 30 Minuten, wenn gerade etwas wichtiges läuft. Momentan ist es der Castor-Ticker.

2. Nur ein Jahre altes Samsung D900i. Der Bildschirm ist gerade am kaputt-gehen 😀

3. (iPod in meinem Fall) – generell ist es erst einmal ein Webbrowser für die Hosentasche. Als netten Nebeneffekt kann man damit auch prima spielen.

4. Aktuell 153 Apps…

5. 665 Musiktitel und gut 20 Podcast-Folgen

6. Wenn etwas neues verkauft wird, interessiert mich vor allem, wie das Gerät ankommt und welche Rezensionen es bekommt.

7. Am besten wären Geräte wie der iPod Classic mit 160 GB im iPhone-Format.

8. Dazu kann ich momentan noch keine Aussage machen. Steve Jobs hat exzellent verstanden, wie man Apple führt. Inwiefern Tim Cook das weitermachen kann, steht momentan in den Sternen. In ein Paar Jahren kann ich eventuell nachvollziehen, warum Tim Cook genau diesen weg geht, den er noch gehen muss.

9. Die ideale Anschlussfrage 😀 – Momentan ist es der 2. Teil der Baphomets Fluch-Reihe. Ideal gemachte App. Den zweiten und dritten Platz würden dann Tweetbot und die Google-Mail-App machen.

 

So, nun muss ich ja bekanntlich nach der Tradition das Stöckchen noch werfen…
Meines geht an:

– den Jeffrey vom Infoblog
– den Sebi aka Tastenklempner
– an die Nadine vom Bloghaven
– an den Josef