Avast-Distributor in Deutschland gehackt

Nach der großen Meldung, das Evernote geknackt wurde, hier der nächste große Fall. Ein deutscher Distributor für die Avast Security Suite ist gehackt worden und 20000 Datensätze mit Adressdaten, Telefonnummern und PayPal-Informationen befinden sich nun öffentlich im Netz. Auch Daten des Forums der Avast-Seite sollen abhanden gekommen sein. Auch Passwörter sind abhanden gekommen, diese sind allerdings verschlüsselt und ohne Entschlüsselungs-Algorithmus wird man auch hier keine Möglichkeit haben, diese im Klartext anzeigen zu lassen.

Bisher gibt es noch kein offizielles Statement bezüglich Avast im Netz, nur eine kleine Erklärung seitens “Avadas” ist bereits seit gestern Abend im Netz.

Für eventuell Betroffene rate ich möglichst bald das Passwort zu ändern. Falls Hacker die Passwörter dann irgendwann weiter entschlüsseln könnten, würde das Passwort, welches generiert werden würde nicht mehr mit dem aktuell verwendeten Passwort übereinstimmen.

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Galaxy Note 8: Das Riesen-Smartphone

Kurz vor der CeBIT wurde ja schon das neue Galaxy Note 8 bei einigen Stand-Mitarbeitern von Samsung gesehen. Wie zu erwarten steht dies jetzt nun auch auf dem Stand von Samsung ( Halle 2 – Stand D30) aus.

Bisher bestand die Galaxy Note-Reihe noch rein aus Smartphones, das Galaxy Note 8 wird (neben dem Note 10.1) das erste Tablet der Reihe sein. Trotzdem hat das Tablet immer noch alle Funktionen, die ein Smartphone auch hat.
Innen sorgt ein 1,6 GHz Quadcore im Verbund mit 2 GB RAM für die nötige Power zum 8″ Touchscreen. Verfügbar ist das neue Galaxy als 16 oder 32 GB-Variante, der Speicher kann aber auch durch eine MicroSD-Karte um bis zu 64-GB erweitert werden.

(c) 2013 – Samsung

Vorweg die technischen Details einmal in der Kurzübersicht

  • 1,6 GHz Quadcore
  • 2GB RAM
  • 16 bzw. 32 GB Flash-Speicher
  • microSD-Kartenslot bis 64 GB
  • 4,6 Ah Akku
  • 8″ WXGA TFT mit 1280x8oo Pixeln = 189 ppi
  • 5 MP Cam hinten, 1,3 MP vorne
  • HSPA+ 21Mbps 850/900/1900/2100 – also rein UMTS
  • Touchscreen-Stylus wird mit dem Gerät verkauft und findet unten am Gerät platz.
  • Android 4.1 (Jelly Bean) vorinstalliert

Der Quadcore-Prozessor und die 2GB RAM machen das Tablet zum Konkurrenten für einige Ultrabooks für den Office-gebrauch. Das Tablet wird aber höchstwahrscheinlich dank des Android-Betriebssystem trotzdem nicht mit Laptops konkurrieren, da Android noch nicht in der produktiven Arbeitswelt angekommen ist.
In meinem kurzen Test lief das Tablet mit allen Funktionen sehr flüssig, selbst HD-Videos und viele Apps parallel machen dank dem schnellen Prozessor und den 2 GB RAM nichts aus. Der Lautsprecher ist wie bei den vorherigen Geräten der Galaxy Note-Reihe nicht als Zimmerlautsprecher zu gebrauchen. Er kann sich aber gut mit anderen Smartphones messen. In der Tablet-Sparte gibt es aber Geräte (z.B. das neue Surface Pro) mit deutlich besserem Lautsprecher.

Über das Gehäuse lässt sich nach wie vor streiten, auch hier setzt Samsung wieder komplett auf Plastik, während andere Kontrahenten hier schon auf Aluminium und härteres Material ausgewichen sind. Wie zu erwarten wird auch dieses Tablet ohne extra Case wahrscheinlich keinen Sturz überleben.

Das Galaxy Note 8 wird mit vorinstallierten Apps ausgeliefert (Fachwort dafür ist Crapware)  auf vielen solchen Geräten lassen sich diese Apps aber problemlos löschen. Außerdem sind wie bei den Nexus-Geräten fast alle Google-Apps auf dem Tablet ab Werk installiert.

Weg von den Fakten, rüber zu den Reality-Bildern mit einem kleinen Größenvergleich:

Vorerst die Oberseite des Tablets, hier ist auch der Lautsprecher, der für die Smartphone-Funktion gedacht ist. Ich glaube aber, das dieser eher weniger beansprucht wird. Rechts daneben die Sensoren und die Frontkamera.

Zum Größenvergleich habe ich meine eigene Hand neben das Tablet gelegt. Meine Hand ist normalerweise etwas größer als andere Hände.

Und der Griff, wie man ihn normalerweise an Smartphones macht. Dieser klappt auch beim Galaxy Note 8, was aber auf die Dauer eines Telefonats recht schmerzhaft wird. Das Tablet kann zwar so gehalten werden, aber damit stößt es auch an die Grenzen der eigenen Handgröße.

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Acer Aspire S7: Acer steigt in den Ultrabook-Markt ein

Ultrabooks lösen so langsam aber sicher die normalen Notebook und Netbooks ab. Obwohl es auch schon Convertible-Notebooks gibt, die den Markt für Tablets streitig machen sollten scheint immer noch der Markt dafür da zu sein. In diesen steigt Acer jetzt mit dem Aspire S7 ein. Das S7 kann sich größentechnisch mit dem MacBook Air messen.


Wie zu sehen wird wie bei den MacBooks auf ein Plastikgehäuse gesetzt.

Rechte Seitenansicht mit den beiden USB3-Anschlüssen und dem MicroSDXC-Slot. Hier ist gut zu erkennen, dass Acer das Ultrabook vorne nicht spitz zulaufen lässt, sondern für das ganze Notebook die gleiche Höhe nimmt.

Die Frontansicht, diemal aber nicht Maßstabsgetreu.
(Ein Klick auf eines der Bilder bietet die volle Größe des Ultrabooks)

Ausgestattet ist das ganze mit einem intel Core i7 (3537U), der auf 1.9 GHz läuft und so wie viele andere auch, per Hyperthreading auf 4 simulierte Kerne gebracht wurden. Damit kann das Ultrabook rein von der Rechenleistung einige Kontrahenten hinter sich lassen. Die Touchscreen-Ultrabooks gibt es jeweils als 11″ (genauer gesagt 11,6″) und als 13″ (13,3″) Notebook. Jetzt aber rüber zur Übersicht der kompletten Hardware:

  • 2 GHz Intel Core i7 3517U CPU – DualCore mit 1,9 GHz – mit TurboBoost bis 3 GHz
  • 4 GB DDR3 1333 MHz RAM
  • 256 GB SSD
  • Intel HD Graphics 4000 (onboard)
  • Verfügbar als 11,6″ oder als 13,3″ Notebook
  • 4,68 Ah Akku, der eine Laufzeit von 6 Stunden ermöglichen soll.
  • 1,3 MP Frontkamera
  • 2x USB 3.0
  • 1x microHDMI (Mit VGA Adapter)
  • WiFi, Bluetooth 4.0, 1x 3,5 mm Audio-Klinke, 1x 3,5 mm Mic-In,  eingebauter CardReader und Tastatur mit Medien-Tasten.
  • Windows 8 Pro 64 bit vorinstalliert.

Die Frontkamera nimmt trotz den eher geringen 1,3 Megapixeln immer noch HD (also 720p) auf. Der Akku ist mit 6 Stunden Laufzeit ausgeschrieben, was womöglich nur unter Leerlauf der Fall sein wird. Unter Normalbeanspruchung wird sich die Akkulaufzeit wohl auf 3-4 Stunden beschränken. Im Lieferumfang ist eine Bluetooth-Maus, ein USB-LAN Adapter und ein VGA-Adapter für den microHDMI-Anschluss. Das ganze ist verpackt in insgesamt 1,3 Kilogramm, was ein wenig schwerer als vergleichbare Ultrabooks ist.

Weg von den Fakten, rüber zu den Bildern:


Das Ultrabook lässt sich bis zum 180° Winkel aufklappen.


Das Full-HD-Touch-Display (diesmal bei dem 13″ Modell)


Hier erkennt man gut, wie scharf das Display ist.



Für das 13″ Ultrabook vertraut Acer auf einer weiß lackierten Rückseite, was nicht jedermanns Fall sein dürfte.

Die 11″ Variante gibt es Variante gibt es auch mit einer Rückseite aus gebürstetem Aluminium, wie unten zu sehen.

 

In meinem kurzen Test lief alles flüssig, auch der Touchscreen reagierte flüssig. Sogar unter Last reagierte die Touch-Bedienung genau so wie das Trackpad ohne Ruckler.

Ich persönlich finde an einem einfachen Laptop eine Touch-Bedienung leicht überflüssig. Mir würde das große Trackpad alleine zur Bedienung schon reichen. Touchscreens kommen erst richtig in Convertible-Ultrabooks oder in Tablet-PCs zur Geltung. Für die richtige intuitive Bedienung ist hier die Tastatur noch im Weg.

Wer damit allerdings leben kann, für den gebe ich eine klare Kaufempfehlung. Für einfache Büroarbeiten oder die ein oder andere anspruchsvollere Aufgabe ist das Aspire S7 mehr als geeignet und wird mit seinen 4 GB RAM auch weiterhin noch lange aktuell bleiben.

Firefox für die Metro-Oberfläche erschienen

Nutzer von Windows 8 auf einem Tablet oder Touchscreen-PC können sich freuen. Vor kurzem ist die entsprechende Änderung im Nightly-Channel von Firefox eingeflossen. Dies hat soeben der Mozilla-Mitarbeiter Asa Dotzler in seinem eigenen Blog verlauten lassen.

Die neue Metro-Oberfläche soll in den nächsten Stunden im Laufe des heutigen Tages als Update für die Nightly-Versionen erscheinen.

Für Interessierte gibt es in dem Mozilla-Wiki mehr zu lesen.

(via)

Mit Page Monitor online Warteschlangen überstehen

Jeder kennt es, Support wird heutzutage per Online-Chat erledigt, was einfacher als ein Anruf ist und auf der anderen Seite auch weniger Aufwand erfordert.
Meist ist entweder eine Warteschlangenposition angezeigt, oder es ist einfach scheinbar dauerhaft ein Button zu sehen, dass alle Support-Mitarbeiter beschäftigt seien.
Anstelle die Seite dauerhaft neu zu laden gibt es jedenfalls für Google Chrome eine deutlich elegantere Lösung, die zwar nichts anderes macht, was man sonst mit den eigenen Augen machen würde, aber deutlich zeitsparender ist.

Die Lösung nennt sich Page Monitor für Google Chrome (für Firefox gibt es den Page Update Checker). Diese Erweiterung prüft in regelmäßigen Abständen, ob sich irgendwas an einer Seite geändert hat. Falls dies der Fall ist, wird man wahlweise nur per Ton, oder auch per PopUp darüber informiert, dass sich dort etwas getan hat.


Gerade bei Warteschlangen für Downloads, oder Support-Chats, die momentan voll belegt sind hilft es schon mehr, ohne dauerhaft auf der Seite zu bleiben erst informiert zu werden, wenn sich irgendein Element auf der Website geändert hat.

 

Page Monitor
Preis: Kostenlos

Android: Klingeltonlautstärke ohne Root erhöhen

Aktuelle Smartphones haben meist das Problem, dass der Klingelton oft zu leise ist. Ist das Handy erst einmal in der Hosentasche und ist diese wie die aktuelle Mode vorgibt auch ein wenig enger, kann es sein, dass gerade der Lautsprecher für den Klingelton gegen das Bein gedrückt wird und dies die Lautstärke ordentlich dämpft. Ist dann auch noch der Lautsprecher nicht unbedingt qualitativ hochwertig kann es vorkommen, dass Anrufe ohne Vibrationsalarm einfach übersehen werden können.

Unter Android gibt es mehrere Möglichkeiten genau das zu manipulieren. Für die einfachere Methode muss das Handy “gerooted” sein. D.h. dass Apps, die auf dem Handy installiert sind, Vollzugriff auf das gesamte System inklusive der Systemdateien haben. Habt ihr bereits einen Root installiert, kann man ganz einfach per Volume+ oder Volume+Free den Lautsprecher im Smartphone übersteuern. Allerdings kann es dabei auch vorkommen, dass der Lautsprecher zu stark belastet wird und irgendwann den Geist aufgibt. Danach kann das Handy dann eben keine Klingeltöne mehr abspielen. Hier ist also etwas Vorsicht angesagt.

Volume+ (Volume Boost)
Preis: 1,50 €
Volume+ FREE
Preis: Kostenlos

Die andere Methode funktioniert auch ohne Root und ist letztendlich die gleiche Technik wie mit Root, nur eben “andersrum”.
Ohne Root habt ihr kein Zugriff auf die Lautstärkevorgaben von Android und ihr könnt nicht die Leistung des Lautsprechers übersteuern.
Hier ist es aber möglich die Datei, die für den Klingelton verwendet wird generell lauter zu machen. Möglich wird das durch Audioprogramme wie die OpenSource-Software Audacity.
Ihr benötigt dazu eine Musikdatei, die euren Klingelton enthält (als MP3-, Ogg/Vorbis-, WAV-, MIDI- oder AIFF-Datei), Audacity und eine Zugriffsmöglichkeit von eurem PC auf euer Android-Handy (dafür bevorzuge ich die kostenlose Android-App Airdroid).
Habt ihr Audacity installiert und liegt euch eure Klingeltondatei vor, könnt ihr direkt loslegen.
Öffnet eure Klingeltondatei mit Audacity.

Jetzt solltet ihr eure Datei als Tonspektrum angezeigt bekommen.

Am linken Rand des Spektrums kann die geöffnete Datei verstärkt werden.

Hierzu muss einfach der Schieberegler ein wenig in Richtung “+” geschoben werden. Beim Schieben wird euch angezeigt, um wie viel Dezibel die jeweilige Datei verstärkt wird.
Meist reichen 5-10 dB Verstärkung aus, um einen Klingelton laut genug zu machen. In Ausnahmefällen kann der Ton auch lauter gemacht werden, hier gilt aber das gleiche, wie bei der Lösung mit Root. Ist der Klingelton zu laut, wird der Lautsprecher zu stark belastet und wird früher den Geist aufgeben.
Entscheidend hier ist, dass die Lautsprecher am PC oder am Laptop einen anderen Ton ausgeben wird als eurer Handylautsprecher, deswegen kann am PC nicht richtig Probe gehört werden.

Habt ihr euren Klingelton laut genug, kann er unter “Datei” -> “Exportieren” wieder als WAV – oder als MP3-Datei abgespeichert werden. Für MP3 muss allerdings noch auf den Lame-Encoder verwiesen werden, da deren Lizenzbestimmungen die Integration in andere Programme untersagt.
Android kann ohne Probleme WAV-Dateien abspielen und so ist es kein Problem, die Datei auch als WAV-Datei zu speichern.

Anschließend muss die Datei in den Klingelton-Ordner auf eurem Android-Handy kopiert werden. AirDroid hat auf der eigenen Weboberfläche den entsprechenden Ordner verlinkt und bietet auch gleich eine Upload-Möglichkeit.
Sobald der Klingelton auf dem Handy ist, kann ihn entweder AirDroid, oder die Android-Einstellungen als Klingelton auswählen.
Danach sollte man allerdings noch einmal prüfen, wie sich der Lautsprecher mit dem Klingelton verhält und die Klingeltonlautstärke unter den Android-Einstellungen demnach anpassen.

 

Cordless Radio: House und Deep-House Radio

ADVERTORIAL

Cordless Radio. Hinter dem Namen versteckt sich neben dem Online-Radio ein kleiner News-Blog mit dem Spezialgebiet House- und Deep-House-Musik. Für beide Musikrichtungen gibt es zwei verschiedene Streams, die beide rund um die Uhr einen guten und nicht vom Grund-Musikstil abweichende Musik senden.

Beide Streams senden momentan größtenteils vom Band. Selten findet man anmoderierte Sendungen. Trotz allem klingt die Musik immer noch gut und passt sich gut ein. Gerade die “Nebenbei-Hörer” werden bei dem House Radio und dem Deep-House-Radio voll auf ihren Geschmack kommen.

Neben den beiden Radiosendern stellt die Homepage des Radiosenders einen nett geschriebenen Blog mit News rund aus dem Musikbereich des Senders dar der uns mit Ankündigungen und Informationen rund um CDs, neue Mixes, Musikkritiken und mit Neuigkeiten aus dem eigenen Radio beglücken kann.

 

2013 sauber beginnen

2012, Social Media und Web-Apps werden immer interessanter. Dabei gibt man auch gut und gerne schnell mal Informationen preis und schnell steht eine Verknüpfung zu einer Web-App, die man nur kurz ausprobiert und ansonsten kaum weiternutzt.

Genau diese alten Apps haben aber meist immer noch Zugriff auf Twitter, euren Google Account, Dropbox, Instagram und Konsorten. Diese Apps könnten theoretisch immer noch die Daten nutzen, die ihr dort so tagtäglich einstellt.

Um genau dies zu verhindern wurde MyPermissions.org geschaffen. Die Seite sammelt Links von allen Social-Diensten, die es euch erlauben diese veralteten Verknüpfungen dann auch wieder zu entfernen.

Neu ist dann auch die 2013er Ausgabe des Dienstes, mit allem Plemplem rund um die “Ich-habe-mir-was-vorgenommen”-Typen…

Gerade beim Jahreswechsel haben viele ja etwas mehr Zeit, und gerade da lohnt es sich auch mal die Verknüpfungen und Apps zu kontrollieren, damit jeder wieder das bekommt, was er ohnehin bekommen soll.

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Ein Smartphone mit 3,5 Ah

Die Schwachstelle eines jeden Smartphones ist heutzutage leider immer noch die Akkus. Die Hersteller fanden, dass die Menschheit Handys mit mehr Leistung brauchte. Sie sollten unter Umständen sogar Laptops und PCs ablösen. Ganz so weit sind sie zwar nicht gekommen, aber trotzdem gibt es aktuell erste Quad-Core-Androide.

Klar schlug das ein, die Galaxy-Reihe von Samsung ist nicht von schlechten Eltern, aber trotzdem ändert sich der Wille der Käufer immer wieder. In den letzten Jahren wurden Smartphones immer dünner, wobei die Leistung gleich blieb. Heutzutage leben Smartphones maximal ein bis zwei Tage mit einer kompletten Ladung.

Genau das hat Lenovo mit einem Smartphone mit dem kryptischen Namen P770 geändert. Verbaut ist ein mit 3500 mAh riesiger Akku im vergleich zu aktuellen Smartphones.

Front- und Rückansicht des Lenovo P770

Mit dem Akku sollte das Smartphone laut Lenovo ganze 29 Stunden unter häufiger Verwendung, oder ganze 26 Tage Standby aushalten.
Verbaut ist ein 1,2 GHz Dualcore und ein 4,5 Zoll großes IPS-Display.
Die Auflösung des Displays beträgt leider nur 960×540 Pixel, was im Vergleich zu den aktuellen Samsung Flaggschiffen eher mickrig ist.
Dank des Akkus ist das Lenovo P770 mit 11,8 mm und 161 Gramm auch nicht das Dünnste oder Leichteste Smartphone, was aber gerne verkraftet werden kann, wenn man das Hauptaugenmerk auf die Laufzeit legt.

Die technischen Daten im Einzelnen:

- Android 4.1 Jelly Bean
- DualCore 1,2GHz mit 1GB RAM
- 4,5 Zoll mit 960×540 Pixeln
- 5MP Kamera mit LED-Blitz
- 133 x 67 x 11.9 mm (161g)
- 3500mAh Akku
- Preis: umgerechnet von Chinesischen Yen: 210,62€
- verfügbar seit 21.11.2012 nur in China

Ob Lenovo plant, es auch in anderen Ländern zu vertreiben steht noch in den Sternen, ankommen wird es wegen der Laufzeit und dem Verkaufspreis sicherlich gut, obwohl es Leistungstechnisch nicht ganz auf dem aktuellsten Stand ist.

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Netzwerkverwaltung mit OpenDNS

Das eigene Netz sollte, wenn möglich, geschützt werden. Normalerweise steht im Netzwerk nur ein Router, der sowieso auf den Standard-Einstellungen steht und die verfügbaren Rechner werden einfach per Ethernet oder per WLAN angeschlossen.
Normalerweise reicht dies nicht aus. Gerade hier sollte man ein wenig darauf achten, dass wenigstens ein Grundsatz an Sicherheit gewährleistet ist.

Eben dies kann man mit OpenDNS etwas sicherer machen. Ein großer Vorteil ist, dass man bestimmte Inhalte schon bei der Anfrage am DNS verhindern kann. Dadurch lässt sich entweder ein Kinderschutz, oder ganz einfach nur ein Spyware und Adware-Schutz einrichten. So kann man viele Kategorien von Websites direkt und meist ohne zusätzliche und damit umgehbare Software auf dem PC filtern.

Man kann entweder in den Routern direkt den sogenannten DNS-Server einstellen, oder auf den PCs selber. Falls ein ganzes Netzwerk geschützt werden soll empfehle ich eine Konfiguration direkt im Router.
Für die Routerkonfiguration muss allerdings eine Fix-IP eingestellt sein, d.h. dass der Router, wenn er läuft immer nur eine IP vom Hoster zugeordnet bekommt und nicht nach Bedarf  gelegentlich neue zugeteilt bekommt.
Die Konfiguration ist von Router zu Router sehr unterschiedlich, deswegen kann ich hier auch kein “Standardweg” beschreiben. Meistens steht im Handbuch, wie der DNS-Server eingestellt werden kann, oder eine kurze Google-Suche hilft weiter.

Wenn nur einzelne PCs im Netzwerk geschützt werden sollen fällt bei einigen Routern die oben genannte Vorgehensweise leider aus, wenn diese nicht für die einzelnen angeschlossenen PCs im Netzwerk separat eigens eingestellte DNS-Server verteilen können.
Um einzelne PCs zu konfigurieren muss die Netzwerkkonfiguration im “Netzwerk- und Freigabecenter” geändert werden.

Das geht ganz einfach durch einen Rechtsklick auf das Netzwerksymbol im Bereich neben der Uhr in der Windows-Leiste. Am besten macht man dies mit einem Administrator-Konto und sperrt dann die Netzwerkeinstellungen für die besagten Benutzer um sicherzugehen, dass nichts unberechtigt geändert wird.

Einmal hier angekommen müssen die Einstellungen für die aktive Verbindung aufgerufen werden.

In den meisten Fällen läuft die aktive Verbindung noch über IPv4, also muss der Menüpunkt markiert werden und dort wieder die Eigenschaften ausgewählt werden

Hier kann dann die DNS-Serveradressen ( 208.67.222.222 und 208.67.220.220 ) jeweils für den PC einstellen. (Bei mir stehen bereits andere DNS-Adressen, die von Google Public DNS).

Der PC (oder das Netwerk, je nach dem welchen Schritt ihr macht) nutzt jetzt OpenDNS als DNS-Server und kann damit auch konfiguriert werden.

Das ist der Grundaufbau der kostenlosen DNS-Oberfläche von OpenDNS.
Nachdem ihr einen Account angelegt habt, könnt ihr euer Netzwerk direkt hinzufügen.
OpenDNS achtet dann darauf, von welcher öffentlichen IP-Adresse eine Anfrage kommt, und setzt dann in diese Anfragen eure konfigurierten Filter und sendet euch eben die IP-Adresse des angeforderten Webserver, oder eben eine zu einer “Inhalt gesperrt”-Seite die ihr auch nach belieben Anpassen könnt.

Nachdem das Netzwerk hinzugefügt ist, könnt ihr auch schon die ersten Konfigurationen machen.

Hier können die Grundeinstellungen gemacht werden, um das Netzwerk vor einfachen Attacken aus dem Web und ins Web zu schützen. Außerdem gibt es eine sperre für interne IPs, d.h. die IP zwischen den PCs und dem Router. Falls diese durch irgendeine Anfrage nach draußen geraten werden diese einfach aus den Anfragen rausgefiltert, da ein Webserver normalerweise damit nichts anfangen kann und auch nichts anfangen sollte.

Unter “Web content filtering” fängt die richtige Filter-Konfiguration dann erst an. Im Screenshot seht ich einmal alle Kategorien, die man aus dem eigenen Netzwerk rausfiltern kann. Es gibt auch vorkonfigurierte Filter, dessen einzelne Kategorien man auch noch anschauen kann.
Einmal konfiguriert und übernommen braucht es maximal 5 Minuten, bis der DNS-Server auf die Filter reagiert und dementsprechend filtert.

In den erweiterten Einstellungen gibt es noch ein paar nützliche Features, wie z.B. die Korrektur von falsch geschriebenen TLD-Domainendungen (wenn ihr z.B. amazon.cm eintippt, ihr aber eigentlich zum englischen Amazon wollt). OpenDNS kann dann diese Anfrage einfach korrigieren.
Außerdem gibt es hier die Möglichkeit ein Cache anzuschalten, der die Websites, die ihr oft aufruft aus einem eigenen Cache laden kann, solange sich auf der Homepage direkt noch nichts geändert hat. Das ruft gerade bei langsameren Verbindungen noch ein wenig das Gefühl für die Geschwindigkeit hervor.

Direkt hier kann man auch die Shortcuts konfigurieren. Wenn ihr einfach nur “mail” in die Adresszeile eintippt und diese nicht von der Browserkonfiguration her direkt in eine Suchanfrage umgeleitet wird, wird der DNS-Server beauftragt für die TLD “mail” einen Webserver zu finden. Da es diesen nicht geben kann, kann OpenDNS dafür eigene Webserver festlegen. So kann man zum Beispiel die “mail”-Anfrage automatisch zur Login-Seite von Google Mail umleiten lassen, oder irgendwo anders hin.
Dafür gibt es sehr viele Anwendungsgebiete, von denen ich sicher hier nicht alle zeigen kann.

Außerdem können Statistiken aktiviert werden. In dem Fall wird die Anzahl und die Art der Anfragen zur besseren eigenen Übersicht protokolliert. Die Statistiken können dann jederzeit über “Stats” abgerufen werden.

OpenDNS mit dynamischer IP-Adresse

Was macht man denn nun, wenn man eine dynamische IP-Adresse hat?
In diesem Fall kommt man leider nicht ohne Software auf den Rechnern aus. Es muss eine Software von OpenDNS mitlaufen, die die Änderungen in den IP-Adressen dem OpenDNS-Server mitteilt.

Die Software ist relativ simpel aufgebaut und läuft normalerweise komplett im Hintergrund. Eingegeben werden muss an sich nur der OpenDNS-Account. Den Rest macht die Software.